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	<title>Medizin Archive - Planet Zukunft</title>
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	<description>Themen die uns zukünftig beschäftigen</description>
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	<item>
		<title>Kann der Hausarzt ein Hörgerät verschreiben?</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/hausarzt-hoergeraet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 08:23:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt heute Krankheiten, über die fast jeder spricht. Long Covid gehört momentan leider dazu. Dabei handelt es sich um eine Art Erschöpfungskrankheit, die durch eine durchlebte Covid-19-Infektion ausgelöst wird. Viele Menschen, die nach den ersten Corona-Wellen noch nicht genau wussten, warum sie sich auf ... <a title="Kann der Hausarzt ein Hörgerät verschreiben?" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/hausarzt-hoergeraet/" aria-label="Mehr Informationen über Kann der Hausarzt ein Hörgerät verschreiben?">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/hausarzt-hoergeraet/">Kann der Hausarzt ein Hörgerät verschreiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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<p>Es gibt heute Krankheiten, über die fast jeder spricht. <a href="https://planet-zukunft.com/long-covid-staendige-erschoepfung-in-folge-einer-corona-infektion/" target="_blank" rel="noopener">Long Covid</a> gehört momentan leider dazu. Dabei handelt es sich um eine Art Erschöpfungskrankheit, die durch eine durchlebte Covid-19-Infektion ausgelöst wird.</p>
<p>Viele Menschen, die nach den ersten Corona-Wellen noch nicht genau wussten, warum sie sich auf einmal immer schlapp und müde fühlten, sind heute dankbar, dass es Behandlungsmöglichkeiten und Therapieansätze gibt, mit denen man diese Krankheit überwinden kann.</p>
<h2>Wer geht zum Arzt?</h2>
<p>Was genau hat das mit einem <strong>Hörgerät</strong> zu tun? Eigentlich gar nichts – aber irgendwie auch eine ganze Menge. Denn wer sich krank fühlt, der geht zum Arzt. Auch wer feststellt, dass seine Leistungsfähigkeit nachlässt, wird früher oder später einen Arzt aufsuchen.</p>
<p>Das ist der Fall, wenn unser Augenlicht schlechter wird und wir nicht mehr so gut sehen wie früher. Das war auch der Fall, als die ersten Patienten nach einer Corona-Erkrankung nicht wieder so richtig auf die Beine kamen.</p>
<p>Leider ist es aber viel zu selten der Fall, wenn wir feststellen, dass unsere Ohren schlechter werden. In dieser Situation bekommt man von Betroffenen oft gesagt: „Das wird schon wieder – manchmal ist das bei mir Tagesform abhängig.“</p>
<p>Tatsächlich kann es <strong>„Minihörstürze“</strong> geben, von denen sich das Ohr sehr schnell wieder erholt – diese Erholung muss dann aber innerhalb von wenigen Sekunden wieder einsetzen. Wer einen ganzen Tag lang oder länger schlechter hört, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Rund <strong>19 Prozent der Deutschen haben ein Hörgerät</strong> – das haben Studien ergeben.</p>
<p>Experten sind sich allerdings sicher, dass die Zahl derer, die eigentlich ein Hörgerät bräuchten, aufgrund fehlender Untersuchungen kein solches in Anspruch nehmen, noch mal bei rund 5 bis 10 Prozent der Deutschen liegt. Grund genug, ganz genau in sich hineinzuhören und zu prüfen, ob das mit dem Gehör noch so richtig gut funktioniert.</p>
<h2>Anzeichen, dass man ein Hörgerät benötigt</h2>
<p>Sie haben Hörprobleme auf einem oder vielleicht sogar auf beiden Ohren? Dann sollten Sie auf jeden Fall reagieren und einen Arzt aufsuchen. Solche Probleme auf die leichte Schulter zu nehmen, sorgt nicht dafür, dass sie verschwinden. In der Regel ist ein Gehörschaden irreparabel. Doch das bedeutet nicht, dass Sie mit dem schlechten Gehör leben müssen. Denn die <a href="https://planet-zukunft.com/die-wunder-der-medizin/" target="_blank" rel="noopener">Wunder der Medizin</a> haben hier eine herausragende Lösung parat: das Hörgerät.</p>
