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	<title>Ernährung Archive - Planet Zukunft</title>
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	<description>Themen die uns zukünftig beschäftigen</description>
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	<title>Ernährung Archive - Planet Zukunft</title>
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		<title>Nahrung von Zuhause – mit einem eigenen Gewächshaus kein Problem</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/gewaechshaus-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 08:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
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		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gewächshaus wird auch gerne als Glashaus oder Treibhaus bezeichnet und garantiert stets frisches Obst und Gemüse auch in Zeiten radikaler Klimaveränderungen. In der Regel besteht das Gewächshaus aus einer lichtdurchlässigen Konstruktion, die Abdeckung kann durch Glas, Kunststoff oder Folien erfolgen. Mit dieser Konstruktion entsteht ... <a title="Nahrung von Zuhause – mit einem eigenen Gewächshaus kein Problem" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/gewaechshaus-garten/" aria-label="Mehr Informationen über Nahrung von Zuhause – mit einem eigenen Gewächshaus kein Problem">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gewächshaus wird auch gerne als Glashaus oder Treibhaus bezeichnet und garantiert stets frisches <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Obst-Gemuese-Gartenbau/_inhalt.html" target="_blank" rel="noopener">Obst und Gemüse</a> auch in Zeiten radikaler Klimaveränderungen.</p>
<p>In der Regel besteht das <strong>Gewächshaus aus einer lichtdurchlässigen Konstruktion</strong>, die Abdeckung kann durch Glas, Kunststoff oder Folien erfolgen. Mit dieser Konstruktion entsteht der berühmte <strong>Glashaus- bzw. Treibhauseffekt</strong>, welcher das kontrollierte Kultivieren von verschiedenen Pflanzen und Blumen ermöglicht.</p>
<p>Bevor Sie zur Tat schreiten und ein <strong>eigenes Gewächshaus bauen</strong>, möchten wir Ihnen noch einige Tipps und Tricks in diesem Ratgeber an die Hand geben und Sie über die verschiedenen Materialvarianten von Gewächshäusern aufklären.</p>
<h2>Darauf sollten Sie beim Bau eines Gewächshauses achten</h2>
<p>Sehen Sie sich die Stelle genau an, wo Sie Ihr Gewächshaus aufstellen möchten. So bringen <strong>Gewächshäuser aus Stegdoppelplatten</strong> am meisten, wenn Sie das Gewächshaus östlich oder westlich positionieren. Wenn Sie die breite Seite gegen Süden stellen, erhalten Sie hierdurch das meiste Licht. Beobachten Sie die Stelle genau und entscheiden Sie sich dann, wo der beste Platz für Ihr Gewächshaus ist.</p>
<h2>Holzfundament für Gewächshaus</h2>
<p>Thema Fundament: Wenn Sie ein Holzfundament für Ihr Gewächshaus wählen, haben Sie den Vorteil, dass das Holz schnell montiert werden kann. Allerdings treten hier Defizite bezüglich der Haltbarkeit auf. Ein <strong>Betonfundament</strong> ist natürlich solider und langlebiger. Doch beachten Sie, dass der Zeitaufwand für den Bau eines Betonfundamentes deutlich höher ist.</p>
<p>Als Alternative bietet sich ein <strong>Stahlfundament</strong> an, denn dieses lässt sich sehr einfach montieren und bietet trotzdem eine gute Bodenverankerung. Mit dem Stahlfundament erhalten Sie somit eine sehr langlebige Konstruktion.</p>
<p>Machen Sie sich auch Gedanken darüber, welche <a href="https://planet-zukunft.com/selbstversorger-garten-fuenf-beliebte-pflanzen-und-was-sonst-noch-wichtig-ist/" target="_blank" rel="noopener">Pflanzen oder Blumen</a> Sie im Gewächshaus züchten möchten. Ebenso besteht natürlich auch die Möglichkeit <strong>Obst, Gemüse und verschiedene Kräuter</strong> anzubauen. Je nach Verwendungszweck können Sie das Gewächshaus individuell gestalten.</p>
<p>Natürlich benötigen Sie für den <strong>Bau eines Gewächshauses</strong> auch sinnvolles Zubehör. Überlegen Sie, ob für Sie eine Glas-, Kunststoff- oder Folienabdeckung in Frage kommt. Bitte beachten Sie, dass im Sommer durchaus Temperaturen über 35 Grad-Celsius im Gewächshaus auftreten können.</p>
<p>Vielleicht bauen Sie auch einen Ventilator ein, der die Luft gleichmäßig verteilt und diverse Luftschichtansammlungen verhindert. Damit der Treibhauseffekt auch Sinn hat, sollten Sie auf <strong>Belüftungsmöglichkeiten</strong> nicht verzichten. Ein weiteres wichtiges Thema ist auch die <strong>Bewässerung</strong>. Da Sie wahrscheinlich nicht rund um die Uhr Zeit für Ihr Gewächshaus haben, sollten Sie die Bewässerung mit einer Automatisierung sichern.</p>
<p>Nützliches Zubehör wäre hier zum Beispiel eine <strong>Zeitschaltuhr</strong>. Voraussetzung hierfür ist natürlich die Verlegung eines Strom- und Wasseranschlusses. Bei einigen Bewässerungssystemen ist sogar die <a href="https://planet-zukunft.com/biologisch-oder-nicht-biologisch-das-ist-eine-wichtige-frage/" target="_blank" rel="noopener">Düngerbeimischung</a> möglich.</p>
<p>Bitte denken Sie auch an die kälteren Jahreszeiten. Sie können mit außen aufgelegten Strohmatten oder mit einem speziellen Schattierungsgewebe eine gute Isolierung erzielen. Ferner besteht auch die Möglichkeit, einen <strong>Heizlüfter</strong> aufzustellen.</p>
<p>Gerade in der dunklen Jahreszeit benötigen Ihre Pflanzen Licht. Dies können Sie durch das Anbringen von speziellen Pflanzenleuchten erreichen. Ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter – bitte kontrollieren Sie regelmäßig die Temperaturen in Ihrem Gewächshaus.</p>
<h2>Aus welchem Material soll das Gewächshaus bestehen?</h2>
<h3>Gewächshäuser aus Aluminium</h3>
<p>Gerade in Jahren, in denen es einfach kein Sommer werden will, ärgert man sich oft über die <strong>geringe Wuchskraft von Gemüse- und Beetpflanzen</strong>. Manche Gemüse- und Beerensorten benötigen auch längerfristig mehr Wärme, damit sie wachsen und gedeihen können, als wir in unseren Breitengraden auf Dauer erreichen können. Haben Sie sich auch schon darüber geärgert, dass im Spätsommer die Tomaten immer noch nicht rot waren und die Gurken immer noch zu klein? Dann ist die Zeit gekommen, ein Gewächshaus zu planen.</p>
<p><strong>Alu-Gewächshäuser</strong> sind die wohl beliebtesten Gewächshäuser bei allen Hobbygärtnern – manche bezeichnet sie gar als <a href="https://www.gfp-international.com/de/gewaechshaeuser.html" target="_blank" rel="noopener">das Gewächshaus der Zukunft</a>. Ein entscheidender Vorteil gegenüber <strong>Gewächshäusern aus Holz</strong> ist die Witterungsbeständigkeit und Pflegeleichtigkeit, muss ein Alu-Gewächshaus doch nicht gegen Witterungseinflüsse geschützt werden.</p>
<p>Vor der Entscheidung, welches Alu-Gewächshaus Sie kaufen wollen, sollten Sie sich überlegen, zu welchem Zweck Sie dieses nutzen wollen. Zur Auswahl stehen verschiedene Größen und Stärken der <strong>Hohlkammernplattenverglasung</strong>. Außerdem muss überlegt werden, ob eine Heizung integriert werden soll, die erforderlich wird, wenn Sie das Gewächshaus ganzjährig betreiben möchten bzw. Ihre Pflanzen aus dem Haus auch darin überwintern sollen. Bitte achten Sie auch unbedingt darauf, dass Sie Ihr Gewächshaus nicht zu klein planen, um auch genügend Bewegungsfreiheit bei den anfallenden Arbeiten zu gewährleisten.</p>
<p>Ein Alugewächshaus ist leicht montierbar. Eine Montageanleitung liegt jedem Typ bei. Die <strong>Verglasung erfolgt i. d. R. kittfrei</strong> mit Hilfe von rostfreien <strong>Glasfederklammern</strong>. Bei Verwendung eines Windsicherungssatzes, der erforderlich ist, wenn das Gewächshaus nicht windgeschützt aufgebaut werden kann, benötigen Sie die Glasfederkammern nicht, da die Hohlkammerglasplatten dann mittels der Abschlussleisten aus Kunststoff mit dem Alurahmen verbunden werden können.</p>
<h3>Gewächshäuser aus Kunststoff</h3>
<p>Wer ein anspruchsvolles Gewächshaus sucht, das ohne viel Aufwand in Selbstmontage zu erstellen ist und dabei auch noch durch ein entsprechendes Preis-Leistungsverhältnis überzeugt, der sollte sich für ein <strong>Gewächshaus aus Kunststoff</strong> entscheiden. Hier vereinen sich viele nützliche Features zum kleinen Preis bei relativ geringem Aufwand, so dass Sie wieder schnell Ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Gärtnern, nachgehen können.</p>
<p>Gewächshäuser aus Kunststoff überzeugen vor allen Dingen durch die einfache Montage und das attraktive Design. Viele <strong>Kunststoffgewächshäuser</strong> zeichnen sich durch die Verwendung von hochwertigem Kunststoff aus, der robust und daher sehr langlebig ist. Zudem wurden alle Markengewächshäuser für eine <strong>Schneelast bis zu 500 kg</strong> geprüft und sind außergewöhnlich widerstandsfähig gegen Wind. Die UV-beständige Verglasung ist sicher und absolut sturmfest mit Doppelstegplatten eingefasst.</p>
<p>Die Designs der auf dem Markt erhältlichen Gewächshäuser aus Kunststoff sind so vielfältig, dass Sie ein richtiges Schmuckstück in Ihren Garten bringen können. Sie können viele Gewächshäuser beliebig erweitern, so dass Sie frei in der Gestaltung sind und dieses nach und nach Ihren Bedürfnissen anpassen können.</p>
<p>Die Doppelstegplatten an den Seitenwänden gewährleisten eine perfekte Wärmeisolation und Dachfenster regeln das Klima innerhalb des Gewächshauses optimal. Hohlkammerplatten am Dach ermöglichen eine gute Lichtdurchlässigkeit.</p>
<p>Ein <a href="https://www.gewaechshaus24.com/">Gewächshaus aus Kunststoff</a> können Sie leicht und schnell selbst an Ort und Stelle aufbauen. Sie benötigen noch nicht einmal ein Fundament wie bei anderen Gewächshäusern. Das spart viel Geld, Zeit und Nerven. Sie brauchen zum Aufbau noch nicht einmal ein Spezialwerkzeug. Als Zubehör sind zudem viele weitere Elemente erhältlich, wie zum Beispiel <strong>Lamellenfenster, elektrische Dachfenster, Regenrinnen sowie <a href="https://pflanztisch-kaufen.de/" target="_blank" rel="noopener">Pflanztische</a></strong> und noch einiges mehr.</p>
<p>Welches Material Sie letztendlich für Ihr Gewächshaus wählen, hängt ganz von den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen ab.</p>
