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	<title>Wohnen Archive - Planet Zukunft</title>
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	<title>Wohnen Archive - Planet Zukunft</title>
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		<title>Haus dämmen und Energie sparen</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/haus-daemmen-energie-sparen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 06:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energie wird immer teurer, ein Ende der sich immer schneller drehenden Preisspirale ist nicht abzusehen. Es ist also unbedingt empfehlenswert, sein Haus so zu präparieren, dass möglichst wenig Energie ungenutzt entweicht, insbesondere in Form von Wärme. Das beste Mittel hierfür ist die Dämmung – die ... <a title="Haus dämmen und Energie sparen" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/haus-daemmen-energie-sparen/" aria-label="Mehr Informationen über Haus dämmen und Energie sparen">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/haus-daemmen-energie-sparen/">Haus dämmen und Energie sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Energie wird immer teurer, ein Ende der sich immer schneller drehenden Preisspirale ist nicht abzusehen. Es ist also unbedingt empfehlenswert, sein <a href="https://hausbau-magazin.com/">Haus</a> so zu präparieren, dass möglichst wenig Energie ungenutzt entweicht, insbesondere in Form von Wärme. Das beste Mittel hierfür ist die <strong>Dämmung</strong> – die aber noch viele weitere Vorteile mit sich bringt. <u>Welche dies sind und wie man richtig dämmt, erklären wir hier.</u></p>
<h2>Warum dämmen so sinnvoll ist</h2>
<p>Dämmung kostet zuerst einmal Geld. Nicht nur die Dämmstoffe selbst müssen gekauft werden, auch der <strong>Handwerksbetrieb</strong>, der die Dämmung durchführt, muss natürlich für seine Arbeitsleistung bezahlt werden. Doch das Ganze zahlt sich in der Regel schon nach kurzer Zeit aus.</p>
<p>Für eine Dämmung spricht der wesentlich <strong>niedrigere Anteil der Heizkosten</strong> an den Gesamtunterhaltskosten des Hauses. So kann bei vielen Altbauten eine <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/gaspreise-heizoel-speicherstaende-heizkosten-2024-100.html">Heizkostenreduzierung</a> von bis zu 50 % und mehr durch entsprechendes Dämmen erreicht werden.</p>
<p>Wann sich die Investition in eine <strong>(moderne) Wärmedämmung</strong> amortisiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab – sie rechnet sich früher oder später jedoch fast immer. Darüber hinaus sprechen natürlich auch der <strong>schonendere Umgang mit Energie</strong> und der dadurch <strong>reduzierte CO<sub>2</sub>-Ausstoß</strong> für eine Verbesserung der Dämmung am Haus.</p>
<h2>Was sollte man dämmen?</h2>
<p>Um herauszufinden, wo sich eine Dämmung am meisten lohnt, empfiehlt es sich, zunächst einmal zu eruieren, welche Teile eines Hauses im Durchschnitt <a href="https://planet-zukunft.com/energieberater-aufgaben-kosten-foerderungen/">wie viel Prozent Energieverlust</a> verursachen. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Dach: ca. 20 – 25 %</li>
<li>Wände: ca. 20 – 25 %</li>
<li>Fenster: ca. 15 – 20 %</li>
<li>Lüftung: ca. 5 – 10 %</li>
<li>Boden: ca. 5 – 10 %</li>
<li>Heizungsanlage: ca. 20 – 30 %</li>
</ul>
<p>Es gibt also viel Potential für eine <strong>Wärmedämmung am Haus</strong>. Als erstes stechen dabei Dach und Wände mit ihren hohen <strong>Energieverlusten</strong> ins Auge. Durch den großen Gesamtanteil der Oberfläche eines Hauses ist es logisch, dass hier die meiste (Wärme-)Energie nach außen dringen kann. Aber auch die Fenster und die Heizungsanlage bieten viel Optimierungspotenzial, wie wir im Folgenden sehen.</p>
<h3>Dämmung der Fenster</h3>
<p>Interessant im Zusammenhang mit dem Energieverlust im Haus ist also auch, dass durch die <strong>Fenster eine große Menge Energie entweichen</strong> kann – trotz der im Verhältnis zum Haus eher kleinen Oberfläche. Schaut man sich einmal den Unterschied der sogenannten <strong>U-Werte bei Fensterscheiben</strong> an, kann man schnell gravierende Unterschiede feststellen. So hat ein altes, einfachverglastes Fenster einen U-Wert von ca. 5,0 W/m². Ein heutiges Spitzenprodukt mit einer Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung weist hingegen einen U-Wert von nur etwa 0,9 W/m² auf.</p>
<p>Der Unterschied wird noch deutlicher, wenn man sich vorstellt, dass bei einer Außentemperatur von &#8211; 5° C eine <strong>einfachverglaste Scheibe</strong> eine Innentemperatur von nur 1° C hat, die moderne Scheibe aber eine Innentemperatur von 19° C und mehr aufweisen kann. So wird deutlich, wie hoch die <a href="https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/sanieren-bauen/daemmen/waermeverlust/">Wärmeverluste</a> ausfallen, die hier auftreten können. Ergo empfiehlt es sich, bei der Hausdämmung auch unbedingt darüber nachzudenken, ob nicht ein <strong>Austausch der Fenster</strong> (ggf. mit neuen Fensterrahmen) eine geeignete Maßnahme sein könnte.</p>
<h3>Wärmedämmung der Fußböden</h3>
<p>Eine <strong>verbesserte Bodenisolierung</strong> spielt bei der Hausdämmung sicherlich eine wichtige Rolle. Sie ist aber nicht immer ganz so einfach umzusetzen, da hier häufig umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt werden müssen (Anhebung der <a href="https://schiebetueren-ratgeber.de/">Türen und Schiebetüren</a> etc.).</p>
<p>Auch die eventuell mangelnde Deckenhöhe im Raum kann im Rahmen einer zusätzlichen Bodenisolierung Schwierigkeiten bereiten. Trotzdem kann eine Bodendämmung ganz erheblich <a href="https://www.dbz.de/artikel/dbz_Wie_baut_man_wohngesund_-3253005.html">zu einem verbesserten Wohnklima beitragen</a> und durchaus dabei helfen, eine Menge Energiekosten einzusparen.</p>
<h3>Kosteneffizienz</h3>
<p>Grundsätzlich sind <strong>Kosten einer Wärmedämmung</strong> pauschal sehr schwer zu ermitteln, da die individuellen Gegebenheiten einen starken Einfluss auf die Höhe der Aufwendungen haben. Nichtsdestotrotz kann man die Kosten für die Dämmung zumindest mit einem „Daumenwert“ überschlagen, um eine ungefähre Vorstellung davon zu bekommen, was die einzelne Maßnahme kostet.</p>
<p>Die entsprechende Einheit ist hier der <strong>Quadratmeter zu dämmende Fläche</strong>. Dieser Quadratmeterpreis beinhaltet sowohl den Dämmstoff als auch die Arbeitskosten, wenn die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.</p>
<p><u>Hier eine Kurzübersicht durchschnittlicher Preise (jeweils pro Quadratmeter):</u></p>
<ul>
<li>Kellerdecke von unten – Dämmstoffdicke ca. 6 cm: 25 &#8211; 45 Euro</li>
<li>Kellerdecke von oben – Dämmstoffdicke ca. 6 cm: 40 &#8211; 60 Euro</li>
<li>Innendämmung – Dämmstoffdicke ca. 6 cm: 35 &#8211; 45 Euro</li>
<li>Außendämmung WDVS – Dicke ca. 12 cm: 100 &#8211; 140 Euro</li>
<li>Dämmung Speicherboden in begehbarer Ausführung – Dicke ca. 20 cm: 40 &#8211; 50 Euro</li>
<li>Dachdämmung als Aufsparrendämmung – Dämmstoffdicke ca. 20 cm: 120 &#8211; 160 Euro</li>
</ul>
<p>Durch <strong>Eigenleistungen beim Dämmen</strong> können die Kosten für die Wärmedämmung zum Teil erheblich reduziert werden. Zu bedenken ist hier allerdings, dass für die meisten Dämmarbeiten handwerkliches Geschick und Erfahrung von Nöten sind. Weiteres Einsparpotenzial bietet sich im Form des <strong>günstigen Einkaufs</strong> – so liegen die <a href="https://www.meinfenster24.de/">Preise beim Fenster online kaufen</a> beispielsweise oft deutlich niedriger als beim Erwerb im stationären Fachhandel.</p>
<h2>Nachhaltigkeit und Umweltaspekte</h2>
<p>Eine neue Dämmung schont nicht nur den Geldbeutel des Hausbesitzers, sie ist auch ein Segen für die Umwelt und bringt <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-fassaden/">mehr Nachhaltigkeit</a>. Ein <strong>geringerer Energieverbrauch</strong> schont die Ressourcen und belastet die Umwelt somit weniger, moderne Dämmmaterialien tragen ebenfalls zum Umweltschutz bei.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine <strong>neue Dämmung</strong> lohnt sich bei fast allen älteren Gebäuden. Sie hilft beim Sparen und schont unsere Umwelt. Das hat übrigens auch der Staat erkannt und bietet deshalb <strong>Förderungen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau</strong> im Rahmen der Programme für sogenanntes energetisches Sanieren an. Die entsprechenden Infos gibt es auf der <strong>Website der KfW</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/haus-daemmen-energie-sparen/">Haus dämmen und Energie sparen</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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		<title>Wohnen in der Zukunft &#8211; so wird sich das Wohnen in den nächsten Jahrzehnten ändern</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/wohnen-in-der-zukunft-so-wird-sich-das-wohnen-in-den-naechsten-jahrzehnten-aendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kommenden Jahrzehnte verändern sich stark durch den demografischen Wandel und den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit. Innovative Wohnkonzepte und smarte Technologien prägen das Wohnen in der Zukunft. Bis 2050 erwärmt sich die Erde voraussichtlich um bis zu 5 Grad Celsius, was sich gravierend auf die ... <a title="Wohnen in der Zukunft &#8211; so wird sich das Wohnen in den nächsten Jahrzehnten ändern" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/wohnen-in-der-zukunft-so-wird-sich-das-wohnen-in-den-naechsten-jahrzehnten-aendern/" aria-label="Mehr Informationen über Wohnen in der Zukunft &#8211; so wird sich das Wohnen in den nächsten Jahrzehnten ändern">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/wohnen-in-der-zukunft-so-wird-sich-das-wohnen-in-den-naechsten-jahrzehnten-aendern/">Wohnen in der Zukunft &#8211; so wird sich das Wohnen in den nächsten Jahrzehnten ändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die kommenden Jahrzehnte verändern sich stark durch den demografischen Wandel und den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit. Innovative Wohnkonzepte und smarte Technologien prägen das <strong>Wohnen in der Zukunft</strong>.</em></p>
<p>Bis 2050 erwärmt sich die Erde voraussichtlich um bis zu 5 Grad Celsius, was sich gravierend auf die Lebensräume der Menschen auswirkt. Zeitgleich verändert sich die Wohnsituation. Zu erwarten ist, dass die durchschnittliche <strong>Pro-Kopf-Wohnfläche ansteigt und die Haushaltsgröße schrumpft</strong>. Diese Entwicklungen erfordern ein Umdenken, um den Klimawandel zu verlangsamen und Ressourcen zu schonen.</p>