<p>Mit Hilfe eines Hörgeräts wird der Schall quasi in seine Bestandteile zerlegt und dann auf der Frequenz und in der Lautstärke an das Innenohr weitergegeben, die Sie brauchen, damit Sie bestmöglich hören können.</p>
<h2>Zeichen und Warnsignale</h2>
<p>Doch was sind die Anzeichen dafür, dass es Zeit wird, sich um ein Hörgerät zu kümmern? Warnsignale gibt es da tatsächlich so einige. Die Wichtigsten sind dabei sicherlich die folgenden:</p>
<ul>
<li>Der Fernseher oder die Musikanlage zu Hause oder im Auto müssen immer lauter eingestellt werden, damit Sie wirklich alles verstehen.</li>
<li>Sie hören das, was andere sagen nur noch undeutlich.</li>
<li>Auch Umgebungsgeräusche werden leiser – allerdings fällt es parallel dazu auch schwerer, sie herauszufiltern. In einem Restaurant beispielsweise fällt Ihnen eine Unterhaltung zunehmend schwerer, da Sie über das Gemurmel der anderen Gäste hinweg Ihren Gesprächspartner kaum verstehen können.</li>
<li>Sie überhören regelmäßig die Haustürklingel oder Ihr Telefon, wenn es klingelt.</li>
</ul>
<h3>Schon gewusst?</h3>
<p>Oft wird Kindern gesagt, dass sie nicht so laut Musik hören sollen – schließlich schädigt das ihr Gehör. Tatsächlich kann eine laute Beschallung über einen längeren Zeitraum hinweg zu Gehörverlust führen. Aber auch ohne laute Musik und Kopfhörer im Ohr nimmt bei den <strong>meisten Menschen die Fähigkeit zu Hören mit dem Alter</strong> ab. Erste Defizite verspüren viele Menschen hier bereits ab einem Alter von 50 Jahren.</p>
<h2>Kann der Hausarzt ein Hörgerät verschreiben?</h2>
<p>Viele Menschen meinen, wenn man ein Hörgerät auf Kosten der Krankenkasse haben möchte, muss man ein Rezept von einem HNO vorweisen können. Doch der Gang zum <strong>Hals-Nasen-Ohren-Arzt ist gar nicht notwendig</strong> – auch eine Verordnung eines Allgemeinmediziners – also des Hausarztes – reicht hier in der Regel aus.</p>
<h2>Hörgerät mit Rezept – der Ablauf</h2>
<p>Der erste Schritt ist der Gang zum Arzt. Hier werden – vor allem, wenn Sie noch kein Hörgerät haben – verschiedene Tests gemacht. Als Erstes wird dabei festgestellt, ob Sie wirklich ein Hörgerät benötigen. Anschließend muss der Arzt eine Einschätzung abgeben, ob Sie mit einem Hörgerät im Handling klarkommen könnten. Zu guter Letzt muss Ihr Arzt bei Ihnen abklären, ob Sie bereit wären, ein solches zu tragen.</p>
<p>Dann kann er Ihnen das Rezept oder die Verordnung ausstellen. Nun begeben Sie sich zu Ihrem <strong>Hörgeräteakustiker</strong> vor Ort und lassen sich beraten, welches Hörgerät das Beste für Sie wäre. Dazu wird auch hier wieder ein konkreter Hörtest durchgeführt. Anschließend wir Ihnen Ihr Hörgeräteakustiker ein oder mehrere Modelle von verschiedenen <a href="https://onlinehoergeraet.de/hoergeraet/oticon/" target="_blank" rel="noopener">Hörgeräteherstellern</a> vorstellen und empfehlen. Dann ist es an Ihnen, sich ein Modell auszusuchen.</p>
<h2>Kann ich ein Hörgerät ohne Rezept kaufen?</h2>
<p>Selbstverständlich können Sie auch ein <strong>Hörgerät ohne ein Rezept kaufen</strong>. Die Kostenübernahme durch eine Krankenkasse ist allerdings an die Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Verordnung gebunden. Dabei werden, wie die <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/hoergeraete-uebernahme-der-kosten-11470" target="_blank" rel="noopener">Verbraucherzentrale</a> und andere Informationsseiten zu diesem Thema umfassend erläutern, in den seltensten Fällen wirklich alle Kosten für ein solches Hörgerät übernommen.</p>