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		<title>Selbstversorger-Garten: Fünf beliebte Pflanzen und was sonst noch wichtig ist</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/selbstversorger-garten-fuenf-beliebte-pflanzen-und-was-sonst-noch-wichtig-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 09:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regional und saisonal zu essen, ist eine tragende Säule für eine umweltbewusste Ernährung. Doch was in der Gemüseabteilung im Supermarkt angeboten wird, hat oft eine lange Reise hinter sich. Zudem ist die Auswahl an regionalem und saisonalem Gemüse in der Regel dünn. Mit dem eigenen ... <a title="Selbstversorger-Garten: Fünf beliebte Pflanzen und was sonst noch wichtig ist" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/selbstversorger-garten-fuenf-beliebte-pflanzen-und-was-sonst-noch-wichtig-ist/" aria-label="Mehr Informationen über Selbstversorger-Garten: Fünf beliebte Pflanzen und was sonst noch wichtig ist">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Regional und saisonal zu essen, ist eine tragende Säule für eine umweltbewusste Ernährung. Doch was in der Gemüseabteilung im Supermarkt angeboten wird, hat oft eine lange Reise hinter sich. Zudem ist die Auswahl an regionalem und saisonalem Gemüse in der Regel dünn.</em></p>
<p><em>Mit dem eigenen Gemüsegarten für eine schöne Auswahl an frischen Lebensmitteln zu sorgen, liegt also nahe. Dieser bietet außerdem die Gelegenheit, mit weniger bekannten Sorten Abwechslung in den Speiseplan zu bringen – und ganz nebenbei einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten.</em></p>
<h2>Die beliebtesten Obst- und Gemüsesorten aus dem eigenen Garten</h2>
<p>Wer zum ersten Mal einen eigenen Gemüsegarten anlegt, steht vor Fragen wie: „Was soll ich eigentlich pflanzen?“, „Wie viel Platz braucht es?“ und „Wie viel Ertrag kann ich erwarten?“.</p>
<p>Hier sind fünf beliebte Pflanzen für den eigenen Gemüsegarten samt Infos zu Platzbedarf und Ertrag:</p>
<h3>Tomaten</h3>
<p>Sie gehören zu den ersten Pflanzen, an denen sich viele Balkongärtner versuchen. Nicht ohne Grund: Ist die Anzucht erst einmal gelungen, gedeihen sie an geeigneten Standorten mit relativ wenig Arbeit. Sie liefern mit bis zu 4 kg pro Quadratmeter viel Ertrag auf verhältnismäßig wenig Fläche.</p>
<p>Dafür benötigen sie als sogenannte Starkzehrer einen nährstoffreichen Boden, reichlich Wasser und einen sonnigen Standort, zum Beispiel an der Südseite des Hauses. Eine Rankhilfe verhindert das Umknicken bei Wind; lediglich Buschtomaten kommen ohne diese Stütze aus.</p>
<h3>Bohnen</h3>
<p>Die Hülsenfrüchte zählen ebenfalls zu den Gemüsesorten, die pro Quadratmeter einen hohen Ertrag liefern (bei Stangenbohnen sind es bis zu 3 kg pro m²). Buschbohnen sind zwar nicht so ertragreich, können dafür aber schon ab 60 Tagen nach der Aussaat geerntet werden.</p>
<p>Trockenbohnen bieten sich zum längeren Aufbewahren an und liefern pflanzliches Protein. Da Stangenbohnen vor allem in die Höhe wachsen, eignen sie sich gut zur Mischkultur, zum Beispiel mit Salat, Gurken oder kleineren Kürbissorten.</p>
<h3>Heidelbeeren</h3>
<p>Gemüse lässt sich einfach im Garten anbauen, doch was ist mit Obst? Apfel- und Nussbäume liefern schmackhafte und wertvolle Früchte, doch sie benötigen viel Fläche und jahrelange Pflege, bis die erste Ernte möglich ist.</p>
<figure id="attachment_733" aria-describedby="caption-attachment-733" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-733 size-full" src="https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Haende-voller-Blaubeeren.jpg" alt="Hände voller Blaubeeren" width="1000" height="666" srcset="https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Haende-voller-Blaubeeren.jpg 1000w, https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Haende-voller-Blaubeeren-300x200.jpg 300w, https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Haende-voller-Blaubeeren-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-733" class="wp-caption-text">Foto: Vladdon / depositphotos.com</figcaption></figure>
<p>Wenn der Platz für eine Streuobstwiese fehlt, sind Beeren, wie zum Beispiel Heidelbeeren, eine hervorragende Möglichkeit. <a href="https://www.native-plants.de/garten-tipps/gaertnertipp/heidelbeeren-pflanzen-und-pflegen"><u>Blaubeeren pflanzen und pflegen</u></a> ist mit ein wenig Hintergrundwissen nicht schwer. Das einheimische Superfood benötigt einen sauren, kalkarmen Boden, ausreichend Sauerstoff und einen sonnigen Standort. Mit sparsamer Düngung im Vorfrühling und im Herbst gedeihen Heidelbeeren sogar auf dem Balkon.</p>
<h3>Kartoffeln</h3>
<p>Ein hervorragender Stärke-Lieferant aus der Familie der Nachtschattengewächse: Kartoffeln können in Deutschland als Grundnahrungsmittel angesehen werden. Der Selbstanbau gibt Gelegenheit, der Knolle ganz neue Geschmacksvarianten abzugewinnen.</p>
<p>Für den Selbstversorger-Garten kommen besonders Frühkartoffeln infrage, also Sorten, die bereits im Frühjahr gepflanzt werden und im Juni erntereif sind.</p>
<h3>Salat</h3>
<p>Knackig frischer Kopfsalat, würziger Rucola oder Feldsalat bis in den späten Herbst – Salate sind eine weitere beliebte Pflanzenfamilie für den eigenen Garten.</p>
<p>Wichtig beim Salatanbau: Manche Sorten eignen sich zum Anbau im Frühling (z. B. Kopfsalat) und vertragen die Sommerhitze nicht. Andere (z. B. Romanasalat) eignen sich für den Sommeranbau. Feldsalat schließlich gedeiht ab Herbst bis in den Winter hinein.</p>
<blockquote><p><strong>Natürlich gilt:</strong> Das beste Obst und Gemüse ist eines, das auch gegessen wird und am jeweiligen Standort gedeiht. Wenn große Teile der Familie bei Spinat nur angewidert das Gesicht verziehen, ist er nicht das richtige Gemüse. Wenn die Vegetationsperiode für Tomaten und Paprika zu kurz ist, sollte das Gemüsebeet besser Pflanzen beherbergen, die schneller wachsen.</p></blockquote>
<h2>Gemüsegarten planen: Wie viel Platz brauche ich?</h2>
<p>Eigenes Gemüse lässt sich natürlich auch auf dem Balkon anbauen. Soll ein nennenswerter Anteil des Essens aus eigenem Anbau kommen, müssen Sie eine gewisse Fläche veranschlagen: Pro Person sind ungefähr 40 m² Anbaufläche nötig, um den gesamten Bedarf an Gemüse aus dem eigenen Garten zu decken. Dazu kommt der Flächenbedarf für Wege.</p>
<figure id="attachment_735" aria-describedby="caption-attachment-735" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-735 size-full" src="https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Selbstversorger.jpg" alt="Gemüsegarten im Hinterhof" width="1000" height="675" srcset="https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Selbstversorger.jpg 1000w, https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Selbstversorger-300x203.jpg 300w, https://planet-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/07/Selbstversorger-768x518.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-735" class="wp-caption-text">Foto: glowonconcept / depositphotos.com</figcaption></figure>
<h2>Frisches für das ganze Jahr: Die richtige Planung</h2>
<p>Eine Schwemme von frischem Obst im Frühsommer und dann nichts mehr – damit erfüllt der Selbstversorger-Garten seinen Zweck natürlich nicht.</p>
<p>Besser ist es, sich schon beim Anlegen des Gartens zu überlegen: Welches Gemüse ist zu welcher Jahreszeit reif? Mit guter Planung gibt es im Frühling Radieschen und Salat, im späten Frühjahr Rhabarber und Erdbeeren, im Hochsommer Bohnen, Zucchini und Tomaten und bis in den späten Herbst hinein Kürbisse und Grünkohl.</p>
<h2>Mit Artenvielfalt gegen Schädlinge</h2>
<p>Selbst anbauen und mit natürlichen Mitteln düngen: Damit lässt sich Qualität wie aus <a href="https://planet-zukunft.com/biologisch-oder-nicht-biologisch-das-ist-eine-wichtige-frage/"><u>biologischer Landwirtschaft</u></a> erzielen. Wären da nicht Schädlinge wie Schnecken und Raupen, die im Handumdrehen das Salatbeet leer fressen!</p>
<p>Aber die gute Nachricht: Auch gegen diese Schädlinge gibt es natürliche Mittel. Die verlässlichste Strategie ist es, Fressfeinden der Plagegeister attraktive Bedingungen zu bieten.</p>
<p>Die gefürchtete Nacktschnecke zum Beispiel steht auf dem Speiseplan von Igeln, Vögeln und zahlreichen Insektenarten. Habitate wie Trockenmauern, natürlich gehaltene Wiesen, Hecken und Büsche sowie Ecken mit totem Pflanzenmaterial bieten diesen Nützlingen Zuflucht und helfen bei der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umgang-schaedlichen-nacktschnecken#Nacktschnecken-Schneckenfeinde"><u>natürlichen Schneckenbekämpfung</u></a>.</p>
<h2>Obst und Gemüse lagern und haltbar machen</h2>
<p>Wenn die Erntezeit kommt, ist auf einmal mehr da, als man essen kann. Nach einigen Wochen sind auch Verwandte, Bekannte und der Kollegenkreis gesättigt. Zum Selbstversorger-Garten gehören daher unbedingt auch Strategien zum Lagern und Haltbarmachen.</p>
<p>Äpfel, Wurzelgemüse und Kartoffeln bleiben bei richtiger Lagerung in einem geeigneten Keller überraschend lange frisch. Stein- und Beerenobst dagegen verdirbt rasch – hier ist zügiges Einfrieren oder Einmachen angesagt.</p>
<p>Die Möglichkeiten zum Haltbarmachen sind heute zum Glück vielfältig. Das traditionelle Einlagern zählt genauso dazu wie Tiefgefrieren, Einkochen, Einlegen oder Trocknen.</p>
<h2>Fazit: Obst und Gemüse selbst anbauen – schmackhaft, gesund und ökologisch</h2>
<p>Regionale und saisonale pflanzliche Lebensmittel direkt vor der eigenen Tür, vielfältige Auswahl auf dem Teller, Stress abbauen bei der Gartenarbeit – Gemüse aus dem eigenen Garten bringt viel Positives mit sich. Zudem ist es die optimale Ergänzung zu umweltbewusstem Verhalten wie dem <a href="https://planet-zukunft.com/car-sharing/"><u>Verzicht auf ein eigenes Auto</u></a>.</p>
<p>Mit der Auswahl der richtigen Pflanzen lohnt sich der Aufwand für Gartenneulinge ebenso wie für erfahrene Gartenfreunde.</p>
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		<item>
		<title>Bio-Kaffee</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/bio-kaffee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 06:42:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer die rote Kaffeekirsche zu Beginn sieht, kann sich nur schwer vorstellen, dass daraus der schmackhafte Kaffee werden soll. Aber es ist möglich &#8211; und dafür braucht es ein spezielles Verfahren. Damit am Ende die aromatische Kaffeebohne als Basis für den Kaffee zur Verfügung steht, ... <a title="Bio-Kaffee" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/bio-kaffee/" aria-label="Mehr Informationen über Bio-Kaffee">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer die rote Kaffeekirsche zu Beginn sieht, kann sich nur schwer vorstellen, dass daraus der schmackhafte Kaffee werden soll. Aber es ist möglich &#8211; und dafür braucht es ein spezielles Verfahren. Damit am Ende die aromatische Kaffeebohne als Basis für den Kaffee zur Verfügung steht, bedarf es einer aufwendigen Aufbereitung.</em></p>
<h2>Wie wird Kaffee gewonnen?</h2>