<h2>Geplante und bereits umgesetzte Maßnahmen</h2>
<p>Im Jahr 2023 stammten bereits 60 Prozent des Strommixes in Deutschland <strong><a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/Strommix-Deutschland-Wie-ist-der-Anteil-erneuerbarer-Energien,strommix102.html" target="_blank" rel="noopener">aus erneuerbaren Energien</a></strong> – geplant ist ein Anstieg auf 80 Prozent bis 2030. Zudem gewinnen <strong>energieeffiziente Bauweisen</strong> mit dem Einsatz <strong>ressourcenschonender Materialien</strong> wie Holz, Hanf und Lehm an Bedeutung. Smarte Heizanlagen mit Nutzerprofilen helfen, energieeffizient zu heizen.</p>
<p>Auch andere <strong><a href="https://planet-zukunft.com/smart-home-einrichten-von-der-planung-bis-zur-installation/" target="_blank" rel="noopener">Smarthome-Geräte erleichtern den Alltag</a></strong> und vernetzen die Haushalte. Doch Deutschland hinkt beim Digitalisierungsgrad hinterher. Hier ist Aufholbedarf gefragt, um von den Vorzügen der Technologie zu profitieren.</p>
<h2>Zukunftsfähige Wohnprojekte</h2>
<p>Zudem stellt der demografische Wandel Menschen in Deutschland vor die Aufgabe, für die alternde Gesellschaft <strong>altersgerechte, barrierefreie Wohnungen</strong> zu schaffen. <strong>Mehrgenerationenhäuser</strong> fördern den sozialen Austausch. Auch die Urbanisierung schreitet voran – platzsparende Konzepte wie <strong>Mikroimmobilien</strong> sind gefragt.</p>
<p>Experten erwarten eine zunehmende <strong>Verschmelzung von Arbeit und Freizeit</strong>. Dank Homeoffice verschwimmen die Grenzen. <strong>Flexible Grundrisse und multifunktionale Räume </strong>prägen das Wohnen der Zukunft.</p>
<h2><strong>Herausforderungen für das Wohnen der Zukunft</strong></h2>
<p>Das <strong>Wohnen der Zukunft</strong> stellt Menschen vor großen Herausforderungen. Es ist <strong>geprägt von globalen Trends wie dem Bevölkerungswachstum und der Klimakrise</strong>. Letztendlich sind es 2050 mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung, die in städtischen Gebieten leben. Dies erhöht den Druck auf den vorhandenen Wohnraum. In Metropolen wie Berlin fehlten bereits im Jahr 2018 310.000 <a href="https://www.boeckler.de/download-proxy-for-faust/download-pdf?url=http%3A%2F%2F217.89.182.78%3A451%2Fabfrage_digi.fau%2Fp_fofoe_WP_063_2018.pdf%3Fprj%3Dhbs-abfrage%26ab_dm%3D1%26ab_zeig%3D8054%26ab_diginr%3D8483" target="_blank" rel="noopener">bezahlbare Wohnungen</a>, und die Mietpreise steigen bei Neuvermietungen um 20 bis 40 Prozent.</p>
<p>Zudem verlangt die Klimakrise ein <strong>Umdenken hin zu nachhaltigem Bauen und</strong> <strong>Wohnen</strong>, um die Umweltbelastung zu reduzieren. In der Zukunft zwingt der steigende Meeresspiegel Millionen von Menschen, ihre Heimat zu verlassen, da ganze Küstenregionen wie die Malediven oder Tuvalu im Meer versinken. Dies betrifft Bewohner von Ländern, denen die Ressourcen fehlen, um Küstenschutzmaßnahmen zu ergreifen.</p>
<p>Ein weiterer Trend ist die <strong>Zunahme von Einpersonenhaushalten</strong>, deren Anteil sich in den letzten Jahren von 20 auf 40 Prozent verdoppelte. Gleichzeitig verdrängt die Gentrifizierung einkommensschwache Bewohner aufgrund von Sanierungen, vermehrtem Immobilienerwerb durch Investoren und steigenden Mieten. Das Tempo bestimmen Faktoren wie das Mietrecht.</p>
<p>Ebenfalls fordert der demografische Wandel heraus: Bis 2035 erreichen 28 Prozent der Bevölkerung ein Alter über 65 Jahre alt sein. Bis 2050 zählt jeder neunte Mensch zu den Über-80-Jährigen. Deutschland ist darauf nicht ausreichend vorbereitet, denn es fehlen rund zwei Millionen altersgerechte Wohnungen, stellte das Pestel-Institut fest. Um diesem <strong>Wohnraummangel</strong> zu begegnen, <strong>fördert das KfW-Programm 455-B</strong> den Abbau von Barrieren mit 150 Millionen Euro (Stand 2024). Zudem bietet es Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und Sanierungen zum &#8222;Altersgerechten Haus&#8220;.</p>
<h2><strong>Smarte Technologien revolutionieren den Alltag</strong></h2>
<p>Das Wohnen in der Zukunft prägen intelligente Technologien, die unser Leben erleichtern und den Komfort erhöhen. Das <strong>Smarthome</strong> steht dabei im Mittelpunkt und verwandelt unsere vier Wände in ein vernetztes und automatisiertes Zuhause.</p>
<h2><strong>Intelligente Haushaltsgeräte erleichtern das Leben</strong></h2>
<p><strong>Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen</strong> sind die treibenden Kräfte hinter den intelligenten Funktionen der Haushaltsgeräte der Zukunft. Schon jetzt bestellen smarte Kühlschränke  fehlende Lebensmittel automatisch nach und Waschmaschinen passen sich an die Beladung an. Diese Beispiele geben eine Vorgeschmack darauf, was <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Internet-der-Dinge-Smart-leben/internet-der-dinge-smart-leben_node.html" target="_blank" rel="noopener">das <strong>Internet der Dinge</strong> (IoT)</a> in der Zukunft hervorbringt, um das Leben zu vereinfachen. Vernetzte Geräte optimieren tägliche Routinen und tragen zu einer höheren Energieeffizienz bei.</p>
<h2><strong>Vernetzung und Automatisierung im Smarthome</strong></h2>
<p>Die Aufträge, Geräte im Haus zum Aufbau eines Smarthomes zu verbinden, steigen in der Immobilienbranche schnell an. Denn mit <strong>intelligenter Haustechnik</strong> passen Sie die Beleuchtung, die Heizung und die Sicherheitssysteme in Haus und Wohnung nach Ihren persönlichen Bedürfnissen an. Sprachassistenten wie Alexa oder Google Home dienen dabei als zentrale Steuerungseinheiten. Sie ermöglichen die Fernsteuerung diverser Geräte per Stimme oder Smartphone. <strong>Home Automation</strong> spart im Wohnalltag Zeit und erhöht den Komfort sowie die Sicherheit.</p>
<p>Smarte Technologien erhöhen die Lebensqualität sowie die Attraktivität und den Wert der Immobilien. Die Automatisierung im Bereich des Smarthome-Bereichs entwickelt sich stetig weiter und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten für die Bau- und Immobilienbranche.</p>
<h2><strong>Nachhaltige Wohnkonzepte gewinnen an Bedeutung</strong></h2>
<p>In Zeiten des Klimawandels und des wachsenden Umweltbewusstseins rücken <strong>nachhaltige Wohnkonzepte</strong> in den Fokus. Energieeffizienz, erneuerbare Energien und ökologische Baumaterialien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ebenso verhält es sich mit der Kreislaufwirtschaft. Sie schont Ressourcen und reduziert den ökologischen Fußabdruck.</p>
<p><strong>Energieeffiziente Bauweisen und erneuerbare Energien</strong></p>
<p><strong>Moderne Wohnkonzepte</strong> setzen auf Energieeffizienz, um den CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu senken und Kosten zu sparen. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li><a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-fassaden/" target="_blank" rel="noopener">Optimierte Außendämmung</a> und wärmegedämmte Fenster</li>
<li>Intelligente Heizungs- und Lüftungssysteme</li>
<li>Integration erneuerbarer Energien wie Solaranlagen oder Wärmepumpen</li>
</ul>
<p>Laut einer Studie sind 55,3 Prozent der Haushalte bereit, für eine effizientere Nutzung ihrer Wohnung auf Fläche zu verzichten. Digitale Technologien in Smarthomes erhöhen ebenfalls die Energieeffizienz und den Wohnkomfort.</p>
<p><strong>Ressourcenschonende Materialien im Trend</strong></p>
<p>Bei <strong>ökologischen Baumaterialien</strong> wie Holz, Lehm und recycelten Werkstoffen steigt die Nachfrage. Denn sie sind umweltfreundlich und schaffen ein gesundes Raumklima. Ebenso gewinnt die Kreislaufwirtschaft an Bedeutung. Ziel ist es, Baumaterialien wiederzuverwenden und graue Emissionen bei der Fertigung zu reduzieren.</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit</strong> findet sich bei modernen Wohnkonzepten mit oder ohne <a href="https://www.boltze.com/produkte/wohnstile/shabby-chic-deko" target="_blank" rel="noopener">Shabby Deco</a> wieder. Denn der Einsatz umweltfreundlicher und gebrauchter Materialien verringert den ökologischen Fußabdruck und verbessert die Lebensqualität. So starten wir gemeinsam eine grünere Zukunft.</p>
<h2><strong>Flexibilität und Mobilität prägen das Wohnen</strong></h2>
<p>In Zukunft wohnen die Menschen in Deutschland <strong>flexibel und mobil</strong>. <strong>Modulare Bauweisen</strong> erlauben es, Wohnräume nach persönlichen Wünschen zu gestalten und an die sich ändernden Bedürfnisse der Bewohner anzupassen. Veränderbare Grundrisse bieten die Option, Räume multifunktional zu nutzen und den verfügbaren Platz optimal auszuschöpfen.</p>
<p>Flexibel und unabhängig leben in <strong>Tiny Houses</strong> und anderen kompakten Wohnformen nimmt an Bedeutung zu. Diese platzsparenden Konzepte schonen die Umwelt durch den Einsatz nachhaltiger Materialien und energieeffizienter Technologien.</p>
<p>In Städten mit knappem Wohnraum ist das Konzept des <strong>Micro-Living</strong> populär. Dabei bieten kleine durchdachte Wohneinheiten auf minimaler Fläche alles, was man zum Leben braucht. Gemeinschaftlich genutzte Räume wie Co-Working-Spaces und Gemeinschaftsküchen ergänzen diese Wohnform. Zudem fördern sie soziale Interaktionen.</p>
<ul>
<li>Modulare Möbelsysteme und multifunktionale Räume ermöglichen es, Räume optimal auszunutzen.</li>
<li>Neue Materialien und Technologien, wie der 3-D-Druck, revolutionieren die Baubranche und ermöglichen individuelle Wohnlösungen.</li>
<li>Die Bedeutung des Lokalen und der 15-Minuten-Stadt nimmt zu, um alle Bedürfnisse in unmittelbarer Nähe zu erfüllen.</li>
</ul>
<p>Die <strong>Zukunft des Wohnens</strong> liegt in der <strong>Flexibilität und Anpassungsfähigkeit</strong>. Mit innovativen Konzepten und Technologien begegnen wir den Herausforderungen des Wohnraummangels und erreichen gleichzeitig ein hohes Maß an Lebensqualität und Nachhaltigkeit.</p>
<p><strong>Demografischer Wandel erfordert altersgerechte Wohnformen</strong></p>
<p><strong>Der demografische Wandel</strong> fordert unsere Gesellschaft insbesondere im Bereich des Wohnens heraus. Denn mit der Zunahme älterer Menschen wächst der Bedarf an barrierefreien Wohnungen und innovativen Wohnkonzepten, die den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht werden.</p>
<h2><strong>Barrierefreie Wohnungen für eine alternde Gesellschaft</strong></h2>