<p>Denn bei Hörgeräten ist es wie mit Brillen. Es gibt sogenannte <strong>Kassenmodelle</strong> und dann noch einmal die Geräte, die besser im oder am Ohr liegen und die oftmals mit einer besseren Gesamtqualität daherkommen – aber eben auch mit einem höheren Preis.</p>
<p>Wenn Sie ein entsprechendes Rezept haben, erhalten Sie vonseiten Ihrer <strong>Krankenkasse zumindest eine teilweise Kostenerstattung</strong>. Ohne Rezept müssen Sie die kompletten Kosten für Ihr Hörgerät im Endeffekt selbst tragen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch ein Hausarzt kann Ihnen ein Hörgerät verschreiben. Eine Untersuchung bei einem HNO ist allerdings zielführender. Das Rezept oder die Verordnung brauchen Sie, damit es zu einer Kostenübernahme durch Ihre Krankenversicherung kommen kann.</p>
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		<item>
		<title>Long-COVID: Ständige Erschöpfung in Folge einer Corona-Infektion</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/long-covid-staendige-erschoepfung-in-folge-einer-corona-infektion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 08:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bleierne, langanhaltende Müdigkeit tritt häufig als Symptom nach einer Corona-Infektion im Zusammenhang von Long-COVID auf. Was ist chronische Fatigue? Überlastung, falsche Ernährung, Schlafmangel, Medikamente und andere Ursachen können für Müdigkeit während des Tages sorgen. Kritisch wird es, wenn der Energie-Mangel über Wochen und Monate anhält. ... <a title="Long-COVID: Ständige Erschöpfung in Folge einer Corona-Infektion" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/long-covid-staendige-erschoepfung-in-folge-einer-corona-infektion/" aria-label="Mehr Informationen über Long-COVID: Ständige Erschöpfung in Folge einer Corona-Infektion">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bleierne, langanhaltende Müdigkeit tritt häufig als Symptom nach einer Corona-Infektion im Zusammenhang von Long-COVID auf.</em></p>
<h1>Was ist chronische Fatigue?</h1>
<p>Überlastung, falsche Ernährung, Schlafmangel, Medikamente und andere Ursachen können für Müdigkeit während des Tages sorgen. Kritisch wird es, wenn der Energie-Mangel über Wochen und Monate anhält. Kommen noch weitere Faktoren wie Schlafstörungen, körperliche Schmerzen und eine verringerte Konzentrationsfähigkeit hinzu, sprechen Ärzte vom sogenannten Chronischen Fatigue-Syndrom (CFS).</p>
<p>Das Krankheitsbild hat in jüngster Zeit auch in der breiten Bevölkerung immer mehr Aufmerksamkeit erhalten. Denn viele <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Long-Covid-Chronisches-Fatigue-Syndrom-als-Folge-von-Corona,coronavirus5142.html">Betroffene leiden infolge einer Corona-Infektion an CFS</a> oder zumindest an vorübergehender Müdigkeit. Einige davon wissen nicht einmal, dass Sie sich mit dem Virus angesteckt haben. Denn auch leichte und asymptomatische Verläufe können Long-COVID zur Folge haben. Bei unerklärlicher auftretender, länger anhaltender Müdigkeit sollten Betroffene stets einen Arzt aufsuchen und die Ursachen klären.</p>
<h2>Vom postviralen Erschöpfungssyndrom zum Chronischen Fatigue-Syndrom</h2>
<p>Heute geht man davon aus, dass rund 10 bis 20 Prozent nach einer überstandenen Corona-Infektion an Long-COVID leiden. Wenn <a href="https://www.pascoe.de/anwendungsbereiche/fatigue.html">ständige Müdigkeit und Energielosigkeit</a> zu den Symptomen gehören, ist zunächst von einem postviralen Erschöpfungssyndrom die Rede, das auch nach anderen Infektionskrankheiten auftreten kann. Dieses kann sich aber in ein Chronisches Fatigue-Syndrom verwandeln. Das ist dann der Fall, wenn die Müdigkeit und die Begleitsymptome nicht nach einigen Wochen abklingen, sondern mehr als sechs Monate anhalten, was bei etwa der Hälfte der Long-COVID-Betroffenen der Fall ist.</p>
<h2>Wie äußern sich die Symptome?</h2>