<p>Es gibt zwei unterschiedliche Aufbereitungsvorgänge. Diese lassen sich in trocken und nass unterscheiden. Der Unterschied bei beiden Methoden zeigt sich vor allem bezüglich des Arbeitsaufwandes. Die nasse Methode ist zeitaufwendiger, sorgt für den milden und aromatischen Geschmack. Die trockene Methode bedarf nur weniger Tage, und bringt den vollmundigen und intensiven Geschmack mit sich.</p>
<p>In der Wertschöpfungskette stellt vor allem die Röstung einen wichtigen Arbeitsschritt dar. Es gibt unterschiedliche Röstverfahren, die sich auf den Geschmack der Kaffeebohnen auswirken.</p>
<h2>Was zeichnet den Bio-Kaffee aus?</h2>
<p>Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Abgesehen vom Geschmack und dem Aroma, lässt sich vor allem die Anbauweise unterscheiden. Nur der <a href="https://kaffeepioniere.de/bio-kaffeepulver/">Bio-Kaffee wird unter strengen, nachhaltigen Bedingungen angebaut,</a> geerntet und verarbeitet. Der Bio-Kaffee wird in den letzten Jahren immer beliebter: Nicht nur, weil er sich geschmacklich vom gängigen Kaffee abhebt, sondern weil immer mehr Kunden auf Nachhaltigkeit setzen.</p>
<h3>Der Anbau</h3>
<p>Bio-Kaffee wird in Mischkulturen angebaut. Das bedeutet, dass neben den Kaffeesträuchern auch andere Pflanzen angebaut werden. Höhere Bäume spenden den Kaffeesträuchern Schatten. Zudem bieten unterschiedlichen Pflanzen Vorteile für die Beschaffenheit des Bodens.</p>
<p>Die Ernte erfolgt größtenteils in Handarbeit: Der Mensch ist der Maschine überlegen, wenn es um die Ernte der Kaffeekirschen geht. Beim konventionellen Ernten steht vor allem die Effizienz im Vordergrund. Mit dem sogenannten Stripping werden die Kaffeekirschen förmlich von den Stauden gerissen. Die Kaffeekirschen werden außerdem bei jedem Reifungsgrad geerntet.</p>
<p>Anders gestaltet sich der Umstand, wenn die Kaffeekirschen per Hand gepflügt werden. Die Ernte ist ein Handwerk, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Kaffeebauern erkenne auf einen Blick in welchem Reifestadium die Kaffeekirschen sind. Beim Picking werden die Früchte per Hand gepflückt. So kann auch verhindert werden, dass überreife Früchte einen Teil der Ernte verderben.</p>
<p>Unreife Früchte verweilen am Baum, bis sie geerntet werden. Die Kaffeepflanze wird beim Picking weitaus weniger in Mitleidenschaft gezogen als beim Stripping mit der Maschine. Deswegen ist dieses Vorgehen nicht nur nachhaltiger und schonender für die Umwelt. Mit dem Picking wird auch ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet.</p>
<blockquote><p>Das Picking ist zwar zeitaufwendiger und teurer. Der Bio-Kaffee, der von Hand gepflückt wurde, bringt dafür einen einzigartigen Geschmack mit sich.</p></blockquote>
<h3>Das Rösten des Kaffees</h3>
<p>Mit dem Rösten wird die Kaffeebohne veredelt. Die Kaffeebohne erhält durch das Rösten nicht nur den intensiven und aromatischen Geschmack, sondern auch die dunkle Farbe. Mit dem Rösten ändern sich demnach der Geruch, das Aroma und die Farbe. Im Inneren der Bohne kommt es durch das Rösten zu einem komplexen chemischen Vorgang.</p>
<p>Die unterschiedlichen Aromen entfalten sich aufgrund der Röstung. Je nach Dauer und Temperatur kann der Kaffee seinen eigentümlichen Geschmack entfalten. Bohnen, die länger geröstet wurden, entwickeln einen intensiveren Geschmack.</p>
<p>Hochwertiger Kaffee zeichnet sich vor allem durch den Einsatz niedriger Temperaturen und der langen Röstzeit aus. Den Kaffeebohnen wird Zeit gegeben, um ihren aromatischen Geschmack entfalten zu können. Durch den Röstvorgang können zudem natürliche Schwankungen beim Geschmack ausgeglichen werden.</p>
<blockquote><p>Bio-Kaffee zeichnet sich auch durch seine schonende Röstung aus</p></blockquote>
<p>Die hohe Qualität des Bio-Kaffees sollte nicht durch den Röstvorgang in Mitleidenschaft gezogen werden. Deswegen wird dieser Vorgang beim Bio-Kaffee mit Sorgfalt durchgeführt. Versierte Röster führen ein schonendes und langsames Verfahren durch. Generell werden die Kaffeebohnen beim Bio-Kaffee bei niedrigen Temperaturen und kurzen Röstzeiten behandelt.</p>
<p>In den meisten Fällen wird der Bio-Kaffee im sogenannten Trommelröster behandelt. So können Fruchtsäuren eliminiert werden, ohne dass es zu Überhitzungen kommt. Aromen- und Fruchtstoffe können sich frei entfalten.</p>
<p><strong>Ein wichtiger Sidestep:</strong> Der Kaffee schmeckt vor allem dann, wenn er vor Ort geröstet wird. Nach dem Rösten wird sich lange Transportwege negativ auf den Geschmack aus. Der Unterschied lässt sich schon beim Öffnen der Verpackung erkennen, wenn das intensive Aroma in die Nase steigt.</p>
<h2>Fair Trade</h2>
<p>Fair Trade zeichnet sich durch seine Offenheit aus, und kennzeichnet Produkte, die einem fairen Handeln unterliegen. Beim Kauf von Fair Trade Produkten wird in bessere Lebens- und Arbeitsumstände investiert, und ein Beitrag für die Umwelt geleistet. Es gibt drei goldene Standards, die erfüllt werden müssen, damit das Fair Trade Siegel vergeben wird:</p>
<ul>
<li>Weder Ausbeutung noch Diskriminierung der Arbeitskräfte</li>
<li>Die Produkte müssen nachhaltig und umweltschonend produziert werden</li>
<li>Langfristig wird auf Hilfe und Förderung gesetzt</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/bio-kaffee/">Bio-Kaffee</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wasserfiltersysteme für den Wasserhahn und den Haushalt</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/wasserfiltersysteme-fuer-den-wasserhahn-und-den-haushalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 06:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob auf Instagram, Facebook oder anderen sozialen Medien: Wasserfiltersysteme für den Wasserhahn scheinen momentan im Trend zu liegen und immer beliebter zu werden. Woran liegt das? Was genau können diese Wasserfiltersysteme und worauf sollte man achten, bevor man sich für den Kauf eines solchen Systems ... <a title="Wasserfiltersysteme für den Wasserhahn und den Haushalt" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/wasserfiltersysteme-fuer-den-wasserhahn-und-den-haushalt/" aria-label="Mehr Informationen über Wasserfiltersysteme für den Wasserhahn und den Haushalt">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ob auf Instagram, Facebook oder anderen sozialen Medien: <a href="https://osmoseanlage-kaufen.de/wasserfiltersystem-wasserhahn">Wasserfiltersysteme für den Wasserhahn</a> scheinen momentan im Trend zu liegen und immer beliebter zu werden. Woran liegt das? Was genau können diese Wasserfiltersysteme und worauf sollte man achten, bevor man sich für den Kauf eines solchen Systems entscheidet? Genau diese Fragen sollen nachfolgend kurz und knapp beantwortet werden.</em></p>
<h2>Wasserfiltersysteme kurz erklärt</h2>
<ul>
<li>Kleine Wasserfiltersysteme werden direkt an den Wasserhahn montiert, im Gegensatz zu größeren Ionentauschern oder leistungsfähigeren Anlagen, die sich häufig unter der Spüle befinden.</li>
<li>Hauptzweck der Wasserfiltersysteme ist es, geruchsbildende Chemikalien und größere Rückstände aus dem Wasser herauszufiltern.</li>
<li>Zu diesem Zweck werden Kartuschen oder Patronen eingesetzt, die regelmäßig gereinigt werden müssen, um eine gute Filterung zu gewährleisten. Diese Handgriffe sind jedoch schnell erledigt.</li>
<li>Die Filterung/Reinigung des Wassers funktioniert je nach Hersteller und Gerät unterschiedlich, meist jedoch in drei Stufen: die Siebreinigung, dem Adsorptionsfilter und durch chemische Bindung</li>
<li>Um die Wirkung des Prozesses zu verstärken, muss das Wasser langsam aus dem Wasserhahn fließen. Daher verringern viele Wasserfiltersysteme den Durchfluss.</li>
</ul>
<h2>Benötigt man zwingend ein Wasserfiltersystem in Deutschland?</h2>
<p>Die Wasserqualität in Deutschland gilt als äußerst hervorragend. Die Qualität des Wassers wird regelmäßig überprüft und diverse Tests, auch von offiziellen Behörden wie dem Umweltbundesamt bzw. Stiftung Warentest, haben die Qualität bestätigt. Vom Trinkwasser geht also keine Gefahr aus, man kann es auch ohne Filteranlage bedenkenlos trinken und genießen. Jedoch bevorzugen viele Menschen einen &#8222;weicheren&#8220; Geschmack ihres Wassers, sodass sie ggf. ein Wasserfiltersystem nutzen. Man sollte zudem vorsichtig sein, wenn es um &#8222;große&#8220; Versprechungen geht, die zum Beispiel eine Filterung von Kalk oder Schwermetallen versprechen. Es werden heutzutage beispielsweise keine Bleirohre mehr in Häusern verbaut, seit 1973 ist dies nämlich untersagt. Aber für Altbestände gilt dies natürlich nicht.</p>
<h3>Wie viel Reinigung des Wassers ist &#8222;zu viel&#8220;?</h3>
<p>Ionentauscher und Osmoseanlagen werden, wie bereits weiter oben angemerkt wurde, meist unter der Spüle verbaut. Gerade Osmoseanlagen reinigen das Wasser zu 99 % vor Verunreinigungen, während Systeme für den Wasserhahn etwa 70 % der Verunreinigungen herausfiltern. Allerdings ist das nicht als Nachteil zu sehen: Osmoseanlagen und Ionentauscher können nicht zwischen &#8222;guten&#8220; und schlechten Inhaltsstoffen unterscheiden. Somit gehen häufig Spurenelemente oder wichtige Mineralstoffe bei den oben genannten Systemen verloren, während ein Wasserfiltersystem für den Wasserhahn mehr Inhaltsstoffe &#8222;durchgehen&#8220; lässt. Tischwasserfilter funktionieren ähnlich wie die Wasserfilter für den Wasserhahn.</p>
<h3>Produktmerkmale, auf die man beim Kauf achten sollte</h3>
<p>Wer nicht allzu viel Geld in ein Wasserfiltersystem investieren möchte, ist mit Systemen für den Wasserhahn zuerst besser beraten. Diese Systeme sind um einiges günstiger als oben genannte Systeme, die unter der Spüle montiert werden. Dennoch sollte hier nicht vergessen werden, dass zum Beispiel Patronen oder Kartuschen regelmäßig ausgetauscht werden müssen, wenn es um die Reinigung des Wassers geht. Meist gibt der Hersteller an, wann die Kartuschen oder Filter getauscht werden sollten. Zudem sollte man zunächst überprüfen, ob man in der Küche zum Beispiel genügend Platz hat, da das System ja am Wasserhahn angebracht wird. Enge Nischen oder eine kleine Küche können da störend sein. Ebenso sollte man den Wasserfilter regelmäßig ein- und ausschalten können, um wahlweise gefiltertes oder ungefiltertes Wasser zu erhalten. Die Montage sollte einfach gestaltet und realisierbar sein.</p>
<h2>Fazit zum Thema Wasserfilter für den Wasserhahn</h2>
<p>Zunächst ist es gar nicht so einfach, sich einen Überblick über die unterschiedlichen Systeme zur Wasserfilterung zu verschaffen. Es gibt Ionentauscher, Osmose-Anlagen und Wasserfiltersysteme für den Wasserhahn. Diese sind vor allem günstiger als die anderen Systeme, lassen sich leicht montieren und entfernen nicht alle Partikel aus dem Wasser, so dass vor allem Spurenelemente und wichtige Mineralstoffe übrig bleiben. Die Wasserfilter sind vor allem klimafreundlicher als die beiden anderen Systeme, da kein zusätzliches Wasser verbraucht wird.</p>