<p>Um den Anforderungen des demografischen Wandels zu begegnen, müssen sowohl durch Neubau als auch durch Umbau bestehender Wohnungen vermehrt <strong>barrierefreie Wohnräume</strong> geschaffen werden. Dazu gehören beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Schwellenlose Zugänge</li>
<li>Breite Türen und Flure</li>
<li>Höhenverstellbare Einrichtungsgegenstände</li>
<li>Bodengleiche Duschen</li>
</ul>
<p>Entspricht der Wohnraum den Bedürfnissen älterer Menschen, leben sie länger selbstbestimmt im vertrauten Umfeld.</p>
<h2><strong>Mehrgenerationenhäuser fördern den sozialen Austausch</strong></h2>
<p>Neben barrierefreiem Wohnen gewinnen neue Wohnformen wie <strong>Mehrgenerationenhäuser</strong> und <strong>Senioren-WGs</strong> an Bedeutung. Diese Konzepte fördern den sozialen Austausch zwischen den Generationen und bieten gegenseitige Unterstützung im Alltag. <strong>Dadurch bleiben ältere Menschen aktiv in die Gemeinschaft eingebunden</strong> und profitieren von einem lebendigen Wohnumfeld.</p>
<p>Ergänzend zu altersgerechten Wohnformen ermöglicht auch die <strong>ambulante Pflege</strong>, dass Senioren länger selbstständig leben und ihre gewohnte Umgebung beibehalten können.</p>
<p>Der wachsende Bedarf an altersgerechtem Wohnraum fordert Kommunen heraus, <strong>frühzeitig entsprechende Konzepte</strong> entwickeln und umsetzen. Nur so kann eine hohe Lebensqualität für alle Generationen sichergestellt werden.</p>
<h2><strong>Urbanisierung und Bevölkerungswachstum verändern Wohnräume</strong></h2>
<p>Die <strong>zunehmende Urbanisierung und das Bevölkerungswachstum</strong> stellen Städte vor neue Herausforderungen. Bereits 2007 überstieg die städtische Bevölkerung erstmals die ländliche. Fachleute prognostizieren, dass bis 2050 über 66 Prozent der Menschen in urbanen Gebieten leben. In Deutschland wohnen schon heute knapp 75 Prozent der Bevölkerung in Städten. Dagegen stieg weltweit die Zahl der Megastädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern von zwei im Jahr 1950 auf 26 im Jahr 2010.</p>
<p>Um dem Platzmangel in wachsenden Städten zu begegnen, gewinnen innovative Wohnkonzepte an Bedeutung. <strong>Micro-Apartments</strong> bieten auf wenigen Quadratmetern ein effizientes Raumnutzungskonzept. <strong>Co-Living-Spaces</strong> verbinden kompakte Privatbereiche mit großzügigen Gemeinschaftsflächen und fördern den sozialen Austausch zwischen den Bewohnern.</p>
<p><strong>Platzsparende Wohnkonzepte für Städte</strong></p>
<p>Bestehende Strukturen zu optimieren ist eine zentrale Aufgabe für westliche Städte, denn das Flächenwachstum ist aufgrund des hohen Urbanisierungsgrades begrenzt. Platzsparende Wohnkonzepte wie Micro-Apartments und Co-Living-Spaces bieten hier zukunftsweisende Lösungen. Durch <strong>clevere Raumaufteilung und multifunktionale Möbel</strong> lässt sich auch auf kleiner Fläche hoher Wohnkomfort erzielen.</p>
<p><strong>Vertikale Gärten und urbane Landwirtschaft</strong></p>
<p>Eine weitere Strategie, um der Urbanisierung zu begegnen, ist Grünflächen in die Stadt zu integrieren. <strong>Vertikale Gärten an Gebäudefassaden</strong> und auf Dächern verbessern das Mikroklima und tragen zur lokalen Lebensmittelversorgung bei. Daneben erlauben Urban Farming-Projekte  den Anbau von Obst und Gemüse mitten in der Stadt und verkürzen auf diese Weise Transportwege. Beteiligen sich Anwohner, entstehen zudem <strong>neue Formen der Gemeinschaft und des sozialen Zusammenhalts.</strong></p>
<p><strong>Sharing Economy beeinflusst Wohngewohnheiten</strong></p>
<p>Zudem zieht die <strong>Sharing Economy</strong> verstärkt in den Wohnbereich ein und verspricht mehr Wohlstand, Komfort und Lebensraum. In der Wohnungswirtschaft wird geteilter, öffentlicher Wohnraum stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum. Wohnungsgenossenschaften sind Vorreiter beim Teilen von Gemeinschaftsräumen, Werkräumen, Gärten und Haushaltsgeräten.</p>
<p>Durch den <strong>Anstieg der Singlehaushalte</strong> verknappt sich der Wohnraum. Anbieter geteilter Ressourcen sollten sich aufgrund einer oft weniger pfleglichen Nutzung durch Nutzer auf höhere Folgekosten vorbereiten. Zudem steht die Bauindustrie vor der Aufgabe, Wohnraum in die Höhe zu bauen und mehr Qualität und Nachhaltigkeit zu setzen.</p>
<p><strong>Sharen Spaces</strong> werden wichtiger, um gemeinsame Nutzungsbereiche wie Gemeinschaftsküchen oder Fitnessräume in Wohngebäuden anzubieten. Kollaboratives Wohnen fördert den sozialen Austausch und das Teilen von Ressourcen. Jedoch führte Social Distancing in Zeiten von Corona dazu, dass Menschen gemeinschaftliche Flächen weniger nutzten und die <strong>Sharing-Bewegung</strong> einen Dämpfer erlitt.</p>
<p>Die <strong>moderne Sharing Economy</strong> nahm während der Finanzkrise im Jahr 2007 in den USA ihren Lauf und verbreitete sich durch die Digitalisierung rasch. Der Begriff des kollaborativen Konsums ist seit den 1970er-Jahren bekannt und wurde 2010 durch Rachel Botsman populär. Sie differenziert drei Sharing Economy Konzepte:</p>
<ul>
<li>Redistribution Markets</li>
<li>Collaborative Lifestyles</li>
<li>Product-Service-Systems</li>
</ul>
<p>Die <strong>Ziele der Sharing Economy</strong> umfassen gemeinschaftlichen Konsum, soziale Kontakte, Nachhaltigkeit sowie bessere Kapazitätsauslastung, Ressourcenschonung, dauerhafte Nutzbarmachung von Produkten und Monetarisierung von ungenutztem Potenzial. Unternehmen in der Sharing Economy verdienen durch Nutzungsgebühren, Verkaufsprovisionen oder Werbeeinnahmen.</p>
<h2><strong>Wohnen in der Zukunft: Individualisierung trifft auf Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Die Zukunft des Wohnens bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und Gemeinschaft. Trotz zunehmender <strong>Individualisierung der Gesellschaft</strong> wächst die Sehnsucht nach Konsens, Kollektivität und Kontinuität. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Wohnformen wider, die sich zunehmend an den Bedürfnissen des Einzelnen orientieren, aber auch Raum für Gemeinschaft bieten.</p>
<p><strong>Co-Living: Gemeinschaftliches Wohnen im Aufwind</strong></p>
<p><strong>Co-Living-Konzepte</strong>, bei denen sich Bewohner Gemeinschaftsflächen teilen, liegen im Trend. Diese Wohnform ermöglicht es, die Vorteile des gemeinschaftlichen Wohnens mit der Individualität des eigenen Wohnraums zu verbinden. Gerade in Großstädten, in denen jeder Dritte in einem Einpersonenhaushalt lebt, bietet Co-Living eine attraktive Option zum klassischen Wohnen.</p>
<p><strong>Tiny Houses ermöglichen minimalistische Lebensweise</strong></p>
<p><strong>Tiny Houses</strong>, also kleine, oft mobile Häuser, erlauben es, minimalistisch und ressourcenschonend zu leben. Sie sind eine Antwort auf die wachsende Individualisierung und den Wunsch nach Flexibilität und Unabhängigkeit. Zudem fördern sie durch ihre kompakte Bauweise das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Minimalismus. Tiny Houses nehmen als Alternative zum traditionellen Wohnen an Attraktivität zu, insbesondere für Menschen, die Wert auf Einfachheit und Freiheit legen.</p>
<p>Die Co-Individualisierung entwickelte sich durch die Covid-19-Krise schnell. Deshalb fokussiert sich die individualisierte Gesellschaft der Zukunft auf co-individualisierte Identitäten. <strong>Neo-Tribes</strong>, die Gemeinschaften der Zukunft, prägen <strong>die kommende Wir-Kultur</strong> und das Identity Design bleibt ein zentrales Prinzip der Individualisierung. Das Wohnen der Zukunft wird diese Trends widerspiegeln und Raum für individuelles und gemeinschaftliches Leben bieten.</p>
<p><strong>Digitale Innovationen verändern die Wohnungswirtschaft</strong></p>
<p>Die <a href="https://planet-zukunft.com/digitalisierung-und-umwelt/">Digitalisierung</a> beeinflusst die Wohnungswirtschaft erheblich und stellt Unternehmen vor neue Aufgaben. Besonders die <strong>Digitalisierung innerbetrieblicher Prozesse</strong> und die Ausstattung von Gebäuden mit digitaler Infrastruktur erfordern fortschrittliche Lösungen. Große Unternehmen entwickeln bereits Strategien zur Umsetzung. Dagegen fällt es kleinen Firmen schwer, mit dem technologischen Wandel Schritt zu halten.</p>
<p>PropTech-Unternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Lösungen für die <strong>Immobilienbranche</strong>. Der Einsatz von <strong>Virtual Reality und Augmented Reality</strong> ermöglicht es, Immobilien mit allen Sinnen zu besichtigen, was die Suche nach der passenden Wohnung vereinfacht. Zudem vereinfachen digitale Plattformen und Apps die Kommunikation zwischen Mietern, Vermietern und Verwaltungen und tragen so zu einer effizienteren Bewirtschaftung von Immobilien bei.</p>
<p><strong>Smart Living-Lösungen als Zukunftstrend</strong></p>
<p><strong>Experten gehen davon aus, dass sich digitale Innovationen wie Smart Living-Lösungen zu Standards entwickeln.</strong> Denn die Vernetzung von Geräten und die Automatisierung von Prozessen ermöglicht es, Gebäude effizienter zu bewirtschaften und den Energieverbrauch zu senken. Auch der Einsatz von 3-D-Druckern zum Bau von Wänden und Häusern sowie autonome Baumaschinen gewinnen in der Baubranche zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung digitaler Innovationen in der Wohnungswirtschaft ist das <strong>Future Living Projekt in Berlin-Adlershof</strong>. Auf einer Nutzfläche von 8.000 m² entstehen 70 Wohneinheiten, 20 Boarding House Studios und 11 Gewerbeeinheiten, die Platz für Studenten, Singles, Familien und Senioren bieten. Der Einsatz des Transit Management Systems PORT von Schindler und insgesamt acht Aufzügen vom Typ Schindler 3300 stellt eine effiziente und komfortable Mobilität innerhalb des Quartiers sicher.</p>
<p>Die digitale Immobilienvermarktung revolutionieren innovative Technologien wie Virtual und Augmented Reality. Interessenten können sich damit bereits vor dem Besichtigungstermin einen realistischen Eindruck von ihrer potenziellen neuen Wohnung verschaffen und sich schneller entscheiden. <strong>PropTech-Lösungen</strong> tragen dazu bei, den gesamten Vermietungsprozess zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern.</p>
<h2><strong>Fazit: Das Wohnen in der Zukunft ist smart, nachhaltig und flexibel</strong></h2>