<p>Betroffene klagen über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Sie sind kaum noch belastbar und meist schon nach den einfachsten Alltagsaufgaben vollständig erschöpft. Hinzu kommen mehrheitlich noch andere Long-COVID-Symptome wie Kurzatmigkeit, Geschmacks- und Geruchsstörungen sowie Muskelschmerzen. Auch Konzentrationsschwächen und der sogenannte Gehirnnebel sind häufig vertreten.</p>
<h2>Was sind die Ursachen für CFS nach Corona?</h2>
<p>Die Ursachen für die Entstehung des Chronischen Fatigue-Syndroms sind nur wenig erforscht. Dementsprechend wissen Mediziner auch nicht sicher, warum eine Corona-Infektion zu einem postviralen Erschöpfungssyndrom und schließlich zum Chronischen Fatigue-Syndrom führen kann. Man geht davon aus, dass verschiedene körperliche und psychische Faktoren, die durch die Infektion hervorgerufen werden, die Entstehung begünstigen:</p>
<ul>
<li>Sauerstoffmangel infolge der Infektion</li>
<li>Abbau von Muskeln durch Bewegungsmangel und geringere Belastungsfähigkeit</li>
<li>Störung des Immunsystems</li>
<li>anhaltende Entzündungsprozesse im Körper</li>
<li>starke psychische Belastungen aufgrund der Pandemie</li>
<li>soziale Isolation während der Erkrankung</li>
<li>Traumatisierung durch Aufenthalt auf der Intensivstation</li>
</ul>
<p>Bisher sind das erste Erklärungsansätze. Die tatsächlichen Ursachen für die Erschöpfung nach einer Corona-Infektion müssen noch weitergehend erforscht werden. Zusätzlich gibt es aber auch ein paar Faktoren, welche die Wahrscheinlichkeit von Long-COVID und somit auch für coronabedingte Müdigkeit erhöhen. Dazu gehören die Folgenden:</p>
<ul>
<li>schwerer Krankheitsverlauf</li>
<li>Vorerkrankungen verschiedener Art</li>
<li>hohes Alter</li>
<li>weibliches Geschlecht</li>
</ul>
<h2>Wie lässt sich Müdigkeit nach Corona behandeln?</h2>
<p>Der Leidensdruck für Betroffene ist hoch. Denn viele von ihnen sind nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Deswegen ist eine Therapie so wichtig. Beim Chronischen Fatigue-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung und nicht um eine vorübergehende Müdigkeit. Ärztliche Unterstützung sollte also unbedingt eingeholt werden. Der Arzt passt die Therapie individuell an den Patienten an und kann sich dabei einer Reihe verschiedener unterstützender Maßnahmen bedienen. Einige davon sind beispielsweise diese:</p>
<ul>
<li>Sport und Bewegung</li>
<li>Strukturierung des Tagesablaufes</li>
<li>Ergotherapie</li>
<li><a href="https://planet-zukunft.com/nachhaltige-und-gesunde-ernaehrung-so-geht-es/">gesunde Ernährung</a></li>
<li>Entspannungsverfahren</li>
</ul>
<p>Diese können zu einer Linderung der Symptome beitragen. Wenn sich CFS-Patienten nicht ausreichend bewegen, kann das beispielsweise dazu führen, dass sich ihre Symptome verschlimmern. Gleichzeitig sollten die Patienten nicht überfordert werden. Hier ist es also besonders wichtig, das richtige Maß zu finden. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem die Behandlung von Begleiterkrankungen, die bei Long-COVID häufig vorliegen.</p>
<h2>Es gibt auch gute Nachrichten</h2>
<p>Ungefähr die Hälfte Long-COVID-Patienten entwickeln kein <a href="https://www.swr.de/swr2/wissen/totale-erschoepfung-das-chronische-fatigue-syndrom-102.html">Chronisches Fatigue-Syndrom</a>. Bei Ihnen verschwindet die Erschöpfung meist innerhalb einiger Wochen. Dennoch sollten sich alle Betroffene rechtzeitig an einen Arzt wenden. Denn auch diese Wochen können sehr anstrengend sein und sollten möglichst von einem Mediziner begleitet werden, der sich mit Long-COVID und den Therapiemöglichkeiten auskennt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Moderne Operationstechniken von heute</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/moderne-operationstechniken-von-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 07:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moderne