<p>Dennoch muss gesagt werden, dass etwaige Versprechungen wie eine vollständige Entfernung/Reinigung des Wassers etwa von Kalkrückständen wissenschaftlich nicht bewiesen oder überprüft werden konnte. Der Härtegrad des Wassers bleibt nach dem Filtervorgang gleich, auch müssen häufig die Kartuschen des Filtersystems gewechselt werden. Dies bedeutet zusätzliche Kosten für den Nutzer. Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser/trinkwasserqualitaet">Trinkwasserqualität</a> gilt in Deutschland als sehr gut und wird regelmäßig überprüft. Verbraucher müssen sich hierzulande keine Sorgen machen, vom Wasser aus dem Hahn &#8222;vergiftet&#8220; zu werden. Dennoch mögen einige Menschen den gefilterten Geschmack des Wassers und empfinden ihn als weicher und angenehmer. Somit ist die Entscheidung für oder gegen ein Wasserfiltersystem wohl immer eine persönliche, aber nicht zwingend notwendige.</p>
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		<title>Nachhaltige und gesunde Ernährung &#8211; so geht es!</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/nachhaltige-und-gesunde-ernaehrung-so-geht-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 08:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ernährung der Menschen wird in den letzten Jahren von der Gesellschaft immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Das liegt einerseits an der ungesunden Art, wie sich die Mehrheit der Menschen ernähren, andererseits aber auch an dem Umgang mit Lebensmitteln, der Natur und Tieren. Um ... <a title="Nachhaltige und gesunde Ernährung &#8211; so geht es!" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-und-gesunde-ernaehrung-so-geht-es/" aria-label="Mehr Informationen über Nachhaltige und gesunde Ernährung &#8211; so geht es!">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Ernährung der Menschen wird in den letzten Jahren von der Gesellschaft immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Das liegt einerseits an der ungesunden Art, wie sich die Mehrheit der Menschen ernähren, andererseits aber auch an dem Umgang mit Lebensmitteln, der Natur und Tieren. Um die Erde auch über Jahrhunderte noch bewohnbar zu halten und für ein gesundes Miteinander zu sorgen, müssen viele Menschen auf eine nachhaltigere und gesündere Ernährungsweise wechseln. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Vielen Menschen fällt es schwer, die Ernährung umzustellen. Und viele fragen sich auch, wie sieht eine nachhaltige und <a href="https://www.shop-apotheke.com/ernaehrung/">gesunde Ernährung</a> eigentlich aus? Wir gehen der Frage auf den Grund!</em></p>
<h2><strong>Warum wird die Ernährung bei den Menschen immer ungesünder?</strong></h2>
<p>Die Welt ist immer im Wandel. Dinge, die es vor 50 Jahren noch nicht gab, sind nun alltäglich und auch andersherum. Durch diese Schnelllebigkeit auf der Welt ist auch die Ernährung im Wandel. Und sie scheint sich auf einem negativen Höhepunkt zu befinden, der gar nicht so leicht zu verlassen ist (Lesetipp: <a href="https://planet-zukunft.com/fleisch-und-die-umwelt-ein-ueberblick/">Fleisch und die Umwelt</a>). Menschen auf der ganzen Welt ernähren sich laut Studien in diesen Jahren am ungesündesten. Folgen sind eine Vielzahl von Krankheiten, die unmittelbar auf die Ernährung und <a href="https://planet-zukunft.com/gibt-es-in-zukunft-noch-hochwertige-lebensmittel/">minderwertige Lebensmittel</a> zurückzuführen sind. Übergewicht und Co sind weitere Resultate der Ernährung. Forscher und Experten gehen der Frage auf den Grund, warum die Ernährung bei den Menschen so schlecht geworden ist. Ein gravierender Faktor soll die Zeit darstellen. Die Zeit? Ja, genau! Die Zeit bzw. die fehlende Zeit fürs Kochen und Essen und die dadurch verzehrten <a href="https://planet-zukunft.com/immer-mehr-verarbeitete-lebensmittel-belasten-die-darmgesundheit-muesli-kann-helfen/">Fertignahrungsmittel</a> sind ein Hauptgrund für die immer schlechter werdende Ernährung.</p>
<h2><strong>Was hat die Zeit mit einer ungesunden Ernährung zu tun?</strong></h2>
<p>Immer mehr Studien machen die fehlende Zeit für eine schlechte Ernährung verantwortlich. Früher wurde viel mehr Wert auf gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie gelegt, die dann teilweise auch über Stunden ausgekostet wurden. Heutzutage ist das nur noch selten der Fall und Mahlzeiten finden hauptsächlich zur Nahrungsaufnahme statt. Essen wird heutzutage nicht mehr so zelebriert, wie es früher der Fall war. Das liegt in weiten Teilen aber auch an der fehlenden Zeit dafür. Die Tage mit der Familie sind in der Regel schon durchgetaktet und viel Zeit für ein ausdauerndes Mittag- oder Abendessen bleibt einfach nicht. Auch auf der Arbeit oder unter der Woche sind die Stunden häufig schon durchgeplant. Daher isst man viel häufiger einfach mal zwischendurch, ohne dabei richtig am Tisch zu sitzen. Wie oft kann man zum Beispiel Menschen beim Essen in der Bahn, im Auto oder auf dem Nachhauseweg beobachten? Durch diesen zeitlichen Wandel verändert sich natürlich auch die Ernährung, die dadurch ungesünder und unregelmäßiger wird.</p>
<h2><strong>Wie funktioniert nachhaltige Ernährung und wie können wir sie leicht in den Alltag integrieren?</strong></h2>
<p>Nachhaltige Ernährung ist gar nicht so schwer und sicherlich nicht so abwegig, wie viele es darstellen. Ein großer Discounter macht es vor, wie es vor allem in Bezug auf Fleisch funktionieren kann und will ab 2024 nur noch nachhaltiges Fleisch bei sich verkaufen. Nachhaltigkeit in Bezug auf Lebensmittel und Fleisch muss aber natürlich auch immer bezahlt werden. Das ist einer der Gründe, warum sich viele Menschen noch nicht damit zufriedengeben. In diesem Bereich ist die Politik gefragt, um Lösungen zu schaffen. Je nachhaltiger wir essen, desto gesünder essen wir auch. Weniger kontaminiertes Gemüse, weniger Antibiotika im Fleisch und viele weitere Dinge sind das Resultat.</p>
<h2><strong>So schafft man eine nachhaltige und gesunde Ernährung!</strong></h2>
<p>Eine gesunde und nachhaltige Ernährung wird in der Zukunft immer wichtiger werden. Nicht nur, damit die Erde und die Natur sich wieder erholen können, sondern auch für den eigenen Körper des Menschen. Experten sehen ansonsten für viele Teile der Bevölkerung schwarz. Auch der nachhaltige Umgang mit den für uns verfügbaren Ressourcen wird wichtiger. Die Menschheit wächst und wächst, wodurch auch immer mehr Menschen Lebensmittel, Wasser und Co benötigen. Gehen der Großteil der Menschheit weiter so verschwenderisch mit den Lebensmitteln um, wird es unweigerlich einen Krieg um Ressourcen wie Tiere, Lebensmittel und Wasser geben. Um das zu verhindern, sind wir am Ende alle gefragt und sollten nachhaltig und gesünder leben.</p>
<h3>Weiterführend:</h3>
<p><a href="https://planet-zukunft.com/was-sie-ueber-pflanzlichen-fleischersatz-wissen-sollten/">Wissenswertes über Fleischersatz</a></p>
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		<title>Gibt es in Zukunft noch hochwertige Lebensmittel?</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/gibt-es-in-zukunft-noch-hochwertige-lebensmittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2021 14:21:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochwertige Lebensmittel werden immer mehr zum Nischenprodukt. In Zeiten des sich weiter etablierenden Trends in Richtung veganer und vegetarischer Ernährung werden vor allem gutes Fleisch und Milchprodukte rar. Aber wie sieht die Zukunft der Lebensmittel aus? Wird es in einigen Jahren noch jene Lebensmittel geben, ... <a title="Gibt es in Zukunft noch hochwertige Lebensmittel?" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/gibt-es-in-zukunft-noch-hochwertige-lebensmittel/" aria-label="Mehr Informationen über Gibt es in Zukunft noch hochwertige Lebensmittel?">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hochwertige Lebensmittel werden immer mehr zum Nischenprodukt. In Zeiten des sich weiter etablierenden Trends in Richtung veganer und vegetarischer Ernährung werden vor allem gutes Fleisch und Milchprodukte rar. Aber wie sieht die Zukunft der Lebensmittel aus? Wird es in einigen Jahren noch jene Lebensmittel geben, die wir heute kennen?</em></p>
<h2>Gründe für das Austauschen gewisser Zutaten</h2>
<p>Zusatzstoffe in Lebensmittel werden aus Sicht der Hersteller in der Regel vom allem aus zweierlei Gründen genutzt: Sie sind billig und sie machen das Lebensmittel entweder schmackhafter oder länger haltbar. Das wissen wiederum Verbraucher zu schätzen, die das Produkt erneut kaufen, weil es praktisch oder sehr lecker ist.</p>
<p>Ein Beispiel: Setzen Hersteller Palmöl statt hochwertigem <a href="https://www.andronaco-shop.de/olivenoel.html">Olivenöl</a> ein, merkt man das geschmacklich nur bei einigen Lebensmitteln. Dass Palmöl bei Weitem nicht so viele Vitamine und generell Nährwerte aufweist wie hochwertiges Olivenöl, interessiert den Hersteller wenig. Sofern genug Zucker, Salz oder Geschmacksverstärker &#8211; gerade zu fertigen Produkten &#8211; hinzugegeben wird, schmeckt es vielen Käufern trotzdem.</p>
<p>Erst der Blick auf die Liste der Zutaten verrät, dass hier eine teurere Zutat durch eine billige Zutat ersetzt wurde. Palmöl enthält übrigens nicht nur kaum Nährstoffe, sondern es ist auch hinsichtlich der Umwelt sowie Nachhaltigkeit <a href="https://www.global2000.at/warum-ist-palmoel-schlecht">bedenklich</a>.</p>
<h2>Zusatzstoffe &#8211; alles andere als gesund</h2>
<p>Zusatzstoffe in Lebensmittel sind nur verboten, wenn sie nachweislich den menschlichen Körper schädigen. Besteht ein Verdacht, wird dieser zuerst weiter untersucht oder der Zusatzstoff wird in wenigen Fällen vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. In den meisten Fällen haben die Hersteller allerdings freie Hand bei der Auswahl der Zusatzstoffe.</p>
<p>Chemisch hergestellte Zutaten sorgen entweder für einen besseren Geschmack, für eine lange Haltbarkeit oder für eine veränderte und bessere Konsistenz der Nahrungsmittel. Gerade in der Sparte veganer Ersatzprodukte spielen sie eine große Rolle. Schließlich kann man damit den Geschmack von Fleisch, Wurst und vielen anderen tierischen Lebensmittel relativ gut nachahmen.</p>
<p>Zusatzstoffe tragen in fast allen Fällen nichts zum Nährwert bei. Das heißt, dass sie lediglich für einen guten Geschmack sorgen, welcher Verbraucher im Zweifel mehr essen lässt. Die Folge: Man nimmt viele Kalorien zu sich, nimmt im Zweifel zu und leidet trotzdem unter einem Mangel an Nährstoffen, Vitaminen oder Mineralstoffen. Nicht ohne Grund nehmen viele Veganer sowie Vegetarier Nahrungsergänzungsmittel zu sich, die diese Defizite ausgleichen sollen.</p>