<p>Verschiedene Megatrends prägen unsere Wohnvisionen und Wohntrends maßgeblich. Sie beeinflussen das zukunftsfähige Wohnen. Die <strong>Digitalisierung</strong> ermöglicht smarte Technologien, die den Alltag erleichtern und zu Energieeinsparungen beitragen. Laut Statistiken führt die Steuerung von Heizung, Beleuchtung und Haushaltsgeräten durch Smarthome-Systeme zu erheblichen Effizienzsteigerungen. Diese intelligenten realitätsnahen Lösungen tragen zu Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit bei.</p>
<p>Ein weiterer Megatrend ist die <strong>Nachhaltigkeit</strong> mit energieeffizienten Bauweisen, erneuerbaren Energien und ressourcenschonenden Materialien. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 42 Prozent der Immobilien in Deutschland eine schlechte Energieeffizienzklasse aufweisen. Dies unterstreicht, wie dringend energetischer Sanierungen sind. Förderprogramme unterstützen Eigentümer bei der Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen. Zukünftige Bauprojekte setzen verstärkt auf Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit.</p>
<p><strong>Flexible</strong> <strong>Wohnkonzepte</strong> wie Tiny Houses, Co-Living-Spaces und <strong>Homeoffice-freundliche Wohnungen </strong>bieten fortschrittliche Lösungen für die wachsende Bevölkerung und den steigenden Wohnflächenbedarf. Sie ermöglichen bezahlbaren Wohnraum, fördern Gemeinschaft und erlauben eine nahtlose Verbindung von Arbeit und Privatleben. Zudem erfordert der demografische Wandel  barrierefreie Wohnungen und Häuser, um den Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft gerecht zu werden. Insgesamt wird das Wohnen der Zukunft von Individualität und Personalisierung geprägt sein, mit maßgeschneiderten Lösungen, die den einzigartigen Vorlieben der Bewohner entsprechen.</p>
<p>Die <strong>urbane Verdichtung</strong> schreitet stetig voran. Doch auch dezentrale Wohnoptionen in Kleinstädten und ländlichen Gebieten gewinnen an Attraktivität. Sie bieten Lebensqualität und Nähe zur Natur. Um den Herausforderungen der Urbanisierung zu begegnen, gewinnen platzsparende Wohnkonzepte, vertikale Gärten und urbane Landwirtschaft an Bedeutung. Somit verbindet das Wohnen der Zukunft Technologie, Nachhaltigkeit und Flexibilität, um den vielfältigen Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft zu entsprechen und zukunftsfähige Wohnvisionen zu verwirklichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/wohnen-in-der-zukunft-so-wird-sich-das-wohnen-in-den-naechsten-jahrzehnten-aendern/">Wohnen in der Zukunft &#8211; so wird sich das Wohnen in den nächsten Jahrzehnten ändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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		<title>Alte Gifte – Gefahrstoffe sicher entsorgen in 5 Schritten</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/gift-gefahrstoffe-entsorgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 09:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefährliche Abfälle und Altlasten sind eine ernsthafte Bedrohung für Mensch und Umwelt. Diese sind umweltgerecht zu entsorgen. Der Ratgeber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/gift-gefahrstoffe-entsorgen/">Alte Gifte – Gefahrstoffe sicher entsorgen in 5 Schritten</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Chemikalien, <strong>toxische Substanzen </strong>und gefährliche Abfälle stellen eine ernsthafte Bedrohung für Mensch und Umwelt dar, sofern sie nicht fachgerecht entsorgt werden. In diesem komplexen Feld <a href="https://prosafecon.de/externer-gefahrstoffbeauftragter/" target="_blank" rel="noopener">spielt ein externer Gefahrstoffbeauftragter</a> eine Schlüsselrolle.</p>
<p>Mit fundiertem Fachwissen und langjähriger Erfahrung navigieren diese Experten durch ein Labyrinth aus <strong>gesetzlichen Vorschriften</strong>, technischen Herausforderungen und <a href="https://erdenwelt.net/" target="_blank" rel="noopener">ökologischen Überlegungen</a>. <u>Wie sie Gefahrstoffe in fünf Schritten sicher entsorgen, beleuchtet der folgende Text. </u></p>
<h2>Schritt 1: Die Identifikation und Klassifizierung von Altlasten</h2>
<p>Was wir im Kleinen zu Hause mit dem Recycling machen, geht auch professionalisiert. Während wir es dabei nur hinbekommen müssen, <strong>Papier, Plastik und Restmüll</strong> auseinanderzuhalten, so sieht das bei <strong>Altlasten</strong> etwas komplexer aus.</p>
<p>Somit ist die Identifikation und Klassifizierung von Altlasten ein kritischer erster Schritt im <strong>Entsorgungsprozess von Gefahrstoffen</strong>. Dabei macht ein Gefahrstoffbeauftragter zunächst einmal eine gründliche Bestandsaufnahme. Hierbei werden alle vorhandenen Substanzen erfasst und dokumentiert. Dabei müssen sie ähnlich wie Detektive vorgehen. Warum? <strong>Alte Lagerbestände sind häufig unzureichend gekennzeichnet</strong>.</p>
<p>Jetzt kommt die Trennung von Papier, Plastik und Restmüll, aber ein paar Level komplexer. Denn nun erfolgt die rechtliche Einordnung nach den <strong>aktuellen Vorschriften</strong>. Das ist oft wegen sich ständig ändernder Gesetze eine Herausforderung. Gleichzeitig müssen die Experten eine umfassende <strong>Risikobewertung</strong> durchführen, um potenzielle Gefahren für Mensch und Umwelt identifizieren zu können.</p>
<p><u>Welche Faktoren müssen dabei berücksichtigt werden?</u> Es geht um <strong>Toxizität, Reaktivität und Umweltresistenz</strong> der Stoffe. Ist dieser erste Schritt abgeschlossen, ist die Grundlage für alle weiteren Schritte geschaffen.</p>
<h2>Schritt 2: Die Entwicklung maßgeschneiderter Entsorgungskonzepte</h2>
<p>Kurz auf den Kalender geschaut und am richtigen Tag die Tonne herausgestellt. So sieht das <strong>Entsorgungskonzept der privaten Haushalte</strong> aus. Im industriellen Bereich fällt auch hier der Grad der Komplexität wieder höher aus. Denn es erfordert viel Expertise.</p>
<p>Es beginnt alles mit einer detaillierten Analyse der spezifischen <strong>Stoffeigenschaften jeder identifizierten Altlast</strong>. Wie ist die Situation der chemischen Reaktivität? Wie ist die physische Beschaffenheit? Und welche <strong>Wechselwirkungen</strong> mit anderen Substanzen gibt es? Das alles sind Fragen, die es zu beantworten gilt.</p>
<p>Auch die vorhandene lokale Infrastruktur und verfügbare Ressourcen müssen evaluiert werden, um realistische und effiziente <strong>Entsorgungswege</strong> zu planen. Und was ist mit Zwischenfällen? Auch das muss beim Entsorgungskonzept in Betracht gezogen werden. Somit muss auch ein <strong>Notfallplan</strong> entwickelt werden. Das resultierende Konzept muss nicht nur technisch durchführbar und wirtschaftlich vertretbar sein, sondern auch allen rechtlichen Anforderungen entsprechen.</p>
<h2>Schritt 3: Umweltfreundliche Entsorgungsmethoden</h2>
<p>An die <strong>umweltfreundliche Entsorgung</strong> denkt die Hausfrau oder der Hausmann meist, wenn mal eine Batterie entsorgt werden muss. Es ist eher ein Nebenthema. Doch im Gegensatz dazu stehen umweltfreundliche Entsorgungsmethoden im Zentrum moderner <strong>Gefahrstoffbeseitigung</strong>.</p>
<p>Hierbei wird oft auf innovative Techniken gesetzt, die Umweltbelastungen minimieren sollen. <strong>Chemische Neutralisation und Abbau</strong> spielen eine wichtige Rolle, indem sie giftige Substanzen in harmlosere Verbindungen umwandeln. Zum Beispiel ermöglichen thermische Verfahren wie <a href="https://www.chemie.de/lexikon/Pyrolyse.html" target="_blank" rel="noopener">Pyrolyse</a> oder Plasmabehandlung die Zersetzung komplexer Moleküle bei hohen Temperaturen.</p>
<p>Der Vorteil? Energie kann zurückgewonnen werden. Das reduziert nicht nur den <strong>Bedarf an Primärrohstoffen</strong>, sondern verringert auch die Menge an zu entsorgenden Abfällen. Die Wahl der Methode hängt von der Art des Gefahrstoffs, den verfügbaren Technologien und den spezifischen Umweltzielen ab.</p>
<h2>Schritt 4: Logistik und Transportmanagement</h2>
<p>Bei Schritt 4 ist der private Haushalt fein raus. Das übernimmt die <a href="https://mülleimer-abfalleimer.de/" target="_blank" rel="noopener">Müllabfuhr</a>. Für die Profis in der Entsorgung von Gefahrstoffen geht es aber mit der Logistik und dem Transportmanagement weiter. Sie sind das Rückgrat einer sicheren Gefahrstoffentsorgung. Das ist ein komplexer Prozess, der mit der sorgfältigen Verpackung der Substanzen beginnt.</p>
<p>Jeder Stoff erfordert spezifische, oft <strong>mehrschichtige Verpackungen</strong>. Lecks oder Reaktionen während des Transports müssen auf jeden Fall verhindert werden. Dazu gehört auch die präzise Kennzeichnung jeder Einheit. Warum? Das wird für die Nachverfolgbarkeit und den sicheren Umgang notwendig.</p>
<p>Bei der Routenplanung berücksichtigen Experten nicht nur Effizienz, sondern auch <strong>potenzielle Risiken entlang des Weges</strong>. Sie meiden dicht besiedelte Gebiete und <a href="https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/klima/klimawandel/tiere-pflanzen-klimawandel-klimastress-100.html" target="_blank" rel="noopener">sensible Ökosysteme</a>, um im Notfall Schäden zu minimieren. Auch das Transportpersonal sollte geschult sein. Es muss nicht nur über technisches Wissen, sondern auch über Notfallkompetenzen verfügen. Ergänzend zur menschlichen Expertise kommen <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-der-gps-tracker-erfunden/" target="_blank" rel="noopener">GPS-Tracking</a> und Echtzeit-Überwachungssysteme zum Einsatz, damit ein reibungsloser und sicherer Transport sichergestellt ist.</p>
<h2>Schritt 5: Dokumentation und Nachverfolgbarkeit</h2>
<p>Sofern Herr Schmidt aus dem fünften Stock nicht seinen aktivierten AirTag versehentlich in den Müll geschmissen hat, machen private Haushalte keine <strong>Nachverfolgung ihres Mülls</strong>. Auch das ist wieder anders im industriellen Bereich. So ist der letzte fünfte Schritt die Implementierung von robusten <strong>Nachverfolgungssystemen</strong>.</p>
<p>Diese Systeme müssen jeden Schritt des Entsorgungsprozesses minutiös erfassen. Von der Identifikation bis zur finalen Beseitigung wird jede Handlung, jeder Transfer und jede Behandlung akribisch protokolliert.</p>
<p>Diese lückenlose Dokumentation dient nicht nur der Einhaltung gesetzlicher Nachweispflichten, sondern macht auch eine transparente Rückverfolgung im Falle von Unregelmäßigkeiten möglich. Moderne <strong>digitale Tools</strong> erleichtern dabei die Erfassung und Verwaltung der Daten.</p>