Operationstechniken haben die Chirurgie in vielen Bereichen revolutioniert. Gerade bei neurochirurgischen Eingriffen ist es dank Invasiv-Minimal-OPs immer besser möglich, Tumore, Abszesse und Zysten punktgenau zu erreichen. Auch bei Operationen von Bandscheibenvorfällen und Leistenbrüchen gibt es durch mikrochirurgische Techniken und robotergestützten Operationen inzwischen Standardverfahren, mit ... <a title="Moderne Operationstechniken von heute" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/moderne-operationstechniken-von-heute/" aria-label="Mehr Informationen über Moderne Operationstechniken von heute">&#124; mehr ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Moderne Operationstechniken haben die Chirurgie in vielen Bereichen revolutioniert. Gerade bei neurochirurgischen Eingriffen ist es dank Invasiv-Minimal-OPs immer besser möglich, Tumore, Abszesse und Zysten punktgenau zu erreichen. Auch bei Operationen von Bandscheibenvorfällen und Leistenbrüchen gibt es durch mikrochirurgische Techniken und <a href="https://planet-zukunft.com/chirurgische-eingriffe-was-mit-robotern-heute-schon-moeglich-ist/">robotergestützten Operationen</a> inzwischen Standardverfahren, mit denen durch mehrere Gewebeschichten hindurch äußerst präzise operiert werden kann. Ein kleiner Hautschnitt genügt in den meisten Fällen, um auch in tieferen Körperregionen zu arbeiten. Die Zielgenauigkeit des Operateurs wird mittels der Neuronavigation erhöht. Laser-OPs eröffnen für Patienten ebenfalls völlig neue Möglichkeiten für eine weitgehend schmerzfreie Erlösung von langen Leiden.</em></p>
<h2>Neue operative Methoden mit hochmoderner digitaler und Lasertechnik</h2>
<p>Für eine sichere und schonende Versorgung von Patienten arbeiten Mediziner aus verschiedenen Bereichen zusammen. Dabei werden die neusten Erkenntnisse aus der Forschung immer schneller umgesetzt und genutzt. Mit hochmoderner Technik wird nicht nur minimalinvasiv operiert, sondern die Eingriffe werden auch überwacht und kontrolliert. Die Eingriffe sind heute schneller und direkter möglich als noch vor Jahren. Patienten mit Schlaganfällen etwa können sofort und zügig an der Halsschlagader operiert werden. Oder bei akuten und äußerst schmerzhaften Koliken können die verursachenden <a href="https://www.mcapotheke.com/apotheken-lexikon/gallensteine/">Gallensteine</a> mittels moderner Lasertechnik zertrümmert werden. Hochmoderne Darstellungs- und Bildverarbeitungssysteme unterstützen die Ärzte in bester Weise.</p>
<h2>Alle Bereiche der Medizin profitieren von den neuen Technologien</h2>
<p>Kein medizinischer Bereich ist von den neuen Technologien nicht verändert worden. In modernen Kliniken werden die Intensivstationen inzwischen interdisziplinär geführt. Alle Abläufe sind klar und genau strukturiert und die Wege zwischen radiologischer Bildgebung zum OP sind sehr kurz. Es wird zukünftig kaum noch Grenzen zwischen den verschiedenen Fachgebieten geben und die Versorgung der Patienten wird immer mehr optimiert. Auch die Behandlungszimmer werden flexibler nutzbar sein. Wenn sich beispielsweise der Zustand eines Patienten verändert und er Sauerstoff braucht, muss das Zimmer nicht mehr gewechselt werden. Das wird auch den Pflegekräften die Arbeit erleichtern. Die Lasertechnik und die minimalinvasive Operationstechnik haben alle Bereiche der Medizin jetzt schon nachhaltig und zum Besseren hin verändert. Der Patient profitiert von den wesentlich geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu früheren Eingriffen und von kürzeren Klinikaufenthalten.</p>
<h2>Eingriffe werden auch weniger gefährlich für die Patienten</h2>