<h2>Die Zukunft unserer Lebensmittel &#8211; Labor statt Kuhstall</h2>
<p>Dass die Massentierhaltung <a href="https://planet-zukunft.com/fleisch-und-die-umwelt-ein-ueberblick/">alles andere als gut ist</a> für Umwelt, Tier und Mensch, liegt auf der Hand. Ob es allerdings eine gute Idee ist, zukünftig die Lebensmittel im Labor herzustellen, gilt ebenfalls als umstritten.</p>
<p>Einige Experten gehen davon aus, dass vor allem hinsichtlich der Nährstoffe künstlich hergestellte oder mit vielen künstlichen Inhalten angereicherte Nahrung alles andere als gesund ist.</p>
<p>Inzwischen ist es aber auf jeden Fall möglich, unter anderem Frikadellen, Schnitzel und Würste sowie viele weitere typisch <a href="/was-sie-ueber-pflanzlichen-fleischersatz-wissen-sollten/">tierische Lebensmittel auf Basis von Pflanzen</a> herzustellen. Was im ersten Moment sinnvoll klingt, hat seine Tücken: Damit die Pflanzen schmecken wie Fleisch, werden sie mit Zusätzen angereichert, die aus dem Labor stammen.</p>
<h2>Vollwertige Lebensmittel sind eigentlich nicht ersetzbar</h2>
<p>Frisches Fleisch, Milch, Eier und natürlich sämtliche pflanzliche Nahrung schmeckt den meisten Menschen nicht nur prinzipiell gut, sondern sie liefern auch Energie sowie Nährstoffe, die unseren Organismus gesund erhalten.</p>
<p>Trotzdem geht man davon aus, dass gerade in den reicheren Ländern der Hunger auf Fleisch innerhalb der nächsten Jahre zurückgehen wird. Dann drängen mehr und mehr Ersatzprodukte auf den Markt, die hoffentlich nicht mit billigem Palmöl und anderen &#8222;Mogelpackungen&#8220; angereichert wurden.</p>
<p>Lebensmittel, wie wir sie heute kennen, werden wohl nie gänzlich ersetzt werden. Es könnte jedoch sein, dass es immer weniger dieser frischen Zutaten geben wird. Vielleicht ernähren wir uns in einigen Jahren zur Hälfte von frischen Dingen und zur anderen Hälfte von Lebensmitteln sowie Ersatzprodukten aus dem Labor.</p>
<p>Dann sind frisches Fleisch, leckere Milch und viele andere Produkte vielleicht eher Konsumgüter für Liebhaber oder besonders reiche Menschen. Setzt sich der Trend in Richtung fleischloser Ernährung fort, ist das denkbar. Die Umwelt und viele Nutztiere würden zumindest davon profitieren.</p>
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		<title>Immer mehr verarbeitete Lebensmittel belasten die Darmgesundheit: Müsli kann helfen</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/immer-mehr-verarbeitete-lebensmittel-belasten-die-darmgesundheit-muesli-kann-helfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 13:38:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Müsli als leckeres und bekömmliches Frühstück ist bei vielen Menschen beliebt. Es bietet viele gesundheitliche Vorteile und überzeugt durch vielfältige Variationen. Das gesunde Frühstück hilft bei Verdauungsbeschwerden, indem es die Darmtätigkeit anregt. Ferner hält Müsli lange satt. Darüber hinaus ist jede fleischlose Mahlzeit ein Gewinn ... <a title="Immer mehr verarbeitete Lebensmittel belasten die Darmgesundheit: Müsli kann helfen" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/immer-mehr-verarbeitete-lebensmittel-belasten-die-darmgesundheit-muesli-kann-helfen/" aria-label="Mehr Informationen über Immer mehr verarbeitete Lebensmittel belasten die Darmgesundheit: Müsli kann helfen">&#124; mehr ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Müsli als leckeres und bekömmliches Frühstück ist bei vielen Menschen beliebt. Es bietet viele gesundheitliche Vorteile und überzeugt durch vielfältige Variationen. Das gesunde Frühstück hilft bei Verdauungsbeschwerden, indem es die Darmtätigkeit anregt. Ferner hält Müsli lange satt. Darüber hinaus ist jede f<a href="/fleisch-und-die-umwelt-ein-ueberblick/">leischlose Mahlzeit ein Gewinn für die Umwelt</a>.</p>
<p>Das gesunde und ausgewogene Frühstück setzt sich aus Haferflocken, Nüssen, Beeren, Granola, frischen Früchten, Kernen und Samen zusammen. Die enthaltenen Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine versorgen den Körper mit Energie. Es gibt verschiedene Müsli-Sorten, die für jeden Geschmack das Passende bieten. Im Folgenden erfährt man mehr über die verschiedenen Müsli-Sorten und welche Vorteile sie für die Darmgesundheit haben.</p>
<h2>Verschiedene Müsli-Sorten</h2>
<p>Neben dem klassischen Müsli gibt es das Bircher Müsli, welches sehr beruhigend für den Magen ist. Diese Variante zählt zu der Schonkost. Im Winter ist ein warmes Bircher Porridge eine gute Wahl. Getreide hilft außerdem bei Verdauungsproblemen. Es bieten sich die Sorten Roggen, Weizen und Dinkel an. Für mehr Abwechslung sorgt frisches Obst und Beeren wie Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren. Damit das Müsli einen gewissen Crunch hat, sollte man Granola hinzufügen. So ist das Frühstück knuspriger und süßer. Wer nach dem Frühstück Sport machen möchte, sollte Chia-Samen ins Müsli hinzugeben.</p>
<h2>Haferflocken- die Vorteile</h2>
<p>Haferflocken wirken sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Dank der komplexen Kohlenhydrate und Ballaststoffe helfen sie dem Magen-Darm-Trakt. Darüber hinaus steigt der Blutzuckerspiegel nicht enorm an, wodurch kein Heißhunger entsteht. So bleibt man lange satt und fit. Des Weiteren ist Hafer gut für Nägel, Haut und Haar. Ferner stärkt Hafer die Darmflora und sorgt für einen nicht so trägen Magen-Darm-Trakt und es entstehen keine unerwünschten Blähungen. Tipp: <a href="https://porridgerezepte.de/">als Porridge zubereitet</a> gibt es unzählige Variationen für Haferflocken.</p>
<h2>Müsli für mehr Wohlbefinden</h2>
<p>Auch steigert der Konsum von Müsli das Wohlbefinden sowie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Außerdem sorgt <a href="https://mueslibaer.com/">gutes Müsli </a>für eine schnellere <a href="https://lauftipps.ch/trainingsplanung/regeneration-erholung/">Regeneration nach dem Sport</a>. In Haferflocken sind viele Ballaststoffe enthalten, die für die Verdauung notwendig sind. Sie schützen den Darm und fördern die Darmtätigkeit. Wer Haferflocken konsumiert, kann sich ebenfalls auf ein gesundes Abwehrsystem freuen.</p>
<h2>Chia-Samen und Buchweizen</h2>
<p>Chia-Samen wirken sich positiv auf die Gesundheit und Darmtätigkeit aus. Sie können als Topping ins Müsli gemischt werden. Chia-Samen gelten als Superfood, weil sie hochwertiges Fett und einen sehr hohen Eiweißanteil enthalten. Darüber hinaus enthält das Superfood viel Eisen, Kalzium und Antioxidantien. Ferner ist Buchweizen im Müsli eine gute Wahl. Er ist glutenfrei und ist somit optimal bei Zöliakie. Buchweizen versorgt den Körper mit hochwertigem Eiweiß. Er ist als Flocken, Nudeln oder Mehl im Handel erhältlich.</p>
<h2>Amarant und Quinoa</h2>
<p>Außerdem ist Amarant als Zugabe im Müsli vorteilhaft. Er ist glutenfrei und ist insbesondere für Vegetarier und Veganer geeignet. Denn das Müsli-Topping ist eine gute pflanzliche Eisenquelle. Darüber hinaus liefert Amarant dem Körper viel Kalzium und Magnesium. Die kleinen Samen werden als leckere Crunch-Zutat im Müsli verwendet. Auch Quinoa ist als Topping gesund, weil es viel Eiweiß und Eisen enthält.</p>
<h2>Hochwertiges Müsli in Bio-Qualität</h2>
<p>Bei der Wahl der Müsli-Sorte sollte man auf langkettige Kohlenhydrate achten. Ferner ist eine zuckerarme Variante ratsam. Nachhaltig produzierte Lebensmittel sind grundsätzlich den billigen Alternativen vorzuziehen. Alternativ zum herkömmlichen Zucker sind getrocknete Früchte oder Honig ein natürliches Süßungsmittel. Insbesondere dann <a href="/lebensmittel-zum-abnehmen-die-besten-fettkiller/">kann ein Müsli beim Abnehmen helfen</a>. Neben den fertigen Müsli-Sorten lassen sich Overnight Oats am Vorabend zubereiten. Am besten kauft man ein Müsli in Bio-Qualität. Zahlreiche Geschmackssorten sorgen immer für Abwechslung. Die Auswahl reicht vom klassischen Müsli bis hin zu Kokos-Aprikose, Cranberry-Kirsch und Beeren-Müsli. Es sind auch Müsli-Sorten speziell für Sportler erhältlich. Wer regelmäßig Müsli isst, erhält wichtige Nährstoffe, die sich positiv auf den Darm auswirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/immer-mehr-verarbeitete-lebensmittel-belasten-die-darmgesundheit-muesli-kann-helfen/">Immer mehr verarbeitete Lebensmittel belasten die Darmgesundheit: Müsli kann helfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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		<title>Fleisch und die Umwelt: Ein Überblick</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/fleisch-und-die-umwelt-ein-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2021 13:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://planet-zukunft.com/?p=546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gefühlt sind wir Menschen schon immer Karnivoren gewesen. Wir alle haben das Bild vom Urzeitmenschen im Kopf, der an einem Lagerfeuer sitzt und dort Fleisch grillt. Tatsächlich haben wir uns aber vor drei bis vier Millionen Jahren hauptsächlich von Pflanzen ernährt. In der heutigen Zeit ... <a title="Fleisch und die Umwelt: Ein Überblick" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/fleisch-und-die-umwelt-ein-ueberblick/" aria-label="Mehr Informationen über Fleisch und die Umwelt: Ein Überblick">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/fleisch-und-die-umwelt-ein-ueberblick/">Fleisch und die Umwelt: Ein Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gefühlt sind wir Menschen schon immer Karnivoren gewesen. Wir alle haben das Bild vom Urzeitmenschen im Kopf, der an einem Lagerfeuer sitzt und dort <a href="https://griller-camper.de">Fleisch grillt</a>. Tatsächlich haben wir uns aber vor drei bis vier Millionen Jahren hauptsächlich von Pflanzen ernährt. In der heutigen Zeit steht bei vielen Menschen aber fast täglich ein Gericht mit Fleisch auf dem Speiseplan und das ist weit mehr als von Ernährungsexperten empfohlen ist. In österreichischen Mägen landet sogar neunmal mehr Fleisch als in der Ernährungspyramide vorgegeben. Das belastet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern vor allem auch die <a href="/category/umwelt/">Umwelt</a>.</em></p>
<h2>Ernährung und Klima im Wandel</h2>