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		<title>Energielabel auf Elektrogeräten – was bedeutet das?</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/energielabel-auf-elektrogeraeten-was-bedeutet-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:18:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Home]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Kauf eines neuen Kühlschranks, einer Waschmaschine oder eines Fernsehers begegnet Ihnen häufig das farbige EU-Energielabel. Dieses Etikett informiert Sie auf einen Blick über den Energieverbrauch und weitere wichtige Eigenschaften des jeweiligen Elektrogeräts. Seit 1995 sind Hersteller in der Europäischen Union verpflichtet, ihre Produkte mit ... <a title="Energielabel auf Elektrogeräten – was bedeutet das?" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/energielabel-auf-elektrogeraeten-was-bedeutet-das/" aria-label="Mehr Informationen über Energielabel auf Elektrogeräten – was bedeutet das?">&#124; mehr ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Kauf eines neuen Kühlschranks, einer Waschmaschine oder eines Fernsehers begegnet Ihnen häufig das <strong>farbige EU-Energielabel</strong>. Dieses Etikett informiert Sie auf einen Blick über den Energieverbrauch und weitere wichtige Eigenschaften des jeweiligen Elektrogeräts.</p>
<p>Seit 1995 sind Hersteller in der Europäischen Union verpflichtet, ihre Produkte mit dem <strong>Energielabel</strong> zu kennzeichnen, um Verbrauchern eine fundierte Kaufentscheidung zu ermöglichen und einen Anreiz für die Entwicklung <a href="https://www.leise-geraete.de/">energieeffizienter Geräte</a> zu schaffen.</p>
<p>Das Energielabel stuft Elektrogeräte anhand einer Farbskala von grün bis rot in <strong>Energieeffizienzklassen</strong> ein. Dabei steht die Klasse A für einen sehr geringen Stromverbrauch, während Geräte der Klasse G zu den Stromfressern gehören. Je weiter vorn im Alphabet ein Gerät platziert ist, desto sparsamer arbeitet es im Vergleich zu ähnlichen Modellen. Neben dem reinen Energiebedarf gibt das Label auch Auskunft über weitere verbrauchsrelevante Parameter wie beispielsweise die <strong>Lautstärke oder das Fassungsvermögen</strong>.</p>
<h2>Die Bedeutung des EU-Energielabels für Verbraucher</h2>
<p>Das EU-Energielabel ist ein wichtiges Instrument, um Verbrauchern bei der <strong>Auswahl energieeffizienter Elektrogeräte</strong> zu helfen. Es liefert auf einen Blick verständliche Informationen über den <strong>Energieverbrauch und weitere relevante Eigenschaften eines Produkts</strong>. Durch den Vergleich verschiedener Modelle anhand des Energielabels können Verbraucher eine fundierte Kaufentscheidung treffen, die sowohl ihren individuellen Anforderungen als auch dem Ziel der Energieeinsparung gerecht wird.</p>
<h2>Informationen über Strombedarf und weitere Kaufkriterien</h2>
<p>Neben der Energieeffizienzklasse, die von A bis G reicht, enthält das EU-Energielabel auch Angaben zum jährlichen Energieverbrauch in kWh. Diese Informationen ermöglichen es Verbrauchern, die <strong>Stromkosten eines Geräts</strong> über dessen Lebensdauer abzuschätzen. Zusätzlich finden sich auf dem Label gerätespezifische Daten wie Fassungsvermögen, Wasserverbrauch oder Geräuschemissionen. Unabhängig davon, ob ein <a href="https://home.liebherr.com/de/deu/de/kuehlen/freistehende-kuehlschraenke/stand-tischkuehlschraenke.html">Kühlschrank freistehend oder ein Einbaugerät</a> ist, lässt sich beispielsweise auf einen Blick erkennen, wie viel Platz er bietet und wie laut er im Betrieb ist.</p>
<h2>Änderungen beim Energielabel seit März 2021</h2>
<p>Mit dem <strong>Energielabel 2021 hat die EU eine grundlegende Reform der Energieeffizienzklassen für Elektrogeräte</strong> umgesetzt. Seit März 2021 gilt für viele Produktgruppen wie Kühlgeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernseher eine neue Einteilung der Effizienzklassen von A bis G. Die bisherigen Plusklassen wie A+, A++ und A+++ wurden abgeschafft, um mehr Transparenz für Verbraucher zu schaffen.</p>
<h2>Überarbeitete Mess- und Berechnungsmethoden</h2>
<p>Um den realen Verbrauch von Elektrogeräten besser abzubilden, wurden im Zuge der Reform auch die Mess- und Berechnungsmethoden überarbeitet. Produkte werden nun unter labortechnisch kontrollierten, spezifischen und genau festgelegten Betriebsbedingungen getestet, um den <strong>Energieeffizienzindex und die Energieeffizienzklasse zu berechnen</strong>. Das neue Label informiert zudem über spezifische Geräteeigenschaften wie den Wasserverbrauch bei Waschmaschinen oder die Bildschirmdiagonale bei Fernsehern.</p>
<h2>QR-Code für zusätzliche Informationen in EU-Datenbank</h2>
<p>Eine weitere Neuerung ist der <strong>QR-Code auf dem Energielabel 2021</strong>. Über diesen erhalten Verbraucher Zugriff auf zusätzliche Informationen aus der europäischen <a href="https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/marktueberwachung/energieverbrauchsrelevante-produkte/energieeffiienzkennzeichnung/produktdatenbank-eprel">Produktdatenbank EPREL (European Product Database for Energy Labelling)</a>. Hier sind weitere Details wie Produktbilder, Datenblätter oder Bedienungsanleitungen hinterlegt.</p>
<p>Zudem setzt die EU mit den parallel eingeführten Ökodesign-Richtlinien höhere Anforderungen an die Reparaturfreundlichkeit von Geräten, etwa durch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Reparaturinformationen für Hersteller.</p>
<h2>Ökodesign-Verordnungen und Anforderungen an die Reparierbarkeit</h2>
<p>Die Europäische Union hat in den letzten Jahren verstärkt Maßnahmen ergriffen, um die <a href="https://ecobine.de/">Nachhaltigkeit von Produkten</a> zu fördern. Neben der Energieeffizienz steht dabei auch die <strong>Reparierbarkeit</strong> im Fokus. Die <strong>Ökodesign-Verordnung</strong>, die im Juni 2024 in Kraft trat, erweitert den Anwendungsbereich auf nahezu alle Arten von Produkten und stellt neue Anforderungen an Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Reparierbarkeit.</p>
<p>Ziel ist es, die Nutzungsdauer von Produkten zu verlängern und die <strong>Kreislaufwirtschaft</strong> zu stärken. Bis Ende 2025 sollen die ersten spezifischen Produktverordnungen in Kraft treten, die die Ökodesign-Verordnung umsetzen. Dazu gehören auch Regelungen zur Reparierbarkeit und Verfügbarkeit von Ersatzteilen.</p>
<h2>Austausch mit allgemein verfügbaren Werkzeugen</h2>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Ökodesign-Anforderungen ist die <strong>Reparierbarkeit mit handelsüblichen Werkzeugen</strong>. Die Bauteile der Produkte sollen so gestaltet sein, dass sie ohne Spezialwerkzeuge und ohne Beschädigung des Geräts ausgetauscht werden können. Dies erleichtert nicht nur professionellen Reparateuren die Arbeit, sondern ermöglicht auch versierten Verbrauchern eine eigenhändige Reparatur.</p>
<p>Nach Auffassung des Umweltbundesamtes sollen auch <strong>Repair Cafés</strong> zu den fachkundigen Reparateuren zählen und Zugang zu Ersatzteilen erhalten. Auf diese Weise können Verbraucher in einer gemeinschaftlichen Umgebung lernen, ihre Geräte selbst zu reparieren und damit länger zu nutzen.</p>
<p>Insgesamt zielen die Ökodesign-Verordnungen darauf ab, <strong>nachhaltige und langlebige Produkte</strong> zur Norm auf dem EU-Markt zu machen. Durch verbesserte Reparaturmöglichkeiten und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sollen Verbraucher in die Lage versetzt werden, ihre Produkte länger zu nutzen, Ressourcen zu schonen und Geld zu sparen. Die Umsetzung der Anforderungen durch die Hersteller wird in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen, um die Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen.</p>
<h2>Vorteile des neuen Energielabels für Verbraucher</h2>
<p>Das überarbeitete Energielabel schafft mehr Transparenz und ermöglicht Ihnen als Verbraucher eine bewusstere Kaufentscheidung. Die neuen Effizienzklassen von A bis G sind realistischer und dank einheitlicher Messverfahren besser vergleichbar. So finden Sie auf einen Blick die sparsamsten Geräte und können sicher sein, dass diese dem <strong>aktuellen Stand der Technik</strong> entsprechen. Der Verbraucherschutz wird gestärkt, da die Label-Kriterien strenger und zukunftsorientiert sind.</p>
<p>Über den <strong>QR-Code auf dem Label</strong> erhalten Sie zusätzliche produktspezifische Informationen, beispielsweise zu Lieferfristen für Ersatzteile. Das erhöht die Transparenz und erleichtert ihnen die Einschätzung der Reparierbarkeit und Langlebigkeit eines Geräts. Gleichzeitig haben Hersteller einen Anreiz, <strong>robustere und nachhaltigere Produkte</strong> zu entwickeln, um gute Bewertungen zu erzielen. Das neue Label fördert somit auch die Kreislaufwirtschaft und den schonenden Umgang mit Ressourcen.</p>
<p>Nicht zuletzt profitieren Verbraucher von einer spürbaren Kosteneinsparung. Denn laut Berechnungen der EU-Kommission können <strong>dank energieeffizienter Geräte bis 2030 im Schnitt 285 Euro pro Haushalt und Jahr eingespart</strong> werden. Mit dem Kauf von Produkten der Spitzenklassen auf der neuen Skala leistet man also nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern schont langfristig auch den eignen Geldbeutel. Das Energielabel unterstützt Sie dabei, die wirtschaftlichste Wahl zu treffen.</p>
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		<title>Nachhaltige Möbel aus Holz – gut für Menschen und Umwelt</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/nachhaltige-moebel-holz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 10:24:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kleiderschrank, der zwei Umzüge nicht überlebt. Ein Bett, bei dem nicht klar angegeben ist, wie das Holz behandelt wurde. Billige Kunststoffmöbel aus dem Ramschmarkt. Genau das wollen viele Verbraucher nicht mehr. Wie in vielen anderen Branchen auch ist Nachhaltigkeit ein immer stärker gefragtes Attribut ... <a title="Nachhaltige Möbel aus Holz – gut für Menschen und Umwelt" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-moebel-holz/" aria-label="Mehr Informationen über Nachhaltige Möbel aus Holz – gut für Menschen und Umwelt">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Kleiderschrank, der zwei Umzüge nicht überlebt. Ein Bett, bei dem nicht klar angegeben ist, wie das Holz behandelt wurde. Billige Kunststoffmöbel aus dem Ramschmarkt. Genau das wollen viele Verbraucher nicht mehr. </em></p>