<p>Chirurgische Eingriffe werden auch immer weniger gefährlich für den Patienten. Gerade Operationen an der Wirbelsäule bergen heute weniger Risiken. Rückenprobleme sind inzwischen eine Volkskrankheit geworden. Durch mimimalinvasive Wirbelkanal-Erweiterungen und weitere Operationsmethoden kann heute viel mehr Menschen geholfen werden. Der Einsatz der Lasertechnologie hat ebenfalls viele medizinische Bereiche erfasst. Sie wird zunehmend von Augenärzten, von Hautärzten und von Zahnärzten für die Diagnose und für die Therapie eingesetzt. Dabei ist die Anwendung der Lasertechnologie in den verschiedenen medizinischen Bereichen noch längst nicht ausgeschöpft. Gerade die 3D-Drucktechnik für medizinische Zwecke steht noch am Anfang.</p>
<h2>Fazit und Ausblick</h2>
<p>Dank der modernen Technik können Ärzte und Wissenschaftler immer mehr <a href="https://planet-zukunft.com/die-wunder-der-medizin/">Wunder in der Medizin</a> vollbringen, also Verfahren anwenden, die vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Sicherlich ist hier auch noch lange nicht ein Ende in Sicht, denn es werden regelmäßig neue Erkenntnisse gewonnen und Methoden perfektioniert. Spektakulär ist z.B. die unlängst erste gelungene Herztransplantation eines Schweines zu einem Menschen. Möglicherweise wird diese Methode in wenigen Jahren das Problem der Wartelisten für ein neues Herz endgültig aus der Welt schaffen. Auch die neue mRNA-Technik verspricht viel. Es wird von vielen Wissenschaftlern angenommen,  dass man sich gegen viele Arten von Krebs in Zukunft impfen lassen kann.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltige Socken gegen Schweißfüße</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/socken-gegen-schweissfuesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 16:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Socken gibt es gegen Schweißfüße? Welche davon sind am effektivsten und wie ist dabei das Preis-Leistungsverhältnis? Diese und viele weitere Fragen werden im folgenden Artikel von Planet Zukunft beantwortet. Um stinkigen Schweißfüßen vorzusorgen, empfiehlt es sich auf atmungsaktive Socken zu setzen. Mit Sportsocken kann ... <a title="Nachhaltige Socken gegen Schweißfüße" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/socken-gegen-schweissfuesse/" aria-label="Mehr Informationen über Nachhaltige Socken gegen Schweißfüße">&#124; mehr ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://planet-zukunft.com/socken-gegen-schweissfuesse/">Nachhaltige Socken gegen Schweißfüße</a> erschien zuerst auf <a href="https://planet-zukunft.com">Planet Zukunft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Welche Socken gibt es gegen Schweißfüße? Welche davon sind am effektivsten und wie ist dabei das Preis-Leistungsverhältnis? Diese und viele weitere Fragen werden im folgenden Artikel von <a href="https://planet-zukunft.com/" target="_blank" rel="noopener">Planet Zukunft</a> beantwortet.</p>
<p>Um <strong>stinkigen Schweißfüßen</strong> vorzusorgen, empfiehlt es sich auf atmungsaktive Socken zu setzen. Mit Sportsocken kann man fast nichts mehr falsch machen.</p>
<p>Auf gewisse Materialien sollten Sie bei der Auswahl von Socken dringend verzichten. <strong>Baumwollsocken</strong> neigen dazu, sehr langsam zu trocknen. <strong>Socken aus synthetischen Materialien</strong> sorgen dafür, dass sich Ihre Füße erst recht erwärmen und dadurch ein <strong>Schweißfuß</strong> entsteht.</p>
<h2>Welche Arten von Anti-Schweiß Socken gibt es?</h2>
<p>Socken, die aus Bambus hergestellt werden, sind sehr atmungsaktiv. <strong>Bambussocken</strong> werden eigentlich aus Viskose hergestellt. Diese besteht aus Bambuszellen. Durch ein chemisches Verfahren wird der Ausgangsstoff Bambus zu einer Flüssigkeit umgewandelt und dank einem Laugenbad anschließend zu einem Faden verarbeitet. Aus diesem werden schließlich die Socken hergestellt. Sie sind bei Personen, die an Schweißfüßen leiden, sehr beliebt.</p>