<p>Der Klimawandel und seine Folgen stehen aktuell immer mehr im Vordergrund. Fast alle Länder stoßen zu viel CO² und Methan aus und die Konsequenzen daraus machen sich auch in den europäischen Ländern bemerkbar. Durch Lebensmittelproduktion und Ernährung entstehen, abseits unseres <a href="/category/verkehr/">Verkehrs</a>, etwa 20 Prozent aller Co²-Emissionen. Das liegt hauptsächlich an den vielen tierischen Produkten, die wir täglich konsumieren. Inzwischen findet man Fleisch sogar in einer Online-Metzgerei. Allerdings findet hier langsam ein Umdenken statt. Viele junge Menschen in Deutschland sehen den heutigen Fleischkonsum kritisch und sogar drei Viertel lehnen die heutige Produktion ab. Das Bewusstsein, dass Fleisch und die Umwelt unweigerlich zusammenhängen, wird größer.</p>
<p>Wichtig ist, dass Fleisch in Maßen gut und wichtig für unsere Gesundheit ist – aber eben in Maßen. Demnach sollte man auch beim Einkauf darauf achten, welches Fleisch man bezieht. Etwa das aus einer Massentierhaltung, wo weder das Fleisch gesundheitlich fördernd ist, noch die Umwelt geschont wird – oder das Fleisch aus der Metzgerei oder <a href="https://metzgerjungs.de/">Online-Metzgerei</a>. Im Vergleich ist das Fleisch teurer, ja, aber senkt man den Fleischkonsum, kann man sich auch teurere Fleischstücke leisten.</p>
<h2>Klimaschädliche Gase und Energieverluste</h2>
<p>Bei der Produktion von Fleisch geht ein wesentlicher Teil der benötigten Energie verloren, da die Tiere gefüttert, getränkt und gehalten werden müssen. Um eine Kalorie, die man aus fleischhaltiger Ernährung zu sich nimmt zu produzieren, benötigt man durchschnittlich 7 Kalorien Pflanzen. Zusätzlich stoßen die Tiere Methan aus. Vor allem Wiederkäuer wie Rinder, Ziegen oder Schafe produzieren das klimaschädliche Gas bei der Verdauung von Gras. Methan ist sogar noch klimaschädlicher als CO². Über einen Zeitraum von 100 Jahren schreibt man ihm eine 28-mal stärkere Treibhauswirkung zu, bei 20 Jahren ist es sogar 86-mal stärker.</p>
<h2>Flächenverbrauch durch Viehhaltung</h2>
<p>Es gibt etwa 82 Milliarden Nutztiere auf der Welt. Das bedeute, dass auf einen Menschen zehn Nutztiere kommen. 68,8 Milliarden davon macht Geflügel aus, gefolgt von Rindern, Schafen und Ziegen, von denen es 11,8 Milliarden gibt. Schweine gibt es &#8222;nur&#8220; 1,5 Milliarden. Als Vergleich, die Europäische Union hat etwa 450 Millionen Einwohner. Bei diesen Zahlen wird klar, dass diese Tiere jede Menge Platz benötigen. So kommt es, dass etwa ein Drittel der weltweiten Landfläche für die Tierhaltung genutzt wird. Die Futtermittelbereitstellung für die Tiere benötigt noch zusätzliche Ressourcen. Das führt dazu, dass etwa 90 Prozent der angebauten Sojabohnen in Futtertrögen landen.</p>
<h2>Pflanzliche und biologische Alternativen</h2>
<p>Fleisch und die Umwelt hängen also untrennbar zusammen. Trotzdem fällt es schwer zu verzichten. Dafür gibt es inzwischen eine ganze Palette an Alternativen. In jedem Supermarkt findet man <a href="/was-sie-ueber-pflanzlichen-fleischersatz-wissen-sollten/">Ersatzprodukte</a> aus Soja, Weizen oder Lupinen und auch deren Qualität und Geschmack verbessert sich stetig. Und falls der Verzicht mal nicht gelingt, kann man auf Bioqualität oder sogar <a href="/die-zucht-essbarer-insekten/">essbare Insekten</a> setzen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Biolebensmittel nur etwa 25 Prozent der Treibhausgase von konventionellen Betrieben emittieren. Schafft man es den eigenen Konsum zu reduzieren und achtet man beim Einkauf in der Online-Metzgerei bewusst auf Bioqualität, kann also jeder einen kleinen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Natürlich sollten wir dennoch weiterhin auf <a href="/category/verkehr/elektromobilitaet/">Elektromobilität</a>, <a href="/nachhaltig-bauen-wann-gilt-ein-dach-als-nachhaltig/">nachhaltige Baumaterialien</a> und andere Dinge achten.</p>
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		<title>Lebensmittel zum Abnehmen – die besten Fettkiller</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/lebensmittel-zum-abnehmen-die-besten-fettkiller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2021 14:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich mit Ernährung auseinandergesetzt hat weiß, dass es Lebensmittel gibt, die vorteilhafter für den eigenen Organismus sind, während andere dafür sorgen, dass man zunimmt. Natürlich spielt nicht nur Zunehmen eine wichtige Rolle. Wer einen gesunden Körper haben möchte, sollte neben dem Gewicht auch auf ... <a title="Lebensmittel zum Abnehmen – die besten Fettkiller" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/lebensmittel-zum-abnehmen-die-besten-fettkiller/" aria-label="Mehr Informationen über Lebensmittel zum Abnehmen – die besten Fettkiller">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich mit Ernährung auseinandergesetzt hat weiß, dass es Lebensmittel gibt, die vorteilhafter für den eigenen Organismus sind, während andere dafür sorgen, dass man zunimmt.</p>
<p>Natürlich spielt nicht nur Zunehmen eine wichtige Rolle. Wer einen gesunden Körper haben möchte, sollte neben dem Gewicht auch auf die Zufuhr der lebensnotwendigen Nährstoffe achten. Je gesünder, vitaminreicher und abwechslungsreicher eine Ernährung ist, desto einfacher ist es, den Organismus mit allen nötigen Vitalstoffen zu versorgen.</p>
<p>In diesem Beitrag erfahren Leser die besten Lebensmittel, die sich perfekt zur Gewichtsreduktion eignen.</p>
<h2>Blattgemüse</h2>
<p>Grünes Blattgemüse zählt zu den wohl gesündesten Gemüsesorten und sollte deshalb keinesfalls auf dem Speiseplan fehlen – egal, ob jemand abnehmen möchte oder nicht.</p>
<p>In erster Linie überzeugt das Blattgemüse mit seiner Vielfältigkeit – unabhängig davon, ob Sie sich für Spinat, <a href="https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/gruenkohl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünkohl</a>, Chinakohl, Feldsalat, Blattsalat, Mangold, Pak Choy oder die Blätter der Möhre, der roten Beete oder der Radieschen entscheiden. All diese Gemüsesorten können täglich in den Speiseplan integriert werden. Zahlreiches <strong>Blattgemüse lässt sich perfekt roh sowie auch gekocht verzehren</strong>.</p>
<p>Dank der darin enthaltenen Bitterstoffe wird die Lebergesundheit gestärkt. Außerdem enthalten diese Gemüsesorten Chlorophyll, was sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Es können Bakterien abgetötet, Viren gestoppt bzw. freie Radikale eliminiert werden. Außerdem wirken sich die zahlreichen positiven Wirkstoffe im Blattgemüse förderlich auf das Immunsystem aus.</p>
<p><u>Die Vorteile vom Blattgemüse sind:</u></p>
<ul>
<li>Enthält viele wichtige <strong>Nährstoffe wie Eisen, Vitamin C</strong></li>
<li>Leber, Niere sowie Galle können dank der <strong>Bitterstoffe</strong> besser funktionieren</li>
<li>Die Versorgung mit <strong>Magnesium sowie Folsäure</strong> wird optimiert</li>
<li>Der Blutkreislauf wird verbessert</li>
<li>Das Blut kann gereinigt werden</li>
<li>Die <strong>Darmflora</strong> kann toll unterstützt werden</li>
<li>Sehr wenige Kalorien, sodass eine große Menge gegessen werden kann</li>
<li>Sorgt dafür, dass Heißhunger reduziert wird</li>
</ul>
<h2>Grapefruit</h2>
<p>Die Grapefruit zählt zu den beliebtesten Lebensmitteln für eine <strong>erfolgreiche Gewichtsreduktion</strong>. Die saurere Schwester der Orange landet deutlich seltener auf dem Tisch, obgleich sie mindestens genauso gesund ist. Die <a href="https://www.gesundepfunde.com/abnehmprogramme" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abnehmprogramme im Test</a> geben weitere wichtige Informationen zum <em>Thema Abnehmen</em>.</p>
<p>Vorteil dieser Frucht ist der hohe Anteil der für die Gesundheit notwendigen Nährstoffe. So ist beispielsweise <strong>Magnesium, Kalium, Vitamin C</strong> (60 Milligramm pro 100 Gramm) enthalten. Wer die Grapefruit häufiger in seinen Ernährungsplan integriert, wird von den tollen Vorteilen profitieren. So stärkt die Frucht beispielsweise das Immunsystem, sodass Menschen seltener erkranken.</p>
<p>Außerdem gibt es laut einiger Online-Zeitschriften Meinungen in der Wissenschaft, dass die <a href="https://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/schlankmacher-grapefruitsaft-vor-dem-essen-hilft-beim-abnehmen_aid_11420.html"><strong>Grapefruit ideal zum Abnehmen</strong></a> ist. Das liegt wohl an der geringen Kalorienzahl mit nur 40 pro 100 Gramm. Zudem regt die Frucht die <strong>Verdauung an und kann Heißhunger</strong> bremsen.</p>
<h2>Avocado</h2>
<p>Eine abwechslungsreiche Ernährung sollte unbedingt Avocado enthalten. Der Grund, warum die Avocado so gesund ist, liegt darin, dass sie zahlreiche <strong>gesunde Fette wie Omega 3</strong> enthält. Der Anteil der ungesunden Fette liegt bei 20 Prozent, d.h. dass sie im Rahmen eines <strong>Gewichtreduktionsprogramms perfekt geeignet ist und zu den Top-Lebensmitteln zum Abnehmen</strong> gehört. Die guten Fettsäuren wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.</p>
<p>Dadurch, dass die Kalorienzahl der Avocado hoch ist, sollten davon nicht zu viele gegessen werden. Dennoch ist der Vorteil der Avocado so bemerkenswert, dass sie mehrmals pro Woche auf den Speiseplan stehen darf. Sie ist ideal, um andere Fettquellen zu ersetzen.</p>
<h2>Äpfel</h2>
<p>Das alte Sprichwort heißt: Jeden Tag einen Apfel hält den Arzt fern. Darin steckt viel Wahrheit. Menschen sollten täglich einen <strong>Apfel essen, da dieser nicht nur beim Abnehmen erfolgreich helfen</strong> kann, sondern zudem sehr gesund ist. Der Grund liegt darin, dass die darin enthaltenen Ballaststoffe sowie die Polyphenole dafür sorgen können, dass der Appetit reguliert wird – dadurch wird weniger Nahrung zugeführt, was sich wiederum in der Gewichtsabnahme bemerkbar macht.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass der Apfel nicht geschält wird, denn in der Schale stecken all diese positiven Stoffe. Daneben wirkt sich das Obst positiv auf die Lungengesundheit, die Leber sowie das Immunsystem aus.</p>
<p><u>Folgende Stoffe sind im Apfel enthalten: </u></p>
<ul>
<li>Provitamin A</li>
<li>Folsäure</li>
<li>Vitamin B1, B2, B6</li>
<li>Vitamin E</li>
<li>Vitamin C</li>
</ul>
<h2>Beeren</h2>
<p>Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Johannisbeeren – sie sind außerordentlich gesund und gehören zu den <strong>besten Lebensmitteln zum Abnehmen</strong>. Die Kalorienzahl ist sehr niedrig (sie liegt unter 40 Gramm pro 100 Gramm), auch der Zuckergehalt ist im Vergleich zu anderen Obstsorten deutlich geringer. Somit können <em>Menschen, die abnehmen wollen</em>, große Portionen der Früchte essen. Beeren sind außerdem gesund, da sie einen hohen Anteil an Antioxidantien enthalten, diese helfen bei freien Radikalen, stärken das Immunsystem und wirken sich positiv auf die Haut, Haare und Nägel aus (Vitamin E ist gut für die Haut).</p>
<h2>Nüsse</h2>