<p>Wie in vielen anderen Branchen auch ist <strong>Nachhaltigkeit ein immer stärker gefragtes Attribut – so auch bei Möbeln</strong>. Kein Wunder also, dass insbesondere <a href="https://www.xxxlutz.at/holzmoebel-C70" target="_blank" rel="noopener">nachhaltige Möbel aus Holz</a> derzeit sehr stark im Trend liegen.</p>
<h2>Ein Geschäftsfeld mit enormem Potenzial</h2>
<p>Die Nachfrage nach <strong>Möbeln mit einer besseren Ökobilanz</strong> steigt seit Jahren. Neuere Zahlen zeigen, dass der Trend ungebrochen ist. Laut einer Studie von <strong>PricewaterhouseCoopers (PwC)</strong> ist Nachhaltigkeit inzwischen für drei Viertel der Verbraucher ein entscheidender Faktor beim Möbelkauf. Das macht „grüne“ Möbel für Hersteller und Möbelhändler nicht nur aus ideologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht attraktiv.</p>
<h2>Was macht Möbel nachhaltig?</h2>
<p>Ähnlich wie im Lebensmittel- und Getränkesektor spielen bei der <a href="https://www.schoener-wohnen.de/einrichten/30733-rtkl-nachhaltig-produzierte-moebel-kaufen" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit von Möbeln</a> eine Reihe von Kriterien eine Rolle. Sie ergeben sich vor allem aus der Unterscheidung zwischen nachhaltiger Auswahl und konventioneller – und oft preiswerter – Produktion sowie kosten- und trendbewusstem Konsum.</p>
<ul>
<li><strong>Nachwachsende Rohstoffe:</strong> Hier steht Holz immer noch an erster Stelle. Aber auch Bambus, Baumwolle und neue Materialien wie Algen sind nachwachsende Rohstoffe. Möbel aus recycelten Materialien wie PET-Flaschen oder Altholzfasern sind eine weitere Alternative.</li>
<li><strong>Frei von Schadstoffen:</strong> Ein Bett, das möglicherweise schädliche Chemikalien ausstößt, kommt für viele Verbraucher nicht mehr in Frage. Neben den Hauptmaterialien sollten auch Farbe, Lasur und andere Beschichtungen keine gesundheitlichen Bedenken aufkommen lassen.</li>
<li><strong>Langlebigkeit:</strong> Ein hochwertiges Möbelstück mit zeitlosem Design kann viele Jahre lang genutzt und an die nächste Generation weitergegeben werden. Upcycling erhöht auch die Lebensdauer eines Möbelstücks.</li>
<li><strong>Faire Produktion:</strong> Zur Nachhaltigkeit gehört auch die soziale Verantwortung. Das bedeutet, dass gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne ein wichtiges Kriterium sind, wenn es darum geht, Möbel mit gutem Gewissen zu kaufen.</li>
<li><strong>Kurze Transportwege:</strong> Die Verwendung regionaler Rohstoffe und Lieferanten sowie die Produktion vor Ort verbessern die Klimabilanz eines Möbelstücks deutlich.</li>
</ul>
<p>Übrigens: <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-wohnen-rattan-moebel-und-ihre-oekobilanz/" target="_blank" rel="noopener">Naturholzmöbel</a> kommen nicht nur ohne Schadstoffe aus – sie wirken sich sogar positiv auf das Raumklima aus!</p>
<h2>Labels sind gut – Transparenz ist noch besser</h2>
<p>Die Vielfalt der unterschiedlichen Kriterien macht es dem Verbraucher oft schwer zu erkennen, wie „grün“ ein Möbelstück ist. Eine erste Orientierung bieten verschiedene Labels. Drei davon stellen wir hier vor:</p>
<ul>
<li><strong>FSC®</strong> steht für Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern.</li>
<li>Der <strong>Blaue Engel</strong> ist das wohl bekannteste Umweltzeichen in Deutschland und berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus eines Produktes.</li>
<li>Das <strong>DGM-Siegel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V.</strong> basiert auf der Klimabilanz des Produkts und berücksichtigt sowohl direkte als auch indirekte Emissionen.</li>
</ul>
<p>Doch für viele Möbelhändler dürfte das Motto lauten: „Ein Label macht noch keinen Käufer“. Und das aus gutem Grund: Eine Umfrage des <strong>Marktforschungsinstituts Dr. Grieger &amp; Cie.</strong> ergab, dass 80 Prozent der Befragten den Angaben zu nachhaltigen Möbeln nicht trauen.</p>
<p>Das mag an schlechten Erfahrungen in anderen Branchen liegen, wie etwa den Skandalen in Deutschland um den betrügerischen Verkauf von konventionellen Eiern als Freiland- oder Bio-Eier. In jedem Fall aber ist es ein deutliches Signal, dass das Vertrauen der Verbraucher nur dann zurückgewonnen werden kann, wenn die <a href="https://planet-zukunft.com/onlineshop-nachhaltig-einkaufen/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeitskriterien</a> so transparent wie möglich gemacht werden.</p>
<p>Achten Sie beim Kauf von grünen oder nachhaltigen Möbeln auf Folgendes:</p>
<ul>
<li>Werden in dem Land, in dem das Möbelstück hergestellt wurde, umweltfreundliche Anbau-/Baupraktiken angewandt?</li>
<li>Wie weit musste das Möbelstück reisen, um zu Ihnen zu kommen?</li>
<li>Ist das Möbelstück gut verarbeitet und somit langlebig? Billige Möbelstücke halten nicht so lange und landen oft schon bald nach dem Kauf auf der Müllhalde.</li>
<li>Welche Materialien und Chemikalien werden für das Möbelstück verwendet? Auch bei als „nachhaltig hergestellt“ beworbenen Holzmöbeln können durchaus Chemikalien zur Vor- oder Nachbehandlung, als Lacke etc. eingesetzt werden.</li>
<li>Wäre ein anderes Material eine bessere Wahl? Obwohl exotische Hölzer edel und begehrt sind, können Bambus, Stein oder Porzellan haltbarer sein, weniger schädliche Oberflächenbehandlungen erfordern und die Wälder nicht beeinträchtigen.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit, denn wenn wir sie konsequent verfolgen und leben, schonen wir natürliche Ressourcen und damit unsere Umwelt. Mit dem Kauf von <strong>nachhaltigen Möbeln aus Holz</strong> unterstützen Sie diese Bestrebungen – und liegen damit auch noch voll im Trend!</p>
<p>Achten Sie jedoch beim Kauf darauf, dass das gewünschte Produkt über ein entsprechendes <strong>Siegel oder Zertifikat</strong> verfügt, denn mit dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ wird in letzter Zeit immer mehr Schindluder getrieben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-moebel-holz/">Nachhaltige Möbel aus Holz – gut für Menschen und Umwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Haus sanieren &#038; modernisieren: Das müssen Sie wissen</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/haus-sanieren-modernisieren-das-muessen-sie-wissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 09:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen & Investments]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Home]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://planet-zukunft.com/?p=823</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie ein älteres Haus besitzen, werden Sie irgendwann mit der Frage der Sanierung und evtl. Modernisierung konfrontiert. In den meisten Fällen sind in einer umfassenden Altbausanierung sowohl die Gebäudetechnik als auch die Grundrissdisposition und die äußere Hülle eingeschlossen. Was sollte bei einer Altbausanierung beachtet ... <a title="Haus sanieren &#038; modernisieren: Das müssen Sie wissen" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/haus-sanieren-modernisieren-das-muessen-sie-wissen/" aria-label="Mehr Informationen über Haus sanieren &#038; modernisieren: Das müssen Sie wissen">&#124; mehr ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn Sie ein älteres Haus besitzen, werden Sie irgendwann mit der Frage der <a href="https://www.sparkasse.de/themen/sanierung-modernisierung-renovierung/unterschied-renovieren-sanieren-modernisieren.html" target="_blank" rel="noopener">Sanierung und evtl. Modernisierung</a> konfrontiert. In den meisten Fällen sind in einer umfassenden Altbausanierung sowohl die Gebäudetechnik als auch die Grundrissdisposition und die äußere Hülle eingeschlossen.</p>
<h2>Was sollte bei einer Altbausanierung beachtet werden?</h2>
<p>Wenn Sie eine Altbausanierung planen, ist zuerst eine Bestandsaufnahme des Zustandes notwendig. Dazu sollten Sie das gesamte Haus zusammen mit einem Fachmann sorgsam sichten. Dringt <strong>Feuchtigkeit ein, oder gibt es sogar Schimmel</strong> in bestimmten Räumen, ist der Putz fest oder bröckelt er vom Mauerwerk? Wie ist die Stabilität des Fundamentes, gibt es Risse an verschiedenen Stellen?</p>
<p>Wichtig sind auch der <strong>Zustand der Dachkonstruktion</strong> sowie von Treppen, Türen, Fenstern und Fußböden. Unbedingt sollten Sie bei einer Altbausanierung auch die zukünftige Nutzung von alternativen Energiequellen im Sinne der <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-bauen/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> mit einbeziehen und prüfen, wie der Energieverbrauch noch weiter gesenkt werden kann.</p>
<h2>Heizölpreise und Heizölkauf</h2>
<p>Zur Bestandsaufnahme gehören auch die bisherigen Heizkosten. Wird das Haus mit Öl beheizt, sollten Sie Lieferrechnungen, bestellte Mengen und vorhandene Tankbestände zusammentragen. Ergänzende Informationen über <a href="https://heizoel.org/">Heizölpreise und Heizölkauf</a> helfen, die Brennstoffkosten einzuordnen. Für den Vergleich vor und nach einer Sanierung zählt allerdings auch der tatsächliche Verbrauch: Eine niedrigere Rechnung kann ebenso auf gesunkene Einkaufspreise zurückgehen.</p>
<h2>Die Erfassung und Zusammenstellung der Kosten ist wichtig</h2>
<p>Nach der Bestandsaufnahme folgt dann für Sie die Kostenkalkulation der einzelnen Maßnahmen. Hierzu sollten Sie mehrere kostenlose Vergleichsangebote von unterschiedlichen Firmen einholen und evtl. prüfen, was Sie selbst, oder mit Hilfe von Freunden und Bekannten realisieren können. Beachten Sie, dass Sie hierfür über die notwenigen Werkzeuge (Abbruchhammer, <a href="https://www.lefeld.de/maschinen/elektrowerkzeuge/saebelsaegen.html" target="_blank" rel="noopener">Säbelsäge</a>, evtl. Bautrocker etc.) verfügen oder diese kostenpflichtig leihen müssen.</p>
<h2>Gibt es eine Förderung für Modernisierung oder Sanierung?</h2>
<p>Gleichzeitig gilt es zu prüfen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie sie genutzt werden können. Es kann passieren, dass an bestimmte Fördermöglichkeiten so hohe Forderungen und Auflagen gestellt werden, dass Sie gern darauf verzichten können.</p>
<p>Nach der Auflistung der notwendigen Maßnahmen für die Altbausanierung gilt es, die einzelnen Kostenpositionen zusammenzustellen, damit Sie prüfen können, was wann und wie finanzierbar ist. Der Idealfall ist, dass Sie die notwendigen Mittel, ggf. auch mit einem Kredit, sofort in einem überschaubaren Zeitraum finanziell stemmen können. In diesem Fall sollten Sie möglichst viele Maßnahmen gleichzeitig in einem kurzen Zeitraum durchführen lassen.</p>