<p>Die enthaltenen Viskose-Fasern sorgen dafür, dass der produzierte Schweiß an die Oberfläche gelangt, wo er sich verflüchtigen kann. Eine weitere Eigenschaft von <strong>Bambussocken ist, dass sie bakterienabweisend</strong> sind. Dadurch wird die Vermehrung der bereits vorhandenen Bakterien eingeschränkt. So kann Fußgeruch entgegengewirkt werden.</p>
<p>Bambussocken sind bei der Reinigung sehr einfach handzuhaben. Wie gewöhnlich sortieren Sie erst Ihre Wäsche, danach sollten Sie lediglich darauf achten, die <em>Socken aus Bambus</em> ausschließlich bei Temperaturen bis zu 40 Grad zu waschen. Auf Weichspüler sollten Sie beim Waschen verzichten. Genauso wenig sollten Sie Ihre Bambussocken in den Trockner werfen. Dabei können Ihre Socken ihre Form verlieren und Falten bekommen, die man nicht mehr wegbekommt.</p>
<h2>Socken mit Metallanteil</h2>
<p>Socken mit Metallanteil wirken antibakteriell und reduzieren dadurch die Geruchs- und Schweißbildung. Es gibt unterschiedliche Arten von Socken mit Metallanteil – Socken mit Silber- und Socken mit Kupferanteil. Alleine bei <strong>Socken mit Silberanteil</strong> gibt es diverse unterschiedliche Modelle. Vorwiegend gibt es Socken, die Silberfasern oder Silberionen beinhalten.</p>
<p>Wobei man davon lieber die Finger lassen sollte, da die Nanopartikel in den Körper eindringen könnten. Außerdem werden die Silberpartikel mit jedem Waschgang Stück für Stück herausgewaschen und stellen somit auch eine Gefahr für die Umwelt dar.</p>
<h2>Silber Nanotechnologie – ein Fluch oder ein Segen?</h2>
<p>Wie bereits oben angeschnitten wurde, sollte man bei <strong>Silbernanopartikeln</strong> besser aufpassen. Bevor darauf eingegangen wird wieso, sollten Sie erst einmal deren Funktionsweise verstehen.</p>
<p>Die <strong>Silberionen weisen eine antibakterielle Wirkung</strong> auf. Indem sie in die Bakterien eindringen, können sie deren Zellstoffwechsel verändern und eine Vermehrung verhindern. Klingt erst einmal gut, oder?</p>
<p>Wie man daraus erkennen kann, kann Nanosilber Zellen auf unterschiedliche Art und Weise beeinträchtigen. Im menschlichen Organismus kann dies schädliche Auswirkungen von sich tragen. Es kann passieren, dass sich die Nanopartikel nicht nur an die Zellen binden, sondern auch, dass sie biologische Barrieren bewältigen.</p>
<p>Dadurch kann sich auf Dauer in den Körperzellen ein <strong>Depot bilden, das kontinuierlich Silberionen</strong> ausstößt. Da deren dauerhafte Wirkung noch nicht ausreichend erforscht ist, sollten Sie sich über mögliche Risiken bezüglich Ihrer Gesundheit bewusst sein.</p>
<p>Grundsätzlich wurde bereits in der Antike Silber wegen seiner antibakteriellen Wirkung eingesetzt. Gerade bei schweren Brandverletzungen oder Schnittwunden wurde es eingesetzt, um Entzündungen zu behandeln. Auch heute sieht man oft <strong>Verbandmaterial mit Silberanteil</strong>.</p>
<p>Neben Socken werden Silberpartikel auch gerne in andere Textilien eingearbeitet. Beispielsweise in Trainingsbekleidung oder Skiunterwäsche wird Nanosilber gerne verarbeitet, um Schwitzen und dem damit verbundenen Gestank, zu verhindern und vorzubeugen.</p>
<h2>Kupferfasern gegen Stinkefüße</h2>
<p><strong>Socken mit Kupferanteil</strong> haben den Vorteil, dass sie nicht nur eine antibakterielle, sondern auch eine antimikrobielle Wirkung aufweisen. Die antibakterielle Wirkung von Kupfer ist bereits seit der Antike bekannt. Die Entstehung unangenehmer Gerüche wird reduziert und Sie können ein angenehmes Tragegefühl erwarten.</p>
<p>Durch ihre <a href="https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Antimykotika" target="_blank" rel="noopener">antimykotischen Eigenschaften</a> können Kupfersocken sogar gegen  Fußpilz erfolgreich eingesetzt werden. Kupfer ist also eine sehr gute Alternative zu Silber. Es ist ein weiches Halbedelmetall, das leicht verformt werden kann, was auch seine Anschmiegsamkeit erklärt. Die Socken mit Kupferanteil sind sogar relativ günstig und können sogar vor elektromagnetischer Strahlung schützen. Die meisten verfügbaren Modelle sollte man mit geringen Waschtemperaturen behandeln, nämlich nur bis zu 40 Grad.</p>