<p>Auch wenn Nüsse eine sehr hohe Kalorienzahl aufweisen, sind sie im Rahmen einer gesunden Ernährung empfehlenswert. Wer <strong>abnehmen möchte, kann die Nüsse als Ersatz für andere Snacks</strong> nutzen. Sie sind deutlich gesünder als Chips oder Ähnliches. Außerdem versorgen Nüsse mit essenziellen Fettsäuren, die wichtig für den gesamten Stoffwechsel sowie für das Gehirn sind. Sie helfen bei der Konzentration. Daneben stecken noch andere Vitamine oder Mineralstoffe darin – zum Beispiel Vitamin E.</p>
<p>Demnach dürfen sie auf dem Speiseplan keinesfalls fehlen – trotz der vielen Kalorien. Hier gilt es, sich auf eine bestimmte Menge, beispielsweise eine Handvoll pro Tag, festzulegen. Der hohe Anteil an Ballaststoffen sowie Fetten hält für eine lange Zeit satt. <strong>Heißhungerattacken werden dadurch vermieden, was sich positiv auf den Abnehmerfolg auswirkt</strong>. Auch die Hormone werden auf eine positive Art und Weise beeinflusst.</p>
<h2>Chili</h2>
<p>Das bekannte Gewürz spielt in herzhaften Speisen eine besondere Rolle. Es ist nicht nur ein toller Geschmacksverstärker, sondern außerdem sehr gesund. Studien erklären, dass der <strong>Verzehr von Chili beim Abnehmen</strong> helfen kann. Das liegt an dem darin enthaltenen Stoff <strong>Capsaicin</strong>, der für die Schärfe zuständig ist.</p>
<p>Wer Chili isst, erhöht die Wärmeproduktion im Körper bis zu 25 Prozent. Damit wird der Fettstoffwechsel angeheizt. Durch die Erhöhung der Wärme im eigenen Organismus fängt der Mensch an zu schwitzen. Danach verdunstet der Schweiß auf der Haut und kühlt ab – für den gesamten Prozess verbraucht der Körper sehr viel Energie – Fett wird verbrannt. Daneben wirkt sich <strong>Chili positiv auf die Durchblutung der Schleimhäute</strong> aus. Die Verdauung wird dadurch optimiert.</p>
<h2>Chiasamen</h2>
<p>Das Superfood ist mittlerweile wohl auf der ganzen Welt bekannt – das hat einen Grund. Der gesundheitliche Vorteil, der mit dem Verzehr einhergeht, ist sehr groß. So enthalten die kleinen unscheinbaren Samen neben <strong>hochwertigen Fettsäuren wie Omega 3 viele Ballaststoffe</strong>. Der Anteil der Proteine ist sehr hoch, sodass sie von Sportlern außerordentlich gern verzehrt werden.</p>
<p>Der Grund, warum die <strong>Chiasamen ein tolles Lebensmittel zum Abnehmen</strong> sind, ist das lange Sättigungsgefühl, das durch den Verzehr entsteht. So wird tendenziell weniger gegessen und Heißhungerattacken bleiben aus. Daneben sind bedeutende Stoffe wie Antioxidantien oder Vitamine essenziell für einen gesunden Körper, der reichlich überschüssiges Gewicht verlieren kann.</p>
<h2>Magerquark</h2>
<p>Wer auf eine gesunde Art und Weise Proteine zu sich nehmen möchte, kann täglich Magerquark integrieren. Anders als die Vollfettvariante enthält dieser deutlich weniger Fett und somit weniger Kalorien. So ist es möglich, Kalorien zu sparen bzw. eine größere Menge zu essen. Ein ideales Lebensmittel zum Abnehmen ist er deshalb, da er wenige Kalorien, aber einen hohen Proteingehalt aufweist.</p>
<p>Wer genügend Proteine zu sich nimmt, ist länger satt. Auf der anderen Seite helfen sie dabei, dass Muskeln aufgebaut werden – wie jeder weiß, verbrennen Muskeln im Ruhezustand Kalorien – ideal, um überschüssiges Gewicht zu verlieren. Außerdem steckt <strong>Magerquark voller Phosphor und Kalzium</strong>.</p>
<h2>Eier</h2>
<p>Die Kalorienzahl von Eiern ist relativ niedrig, deshalb sind sie ein <strong>ideales Lebensmittel zum Abnehmen</strong>. Außerdem ist das Ei voller wichtiger Aminosäuren, die der menschliche Organismus benötigt. Wer abnehmen will, sollte sich Lebensmittel suchen, die lange satt halten –Eier gehören definitiv dazu.</p>
<p>In ihnen stecken viele Proteine, die – wie bereits im vorherigen Abschnitt erklärt – tolle Auswirkungen auf das Gewicht haben. Eier beinhalten wenige Kohlenhydrate, kurbeln dafür aber den Stoffwechsel gut an und wirken sich positiv auf den Blutzucker- sowie den Insulinspiegel aus.</p>
<h2>Lachs</h2>
<p>Auch wenn dieser Fisch sehr fettreich ist, profitieren Menschen, die ihn als <u>Lebensmittel zum Abnehmen</u> nutzen, von all den Vorteilen. Lachs enthält neben den lebensnotwendigen Omega 3-Fettsäuren weitere wertvolle Vitamine sowie Mineralstoffe. Er kann sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken, die Entzündungen im Körper hemmen, die Konzentrationsfähigkeit erhöhen sowie beim Abnehmen unterstützen. Durch den Verzehr von Lachs kann die Muskelmasse besser aufgebaut werden, außerdem wird Fett abgebaut.</p>
<h2>Hühnchenbrust</h2>
<p>Das zarte Fleisch des Hühnchens macht für viele Sportler einen wichtigen Teil der Ernährung aus – und das nicht umsonst, das fettarme Fleisch enthält viele Proteine. Die Kalorienzahl der Hähnchenbrust ist im Vergleich zu anderen Fleischarten deutlich geringer. Das liegt am geringen Fettanteil. Wer viele Proteine zu sich nimmt, fühlt sich schneller gesättigt, deshalb ist dieses Fleisch perfekt als Beilage zu Gemüsegerichten oder Kartoffeln geeignet.</p>
<p>Beim Zubereiten sollte nicht zu viel Fett genutzt werden, da sich dieses wiederum negativ auf die Kalorienbilanz auswirkt. Wer sich <a href="https://planet-zukunft.com/was-sie-ueber-pflanzlichen-fleischersatz-wissen-sollten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vegan</a> ernährt, sollte sich nach Ersatz umsehen.</p>
<h2>Mageres Rindfleisch</h2>
<p>Wer abnehmen möchte, sollte die Kalorienbilanz stets im Auge behalten. Rindfleisch ist nicht so zart und fettarm wie Hähnchenbrust. Deshalb muss beim Kauf von Rindfleisch darauf geachtet werden, dass dieses mager ist.</p>
<p>Damit versorgen Menschen den Körper mit zahlreichen Mineralstoffen sowie wertvollen Proteinen. Außerdem passt das Rindfleisch gut in Eintöpfe und Suppen. Der hohe Proteingehalt hält lange satt, die B-Vitamine und das Eisen sind wichtig für den gesamten Stoffwechsel. Die biologische Wertigkeit ist noch höher als bei der Hähnchenbrust, somit kann der Körper das Protein noch besser aufnehmen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Es gibt viele <strong>Lebensmittel zum Abnehmen</strong>. Es gilt der Grundsatz, so naturbelassen wie möglich zu essen. Obst, Gemüse, ungesalzene Nüsse sowie mageres Fleisch und Lachs sind optimale Lebensmittel, um sich gesund zu ernähren und gleichzeitig Fett zu verbrennen.</p>
<p>Bedeutend ist, dass die Kalorienbilanz immer negativ ist – denn nur so kann an <strong>Gewicht verloren</strong> werden, damit steht der Bikinifigur bzw. dem nächsten <a href="https://planet-zukunft.com/was-sind-die-dating-trends-der-zukunft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Date</a> in Top-Form nichts mehr im Wege.</p>
<p><strong>Lesetipp</strong>: Auf <a href="https://immer-frisch.net">immer-frisch.net</a> gibt es zahlreiche tolle Rezepte.</p>
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		<title>Die Zucht essbarer Insekten</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/die-zucht-essbarer-insekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktionsteam]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 09:09:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die UNO beziehungsweise die FAO (Food and Agriculture Organization) empfehlen Insekten als Nahrungsmittel. Bereits ein Drittel der Weltbevölkerung halten sich an dieses Konzept. Jedoch gelten Insekten in den meisten Industriestaaten als Schädlinge. Viele Einwohner betrachten sie mit Ekel. Doch was ist dran an Heuschrecken, Würmern ... <a title="Die Zucht essbarer Insekten" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/die-zucht-essbarer-insekten/" aria-label="Mehr Informationen über Die Zucht essbarer Insekten">&#124; mehr ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die UNO beziehungsweise die FAO (Food and Agriculture Organization) empfehlen Insekten als Nahrungsmittel. Bereits ein Drittel der Weltbevölkerung halten sich an dieses Konzept. Jedoch gelten Insekten in den meisten Industriestaaten als Schädlinge. Viele Einwohner betrachten sie mit Ekel. Doch was ist dran an Heuschrecken, Würmern und Co. als nahrhafter Snack? Hier die Fakten.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:</strong></p>
<ul>
<li>Insekten liefern viele wichtige Nährstoffe, sind reich an hochwertigen Proteinen und lebensnotwendigen Ballaststoffen</li>
<li>Insekten können platzsparend produziert werden</li>
<li>sie besitzen ein schnelles Wachstum, dadurch sind sie nachhaltig</li>
<li>die Produktion ist umweltfreundlich, da sehr wenig Wasser benötigt wird und im Gegenzug kaum CO2 entsteht</li>
<li>Insekten besitzen, nach dem heutigen Stand der Forschung, kein Schmerzempfinden, denn sie besitzen ein weitaus primitiveres Nervensystem</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Warum sollten Insekten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen?</h2>
<p>Insekten könnten eine nachhaltige Alternative zum Fleisch mit einer weitaus günstigerer Ökobilanz darstellen. Nach zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch rund 4x mehr Futter, ca. 50x mehr Wasser und mindestens 12x mehr Stellfläche benötigt wurde. Zudem erzeugt die Rinderzucht etwa 100x mehr für die Umwelt schädliches CO2 im Vergleich zu einem Kilogramm produziertem Insektenfleisch.<br />
Insekten als Nahrungsmittel sind jedoch nicht nur umweltfreundlich und kostengünstig. Sie sind auch sehr nahrhaft und beinhalten jede Menge Nährstoffe wie Fette und Proteine sowie Vitamine, die für den menschlichen Organismus nicht nur gesund, sondern auch lebensnotwendig sind.<br />
Hinzu kommt, dass eine Übertragung von Krankheiten bei dem Verzehr von Insekten ausgeschlossen ist, sofern diese unter kontrollierten hygienischen Bedingungen gehalten, gefüttert und verarbeitet werden. Es gibt also keinen vernünftigen Grund mehr, auf Insekten als Nahrungsmittel zu verzichten.</p>
<h2>Wie steht die Gesellschaft zum Verzehr von Insekten?</h2>
<p>In den Entwicklungsländern stehen Insekten schon seit jeher regelmäßig auf dem Speiseplan. Und das nicht nur, weil sie leicht zu bekommen sind, sondern auch, weil sie eine wertvolle Proteinquelle sind und auch richtig zubereitet gut schmecken.<br />
In den reichen Industrieländern der Welt sieht das jedoch anders aus. Auch dort wurden in der Vergangenheit Insekten gegessen. Mit der Zeit jedoch ist das Nahrungsangebot so angestiegen und reichhaltig geworden, dass heute immer und überall auf eine Vielzahl unterschiedlicher Nahrungsmittel zugegriffen werden kann. Die Industrie und Tierzucht gewann zunehmend an Bedeutung. Daher musste man nicht mehr unbedingt auf die winzigen Insekten als Nahrungsmittel zurückgreifen.<br />