<p>Doch vielfach stellt sich heraus, dass die finanziellen Möglichkeiten für alle Maßnahmen nicht ausreichen. In diesem Fall muss eine Reihenfolge festgelegt werden, die so abläuft, dass Sie weiter <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-wohnen-rattan-moebel-und-ihre-oekobilanz/" target="_blank" rel="noopener">im Haus wohnen</a> können und die Einschränkungen, die evtl. auch mehrere Jahre da sind, vertretbar bleiben. Beachten sollten Sie dann auch, dass <strong>Kostenvoranschläge meist nur für einen bestimmten Zeitraum gültig</strong> sind und danach überarbeitet werden müssen.</p>
<h2>Rechtzeitig die notwendigen Genehmigungen einholen</h2>
<p>Bestimmte Baumaßnahmen, die Sie mit der Altbausanierung durchführen wollen, sind <strong>genehmigungspflichtig</strong>. Die entsprechenden Anträge müssen Sie rechtzeitig stellen, damit die Genehmigung vor dem Beginn der Maßnahme eintrifft. Wenn Sie genehmigungspflichtige Veränderungen ohne Genehmigung vornehmen, kann das <strong>Baustopp, Strafe, oder sogar Rückbau</strong> zur Folge haben.</p>
<p>Wenn sie alle Bauabschnitte über einen Generalauftragnehmer absichern, dann hat dieser in der Regel auch die erforderlichen Versicherungen abgeschlossen, doch verantwortlich sind Sie als Bauherr. Also sollten Sie das kontrollieren.</p>
<p>Bei mehreren zeitversetzten Baumaßnahmen, die teilweise auch in Eigenleistung erfolgen, sind neben der <strong>Bauherrenversicherung</strong> auch eine <strong>Rohbauversicherung</strong> und entsprechende <strong>Unfallversicherungen für die Bauhelfer</strong> notwendig.</p>
<h2>Wichtig sind ein Bauwerksvertrag und die Bauabnahme</h2>
<p>Für alle Arbeiten, die Sie über Firmen absichern, sollten Sie entsprechende <strong>Bauwerksverträge</strong> abschließen. Hier sind neben den auszuführenden Arbeiten auch die Termine und eine verbindliche Bauabnahme aufzunehmen. Auch während der Baumaßnahme sollten Sie die abgesprochenen Bauabschnitte regelmäßig kontrollieren oder kontrollieren lassen.</p>
<p>Günstiger ist es, wenn erkannte <strong>Mängel bei einer Altbausanierung</strong> sofort angesprochen und abgestellt werden, als nach Abschluss der Baumaßnahme in einem Mängelprotokoll aufwendige Nachbesserungen zu fordern.</p>
<h2>Die Kosten bei einer Altbausanierung</h2>
<p>Eine Altbausanierung ist kein Schnäppchen. Je älter und verwohnter das Haus ist, desto mehr Geld muss in die technische und energetische Modernisierung des Hauses investiert werden. Grundsätzlich kann ein Käufer mit bestimmten Pauschalen rechnen, die vom Baujahr des Hauses abhängig sind. Hier ein Überblick:</p>
<p><u>Die Kosten der Altbausanierung (die Prozentzahlen sind als Richtwerte anzusehen. Je nach Aufwand können die Sanierungskosten variieren):</u></p>
<ul>
<li>Vorkriegshäuser: 50 % des Kaufpreises</li>
<li>Altbauten aus den 1950ern: 40 % des Kaufpreises</li>
<li>Häuser aus den 1970ern: 30 % des Kaufpreises</li>
<li>Häuser aus den 1980ern: 20 % des Kaufpreises</li>
</ul>
<p>Sogar für Häuser, die in den letzten 15 Jahren erbaut worden sind, fallen oft <strong>Sanierungskosten für kleinere Reparaturen und Ausbesserungsarbeiten</strong> in Höhe von 10 % des Kaufpreises an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/haus-sanieren-modernisieren-das-muessen-sie-wissen/">Haus sanieren &#038; modernisieren: Das müssen Sie wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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		<title>Bambusdielen – einer der nachhaltigsten Terrassenbeläge auf dem Markt</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/bambusdielen-einer-der-nachhaltigsten-terrassenbelaege-auf-dem-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 04:48:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Home]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind auf der Suche nach einem passenden Belag für Ihre Terrasse und möchten diesen so nachhaltig wie eben möglich gestalten? Dabei sind Sie über den Baustoff Bambus gestolpert und wüssten nun gerne, was es mit diesem neuen Wunderbaustoff auf sich hat? Wir von Planet-Zukunft.com ... <a title="Bambusdielen – einer der nachhaltigsten Terrassenbeläge auf dem Markt" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/bambusdielen-einer-der-nachhaltigsten-terrassenbelaege-auf-dem-markt/" aria-label="Mehr Informationen über Bambusdielen – einer der nachhaltigsten Terrassenbeläge auf dem Markt">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/bambusdielen-einer-der-nachhaltigsten-terrassenbelaege-auf-dem-markt/">Bambusdielen – einer der nachhaltigsten Terrassenbeläge auf dem Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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<p>Sie sind auf der Suche nach einem passenden Belag für Ihre Terrasse und möchten diesen so nachhaltig wie eben möglich gestalten? Dabei sind Sie über den Baustoff Bambus gestolpert und wüssten nun gerne, was es mit diesem neuen Wunderbaustoff auf sich hat?</p>
<p>Wir von <a href="https://planet-zukunft.com/" target="_blank" rel="noopener">Planet-Zukunft.com</a> haben uns einmal näher umgeschaut und dabei eine Menge über <strong>Bambus als Baustoff und Bambusdielen</strong> im Besonderen erfahren.</p>
<h2>Warum gilt Bambus heute als besonders nachhaltiger Baustoff?</h2>
<p>In Asien gilt <strong>Bambus noch immer als das Baumaterial für arme Leute</strong>. Tatsächlich leben dort nur die Ärmsten der Armen in Bambushütten. Wer etwas auf sich hält, leistet sich ein <strong>Haus aus Holz</strong> oder gar aus Stein. Doch – warum ist Bambus dann in Deutschland und anderen westlichen Ländern seit gut einem Jahrzehnt so beliebt? Und vor allem, warum gilt <strong>Bambus als einer der nachhaltigsten Baustoffe</strong> überhaupt am Markt?</p>
<p>Darauf gibt es einige recht einfache Antworten. Zum einen ist Bambus, wenn er aus kontrolliertem Anbau stammt, sehr robust. So wies <a href="https://www.sueddeutsche.de/geld/innovatives-bauen-stark-wie-stahl-1.4877903" target="_blank" rel="noopener">ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung im Jahr 2020</a> darauf hin, dass Bambus schon im Jahr 2010 als Baustoff bei der <strong>Expo in Shanghai</strong> für Aufsehen sorgte. Damals hatte mit <strong>Markus Heinsdorff</strong> ausgerechnet ein Deutscher eine Reihe hochwertiger und sehr komplizierter Bauten und Installationen am Deutsch-Chinesischen Haus vorgenommen.</p>
<p>Dass <strong>Bambus die Zugfestigkeit von Baustahl</strong> erreichen kann, ist sicherlich ein Grund für die zunehmende Beliebtheit des Naturprodukts als Baustoff. Ein anderer ist die Nachhaltigkeit, mit der Bambus aufwarten kann.</p>
<p>Tatsächlich wächst Bambus fast einen Meter am Tag. Die 40 Meter, die der Halm eines Riesenbambus in die Höhe jagt, hat er nach 40 Tagen erreicht. Dabei ist Bambus deutlich biegsamer als Holz und bindet in sehr kurzer Zeit eine Menge CO<sub>2</sub>.</p>
<p>Wird Bambus geerntet, stirbt nicht die ganze Pflanze, wie bei einem Baum, der gerodet wird. Viel mehr können aus dem <strong>Wurzelwerk neue Halme</strong> sprießen, und der Kreislauf des Bambuswachstums und der Ernte beginnt von Neuem. Außerdem ist Bambus als Pflanze sehr widerstandsfähig. Pestizide, Düngemittel oder Ähnliches sind beim Anbau von Bambus schlichtweg nicht nötig. Da Bambus zumeist aus den ärmeren Ländern Asiens kommt, wird er dort auch oftmals noch von Hand geerntet.</p>
<p>Alles in alle lässt sich also sagen, dass Bambus die Antwort auf die Fragen rund um den irgendwann <a href="https://planet-zukunft.com/rohstoffmangel-die-zukunft-sieht-mau-aus/" target="_blank" rel="noopener">drohenden Rohstoffmangel zumindest in Sachen Bauholz</a> sein könnte.</p>
<h2>Terrassendielen aus Bambus – hält das Produkt, was der Rohstoff verspricht?</h2>
<p>Tatsächlich kommt, wer heute <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-bauen/">nachhaltig bauen</a> möchte, an Baustoffen wie Bambus beispielsweise nicht mehr vorbei – zumindest nicht, ohne sich nicht einmal ernsthaft Gedanken darüber zu machen. Schaut man sich allerdings einmal die <strong>Terrassendielen aus Bambus</strong> näher an, gibt es ein paar Punkte, die man beachten sollte. Wir haben hier die wichtigsten Vor- und Nachteile einmal für Sie zusammengefasst.</p>
<h3>Vorteile</h3>
<h4>Die Nachhaltigkeit</h4>
<p>Aufgrund des schnellen Wachstums von Bambus ist der Grundstoff in der <strong>Bambusdiele nachhaltiger als Holz</strong>. Zumal hier auch das Argument, dass Bambus erst aus Asien eingeflogen werden muss, kaum greifen kann. Schließlich bestehen auch Terrassendielen aus „echtem“ Holz zumeist aus Tropenhölzern, die erst eingeflogen werden müssen.</p>
<h4>Härte und Stabilität der Terrassendielen</h4>
<p>Tatsächlich sind <strong>Bambusdielen von guten Herstellern in hoher Qualität</strong> deutlich formbeständiger und härter als entsprechende Produkte aus Holz. Hier sind keine großen Fugen für ein Spiel des Werkstoffes bei Temperaturunterschieden nötig. Auch der Abrieb ist bei Weitem nicht so stark wie bei Holzdielen. Alles in allem sind Bambusdielen den klassischen Holzdielen in diesen Punkten deutlich überlegen.</p>
<h4>Die Optik ist auch nach Jahren noch angenehm</h4>
<p>Während <strong>Holz durch dauernde UV-Einstrahlung</strong> beginnt zu vergrauen, kann das bei Bambus nicht so schnell und vor allem nicht so stark passieren. Die dichte und harte Oberfläche der Bambusdiele bringt einen eigenen Witterungsschutz mit.</p>
<h4>Der Preis ist auch ein Faktor</h4>
<p>Bambus wächst sehr schnell und ist in riesigen Mengen verfügbar. Das macht diesen Baustoff natürlich um ein Vielfaches <strong>günstiger als Tropenholz</strong> beispielsweise. Allein die Preise für einheimische Holzarten – die mit einem deutlich höheren Pflegeaufwand daherkommen – lassen sich mit denen für Bambus Terrassendielen vergleichen.</p>
<h4>Bambusdielen sind besonders leicht in der Pflege</h4>
<p>Alles was Sie tun müssen ist, die Dielen ein bis zweimal im Jahr mit einem speziellen Öl für Bambus zu streichen.</p>
<h3>Nachteile</h3>
<h4>Extreme Qualitätsunterschiede</h4>
<p>Wo Licht ist, gibt es immer auch Schatten. So ist das natürlich auch bei Terrassendielen aus Bambus. Ein riesiger Nachteil sind die extremen Qualitätsunterschiede zwischen den Produkten einzelner Hersteller. <a href="https://www.dassobambus.de/terrassendielen" target="_blank" rel="noopener">Dasso Bambusdielen</a> beispielsweise gelten als besonders hochwertig – kein Wunder also, das der Hersteller hier 25 Jahre Garantie auf seine Dielen gibt. Doch leider gibt es am Markt auch eine Menge Anbieter, die mit minderwertigen Produkten aufwarten.</p>