Im Gegenteil: Da diese sich gerne in den Vorratsspeichern der Menschen bedienten, wurden sie zum Ärgernis. Die Lebensmittel wurden durch den Kot verunreinigt und verdarben schneller. Daher wurden Insekten bald verteufelt und als vermeidliche Krankheitserreger und Schädlinge bekämpft. Auch heute noch ekeln sich viele Menschen vor Insekten und könnten sich niemals vorstellen, diese zuzubereiten und zu verspeisen. Leider. Denn Insekten als Nahrungsmittel besitzen eigentlich nur Vorteile. Wenn man denn weiß, woher man die Tiere als hochwertige Nahrungsmittel herbekommt.</p>
<h2>Woher sollten die Insekten zur menschlichen Ernährung stammen?</h2>
<p>Wer sich jetzt dazu entschließt, seine Ernährung anzureichern, sollte jedoch nicht einfach in die Natur gehen und sich Würmer oder Käfer einfangen. Denn auch wenn eine Übertragung von Krankheiten durch den Verzehr von Insekten nicht nachgewiesen werden konnte, so kann man bei freilebenden Insekten nie wissen, wo sie vorher gewesen sind. Denn Insekten lieben verwesendes Aas und stinkende Abfälle.<br />
Besser ist es, sich die Tiere aus einer kontrollierten Zucht zu besorgen. Hier stimmen die hygienischen Haltungsbedingungen sowie das gereichte Futter. Viele Zoohandlungen vor Ort bieten verschiedene Insekten an, die zwar für die Reptilien gedacht sind, sich jedoch auch für den Menschen eignen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zu Insekten aus einer Bio Zuchtanlage greifen, die zur menschlichen Ernährung geeignet sind. Auch das Internet bietet bereits eine breite Palette an essbaren Insekten an, lebend, getrocknet oder bereits verarbeitet. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.</p>
<h3>Welche Insekten eignen sich für die menschliche Ernährung?</h3>
<p>Es gibt weltweit über 2000 für den Menschen essbare Insekten. Wer sich mit dem Thema erst vertraut macht, für den eignen sich besonders Mehlwürmer oder Bienenlarven für den Einstieg.<br />
Je nach Insektenart ist die Haltung und Zucht recht einfach. Das Internet bietet eine große Anzahl an informativen Videos oder Blogeinträgen, die beweisen, dass die eigene Insektenzucht problemlos auch in einer kleinen Wohnung erfolgen kann. Und das ohne den Verlust an Lebensqualität. Man sollte sich vorab nur erkundigen, wie die Unterbringung erfolgen sollte und welche Insekten sich überhaupt für die Zucht und den Verzehr eignen.<br />
Mehlwürmer stammen aus der Familie der Schwarzkäfer. Sie werden als Larven bis zu 4 cm lang und ernähren sich hauptsächlich von Stärke, also Backzutaten und Getreideprodukten.<br />
Buffalowürmer sind die Larven des glänzend schwarzen Getreideschimmelkäfers und gehören zur Familie der Schwarzkäfer. Sie gleichen im Aussehen den Mehlwürmern, sind jedoch fast doppelt so groß. Sie schmecken etwas nussig und sind im Vergleich zum Mehlwurm etwas weicher und daher angenehmer im Verzehr.<br />
Heimchen und Grillen gehören zur Ordnung der Langfühlerschrecken (Ensifera), zu denen auch die größeren Heuschrecken zählen. Wer Langfühlerschrecken zu Hause zum Verzehr züchten möchte, sollte bedenken, dass viele Arten &#8222;singen&#8220;. In Japan sind sie deshalb sogar beliebte Haustiere.<br />
Heuschrecken sind hervorragende Proteinlieferanten. Sie vermehren sich schnell und können in Freiheit schnell zur Plage werden, wenn sie alle paar Jahre als riesiger Schwarm auftreten. In den Entwicklungsländern zählen sie zu den beliebtesten essbaren Nahrungsmitteln, da sie recht groß und überall vorhanden sind.<br />
Die Larven von Bienen eignen sich nicht für die Zucht in den eigenen vier Wänden. Sie sollten lebend, zum Beispiel im Internet oder einem lokalen Imker vor Ort, bestellt werden. Bienenlarven können auf unterschiedlichste Art zubereitet werden. Gedämpft, kross frittiert oder karamellisiert sind nur einige Geschmacksrichtungen. Wer sich traut, sollte sie in einem der anbietenden Restaurants einmal probieren.</p>
<h3>Kann man Insekten auch selbst züchten?</h3>
<p>Wer Insekten als Nahrungsmittel ausprobiert hat und sich nun entschließt, sie regelmäßig in den Speiseplan einzubeziehen, der kann sich seine Tiere auch selbst züchten. Das geht ganz einfach und kostengünstig sowie platzsparend und ohne großen Zeitaufwand. Und man weiß genau, was anschließend auf dem Teller landet. Denn je nachdem, wie man seine Insekten, zum Beispiel Mehlwürmer, füttert, so können auch die Inhaltsstoffe leicht variieren. Erste Studien gibt es bereits dazu. Auch wenn es keinen allzu großen Unterschied macht, ob bei der Aufzucht Wurst und Fleisch oder aber überwiegend Gemüse beziehungsweise Getreideprodukte füttert.<br />
Zur Haltung wird anfangs nur ein entsprechend ausbruchsicheres Gefäß benötigt. Anfänger sollten mit Mehlwürmern oder Buffalowürmern beginnen, da diese einen schnellen Zuchterfolg versprechen und sehr einfach in der Haltung und Pflege sind. Eine einfache Plastikdose genügt als Unterbringung, sofern eine gute Luftzirkulation gewährleistet werden kann. Als Bodenmaterial können zum Beispiel eine 3-4 cm hohe Schicht mit Haferflocken genommen werden. Mehlwürmer reinsetzen und hin und wieder mit etwas Gemüse, einer Scheibe Wurst oder Fleisch beziehungsweise nicht vergammelten Küchenabfällen füttern. Wasser benötigen diese Tiere nicht, da sie ihre Flüssigkeit aus dem Futter beziehen.<br />
Die Mehlwürmer verpuppen sich erst, bevor letztendlich der eigentliche Käfer schlüpft. Dieser ist anfangs bräunlich und nimmt später die typische schwarze Farbe an. Die Käfer sind schnell geschlechtsreif, verpaaren sich und legen Eier, aus denen wiederum Mehlwürmer schlüpfen. Diese können nun &#8222;geerntet&#8220; und weiterverarbeitet werden.<br />
Bei der regelmäßigen Kontrolle sollte verschimmeltes Futter zeitnah entfernt werden. Es empfiehlt sich ebenfalls, Larven und Käfer in jeweils separate Behälter unterzubringen. Denn Mehlwürmer neigen zum Kannibalismus und würden die eher unbeweglichen Puppen sonst anfressen.</p>
<h3>Wie erntet und verarbeitet man Insekten schonend?</h3>
<p>Insekten sind wechselwarme Tiere. Das bedeutet, dass sie ihre Körpertemperatur den wechselnden Umweltbedingungen anpassen. Bei der Haltung müssen also keine Vorkehrungen getroffen werden, um zum Beispiel ein bestimmtes Klima inklusive Temperatur zu erzeugen. Das spart, im Gegensatz zu der Haltung von vielen Reptilien, eine Menge an Stromkosten. Denn die Mehlwürmer lieben es zimmerwarm und eher dunkel.<br />
Werden Insekten in eine kühle Umgebung gebracht, so senken sie ihre Körpertemperatur und fallen, je nach Temperaturabfall, in eine natürliche Winterstarre. Hält diese weiterhin an, so versterben sie. Diese ist völlig stressfrei und schmerzlos für die Tiere. Zur Verarbeitung vorgesehene Insekten müssen daher nur für eine kurze Zeit in einem Behälter in das Gefrierfach gelegt werden. Danach können sie dem Rezept entsprechend zubereitet und verspeist werden, ohne, dass man ein schlechtes Gewissen haben muss.</p>
<h3>Welche Nährstoffe besitzen Insekten?</h3>
<p>Insekten sind voll von sehr hochwertigem Eiweiß. Außerdem besitzen sie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamine und Mineralstoffe. Dazu gehören die für die menschliche Ernährung wichtigen Inhaltsstoffe wie beispielsweise Eisen, Magnesium und Kupfer, aber auch Zink, Mangan und Selen. Sie sind also äußerst nahrhaft und sehr gesund. Das hat auch die Ernährungswissenschaft erkannt und befürwortet Insekten als sehr gute Nährstofflieferanten.</p>
<h3>Gibt es Unverträglichkeiten bei essbaren Insekten?</h3>
<p>Insekten werden allgemein gut vertragen und können einer einseitigen Mangelernährung entgegenwirken. Jedoch kann es vereinzelt zu gesundheitlichen Problemen kommen bei Menschen, die gegen Schalentiere allergisch sind. Diese Personen sollten daher auch auf den Verzehr von Insekten verzichten.</p>
<h4>Und wenn man interessiert ist, sich jedoch vor dem Anblick von Insekten ekelt?</h4>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, die Vorteile von essbaren Insekten in den Speiseplan zu integrieren, ohne sich beim Anblick schütteln zu müssen. Denn es gibt bereits verschiedene Produkte, in denen die Tiere (und somit die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe) in Form von Insektenmehl verarbeitet wurden. Hierbei werden die Tiere getrocknet und anschließend zu einem Pulver vermahlen, der nicht mehr an ekelige Insekten erinnert. Daraus entstehen dann die verschiedenen Produkte. Insekten-Nudeln, Insekten-Proteinriegel sowie Burger Patties mit Insektenpulver sind nur einige Beispiele, die bereits in vielen Supermärkten zu finden sind.</p>
<h3>Wie sieht die Ökobilanz aus?</h3>
<p>Wie bereits erwähnt, hinterlassen Insekten nur einen sehr kleinen Fußabdruck in der Natur. Sie können umweltfreundlich und kostensparend produziert werden. Hinzu kommt, dass sie zu 100% zu essbaren Lebensmitteln verarbeitet werden können. Bei Rindern zum Beispiel gelingt dies nur zu ca. 65%. Der Rest ist nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.<br />
Erwähnt werden sollte ebenfalls, dass Insekten sehr robust sind und nicht so anfällig Krankheiten gegenüber. Selbst in der Massenhaltung. Es kommen keine Medikamente oder andere Substanzen zum Einsatz, die sowohl die Umwelt schädigen als auch für den Menschen gefährlich werden können.</p>
<h3>Was ist aktuell und in Zukunft möglich?</h3>
<p>Aktuell kommen viele Insekten, die für die menschliche Ernährung gedacht sind, noch aus den Entwicklungsländern, wo sie von Hand von der ärmeren Bevölkerungsschicht in der Natur eingesammelt werden. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel Heuschreckenschwärme seltener auftreten und so keinen großen Schaden mehr an den Feldpflanzen anrichten können. Außerdem bekommen die Bauern etwas Geld, wodurch ihr Lebensstandard erhöht wird.<br />
Durch das steigende Interesse in den Industriestaaten werden aber zunehmend immer mehr sogenannte Zuchtfarmen aufgebaut, die auch die hiesige Bevölkerung mit hochwertigen Insekten beziehungsweise Insektenmehl versorgen können. Auch die Regierung hat inzwischen reagiert und mit der Novel Food Verordnung festgelegt, dass unter bestimmten Richtlinien auch Insekten als Lebensmittel gehandelt werden dürfen.<br />
In Zukunft werden Insekten als Nahrungsmittel immer stärkere Bedeutung erlangen. Denn der stetig steigende Bedarf an hochwertigem Protein kann nicht mehr lange nur durch die traditionelle Viehzucht beziehungsweise pflanzlichen Eiweißlieferanten gedeckt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/die-zucht-essbarer-insekten/">Die Zucht essbarer Insekten</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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