<h4>Die Härte des Materials kann auch ein Nachteil sein</h4>
<p>Was in Sachen Langlebigkeit und Stabilität ein echter Vorteil ist, kann in anderen Bereichen ein Nachteil sein. So macht die Härte der Bambusdiele das Verlegen der Dielen eher schwierig – vor allem, wenn Sie diese einmal zuschneiden müssen. Außerdem müssen die Dielen mehrfach vorgebohrt werden, damit hier überhaupt ein Durchkommen ist.</p>
<h4>Bambusdielen bestehen nicht zu 100 Prozent aus Bambus</h4>
<p>Man könnte ja meinen, dass solche Dielen wirklich zu 100 Prozent aus einem Naturprodukt bestehen. Leider ist dem nicht so. Denn Bambus ist kein Holz, sondern ein Gras und damit auch sehr anfällig für den <strong>Zerfall und den Befall von Pilzen und Schimmel</strong>. Damit aber genau das Ihren Dielen nicht passieren kann, müssen diese mehrfach behandelt und mit einer Menge Harz versehen werden, um das Bambusgras in Form zu bringen.</p>
<p>Die Dielen bestehen also zu einem nicht geringen Anteil aus Phenolharz und Kleber. Bei Produkten, die außerhalb der EU hergestellt wurden, sollten Sie sich informieren, ob hier <strong>Klebstoffe verwendet wurden, die eventuell in der EU nicht zugelassen</strong> sind. Denn diese könnten Schadstoffe ausdünsten, was für Ihre Gesundheit nicht förderlich wäre.</p>
<p>Bei der heute großen Auswahl hervorragenden Bambusdielen für die Terrasse ist die Gefahr, in einem klassischen Baumarkt oder bei einem der großen deutschen Hersteller an ein solches Produkt zu geraten, nahe der Null. Anders sieht es aus, wenn Sie besonders günstig entsprechende Terrassendielen über das Internet von ausländischen Herstellern beziehen möchten.</p>
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		<title>Nachhaltiges Bauen einfach erklärt</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2022 17:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Home]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Einsparen von Energie bedeutet nicht nur knapper werdende Ressourcen, sondern auch den eigenen Geldbeutel zu schonen. Für den Bauherrn heißt dies, bereits in der Planung das „Morgen“ im Blick zu haben und über geltende Vorgaben wie jener der EnEV (Energieeinsparverordnung) hinaus zu gehen. Mit ... <a title="Nachhaltiges Bauen einfach erklärt" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-bauen/" aria-label="Mehr Informationen über Nachhaltiges Bauen einfach erklärt">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-bauen/">Nachhaltiges Bauen einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Das Einsparen von Energie bedeutet nicht nur knapper werdende Ressourcen, sondern auch den eigenen Geldbeutel zu schonen. Für den Bauherrn heißt dies, bereits in der Planung das „Morgen“ im Blick zu haben und über geltende Vorgaben wie jener der <strong>EnEV (Energieeinsparverordnung)</strong> hinaus zu gehen. Mit der Novellierung wurde zwar die <strong>EU-Gebäuderichtlinie</strong> umgesetzt, doch das Potential des Machbaren nicht ausgeschöpft.</em></p>
<p>Wir möchten Ihnen einige hilfreiche Tipps geben, wie Sie <a href="https://www.dgnb.de/de/index.php" target="_blank" rel="noopener">nachhaltig bauen</a>, welche Möglichkeiten bereits existieren, worauf Sie Ihr Augenmerk richten sollten. Zudem stellen wir Ihnen Informationen zur Verfügung, welche für das Erreichen dieser Ziele essentiell sind.</p>
<h2>Was ist nachhaltiges Bauen?</h2>
<p>Unter <strong>nachhaltigem Bauen</strong> versteht man einerseits einen bewussten Umgang beim Bauen mit den vorhandenen Ressourcen, andererseits aber auch die <strong>Minimierung des Energieverbrauchs des Gebäudes</strong> und allgemein den Fokus auf <strong>Umweltschutz beim Bauen</strong>.</p>
<h2>Die Wahl der richtigen Baustoffe</h2>
<p>Vor allem die Wahl nachhaltiger und damit umweltfreundlicher Baustoffe stellt den Kern des nachhaltigen Bauens dar. So sind z. B. <a href="https://www.fenster-preis.net/fenster-preise/" target="_blank" rel="noopener">Kunststofffenster günstiger als Holzfenster</a>, gelten aber als weniger nachhaltig und umweltfreundlich. Auf die einzelnen Bereiche gehen wir im Folgenden ein.</p>
<h2>Wärmedämmung – Ressourcenverschwendung vermeiden</h2>
<p>Vom „Dämmen“ wird nur im Bereich des <strong>Wärme- oder Schallschutzes</strong> gesprochen. „Isoliert“ wird lediglich in der <strong>Elektrotechnik</strong>. Diese begriffliche Unterscheidung ist ebenso wichtig wie der Hinweis darauf, dass Energie – in diesem Fall thermische Energie / Wärme – immer von der höheren Seite zu der niedrigeren Seite fließt. Daher spricht man auch von der Wärme- und nicht von der Kältebrücke.</p>
<p>Dieser Wärmedurchfluss durch Begrenzungen wie Wände kann für jedes Begrenzungsmaterial bestimmt werden und wird als <strong>Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)</strong> bezeichnet. Die Vorschriften zur europaweit einheitlichen Berechnung dieser Kenngröße <strong>opaker (lichtundurchlässiger) Stoffe wurden 1996 in der EN ISO 6964 und von transparenten Stoffen 2000 in der EN ISO 10077 &#8211; 1</strong> festgesetzt.</p>
<p>Ziel der Wärmedämmung ist die Verringerung des Wärmeaustauschs zwischen den beiden Seiten der Haushülle. Dabei wird empfohlen, vom Boden über die Außenwände bis hin zum Dach zu dämmen.</p>
<h2>Lüftung</h2>
<p>Wie und was wir atmen, so leben wir. Luft und der in ihr enthaltene Sauerstoff sind wesentliche Faktoren für unser Leben. Für den <strong>Stoffwechsel, den Nährstofftransport im Blut und andere Prozesse benötigt der Körper ausreichend sauerstoffhaltige Luft</strong>. Doch ist ein ständiges Zufallslüften notwendig und energetisch sinnvoll?</p>
<p>Je besser die Wärmedämmung eines Gebäudes ist, desto höher ist der Anteil am Gesamtwärmeverlust durch Lüftung. Eine Verbesserung dieser Quote stellt daher ein weiteres Sparpotential dar. Wer statt zweimal (Luftwechselrate 2) nur einmal (Luftwechselrate 1) je Stunde die Räume seines 140 qm Einfamilienhauses lüftet, verbraucht ca. 1.800 Liter weniger Heizöl je Jahr. Für einen 4-Personen-Haushalt in diesem EFH genügte eine Luftwechselrate von 0,3 bis 0,25 (alle 3 bis 4 Stunden).</p>
<p>Da die <strong>Zufallslüftung</strong> viele Nachteile wie etwa eine notwendige Anwesenheit aufweist, entscheiden Sie sich doch besser für <strong>Frischluftsysteme als Abluftanlage oder als Zu- bzw. Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG)</strong>. Voraussetzung für einen ökonomisch und ökologisch sinnvollen Einsatz solcher Anlagen ist eine Luftdichtheit der Gebäudehülle. Auch auf einen fachgerechten Einbau und die regelmäßige Wartung der Anlagen sollte Wert gelegt werden. Und wie bereits für die Solaranlagen und die Wärmedämmung festgestellt wurde, bleibt festzustellen, dass der nachträgliche Einbau einer WRG-Anlage kostenintensiver ist als ein sofortiger Einbau in Ihrem neuen Eigenheim.</p>
<h2>Heizung</h2>
<p>Bei Heizanlagen konnte in den vergangenen 15 bis 20 Jahren durch eine Steigerung des <strong>Wirkungsgrades der Heizkessel</strong> auf über 90 Prozent der Brennstoffverbrauch spürbar reduziert werden. Auch hier richtet sich die einzubauende <strong>Heizlast nach der Wärmedämmung der Gebäudehülle</strong>. Je besser diese ist, desto weniger Wärmeleistung wird benötigt.</p>
<p>Wenn dies in der Planung berücksichtigt wurde, bleibt die Frage nach dem von Ihnen favorisierten Brennstoff. Steigende Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen und weiter wachsende Preise lassen Häuslebauer zunehmend zu <strong>Holzpellets oder Stückholz</strong> greifen. Deren Anlagen-Installationskosten sind aber ebenso wie deren CO<sub>2</sub>-Emissionen höher als die von vergleichbaren Heizöl- oder Heizgasanlagen.</p>
<p>Dies sollte Sie nicht gleich abschrecken. Denn fehlende Risiken (während Transport, Verarbeitung, Lagerung) und die Tatsache, dass es sich beim Holz um einen nachwachsenden, heimischen Rohstoff handelt, verschaffen diesem Brennstoff eine insgesamt bessere Öko-Bilanz. Nur der Preis wird weiterhin von der Nachfrage bestimmt und dürfte im Gleichklang mit Öl und Gas ansteigen &#8211; wenn auch in geringerem Maße.</p>
<h2>CO<sub>2</sub>-Emmissionen reduzieren – Thermische Solaranlagen</h2>
<p>Solare Energie wird derzeit durch zwei differente Techniken genutzt. Während die Fotovoltaik mit Hilfe von Solarzellen die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandelt, nutzt eine <strong>Kollektor-Anlage die Wärmestrahlung zur Warmwassergewinnung</strong>. Durch solch thermische Solaranlagen können jährlich bis zu 70 Prozent des zur Warmwassergewinnung benötigten Energiebedarfs eingespart werden.</p>
<p>Bei der Suche nach einer Begrenzung des Wärmeverlustes während dieser Art der Energiegewinnung kristallisierten sich unterschiedliche Techniken wie der <strong>Flachkollektor oder der Vakuum-Röhrenkollektor</strong> heraus. Dabei erzielen die Vakuum-Kollektoren im Vergleich mit den Flachkollektoren wesentlich höhere Wirkungsgrade die jedoch nicht in jedem Fall die ebenfalls höheren Investitionskosten abdecken.</p>
<p>Wichtig für eine gute <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-und-umweltschonende-produktion-von-akkus/" target="_blank" rel="noopener">Energieausbeute</a> sind also a) das eingesetzte Kollektorsystem und b) die Ausrichtung der Kollektoren zum Sonnenstand. Eine Abweichung von der Südausrichtung kann bis zu 30 Grad nach Ost oder West bei gerade 10 Prozent Energieeinbuße betragen.</p>
<p>Entscheidend für eine gute Energiequote ist die <strong>Kollektorneigung zur Horizontalen</strong>. Im Sommer wäre eine Neigung von 20 bis 30 Grad und im Winter von 45 bis 60 Grad von Vorteil. Dies würde aber eine im Neigungswinkel veränderbare Installation voraussetzen. Somit kann im Mittel eine Neigung der Kollektorfläche von 30 bis 45 Grad empfohlen werden.</p>
<h2>Fazit: Gewissenhafte Planung ist das A und O</h2>
<p>Wie bei der Wärmedämmung gilt auch für die Photovoltaik- oder Kollektorinstallation: Eine Nachrüstung eines Hauses wird immer teurer als die bereits im Neubau eingeplante Installation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltiges-bauen/">Nachhaltiges Bauen einfach erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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