<h2>Leinensocken haben sich als sehr luftig bewährt</h2>
<p>Neben den bereits vorgestellten <strong>Anti-Schweiß-Socken</strong> haben es auch <strong>Leinensocken</strong> auf die Liste geschafft. Leinen hat sich bisher als sehr atmungsaktives, bakterizides Material bewährt. Die Naturfaser gilt als sehr reißfest und schmutzabweisend, jedoch ist sie überhaupt nicht elastisch. Außerdem soll es Feuchtigkeit aufnehmen und an seine Atmosphäre abgeben. Anders als die bereits vorgestellten Varianten, handelt es sich bei Leinen um ein reines Naturprodukt.</p>
<h2>Welche Socken sind jetzt am besten?</h2>
<p>Das kann man so nicht sagen, grundsätzlich bieten alle vorgestellten Materialien eine Reihe an Vorteilen, teilweise gibt es jedoch auch Nachteile. Jeder muss für sich das beste Paar finden. Probieren geht über Studieren, deshalb empfiehlt es sich, einfach ein Paar Socken nach dem anderen zu probieren, bis man seinen Favoriten gefunden hat. Wie oben beschrieben, sollten Sie jedoch darauf verzichten, Socken mit enthaltenen Silberpartikeln auf Dauer regelmäßig zu tragen, um einer <strong>Antibiotika-Resistenz</strong> vorzubeugen.</p>
<h2>FAQ – häufige Fragen zum Thema</h2>
<h3>Wie kann man Schweißfüßen vorbeugen und was kann man dagegen tun?</h3>
<p>Da der Gestank nicht vom Schweiß an sich ausgeht, sondern erst entsteht, wenn Bakterien hinzukommen, empfiehlt es sich, <strong>Schuhe regelmäßig zu desinfizieren</strong>. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Bakterien im Schuh überleben. Deo und Fusspuder sind in der Anwendung ebenfalls sehr simpel.</p>
<h3>Warum sollte man dringend etwas dagegen machen?</h3>
<p>Personen, die an <strong>Schweißfüßen</strong> leiden, erkranken mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch an <strong>Fusspilz</strong>. Unbehandelt birgt dieser schwere Risiken, Infektionen mit Bakterien oder Viren, oder sogar schwere Hautentzündungen.</p>
<h3>Wie kann man Schwitzen verhindern?</h3>
<p>Durch die Anwendung von <strong>Antitranspirantien kann Schwitzen</strong> für einen gewissen Zeitraum verhindert werden. Lotionen mit <strong>Aluminiumchlorid</strong> Anteil sorgen dafür, dass Schweiß nicht abgegeben werden kann. Sie können Aluminium bereits über die Nahrung oder Kosmetikartikel aufnehmen. In hohen Dosen kann es Ihre Nerven schädigen und beispielsweise langfristig gesehen, Parkinson auslösen.</p>
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		<title>Chirurgische Eingriffe &#8211; was mit Robotern heute schon möglich ist</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/chirurgische-eingriffe-was-mit-robotern-heute-schon-moeglich-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktionsteam]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2020 10:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und beschert uns viele nützliche Neuerungen. Zu den interessantesten Entwicklungen gehören Roboter. Das sind Maschinen, die in der Lage sind automatisch einen komplexen Ablauf von Aktionen auszuführen. Mittlerweile halten sie auch in der Medizin Einzug. Faszination Roboter Bereits seit Jahrzehnten ... <a title="Chirurgische Eingriffe &#8211; was mit Robotern heute schon möglich ist" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/chirurgische-eingriffe-was-mit-robotern-heute-schon-moeglich-ist/" aria-label="Mehr Informationen über Chirurgische Eingriffe &#8211; was mit Robotern heute schon möglich ist">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und beschert uns viele nützliche Neuerungen. Zu den interessantesten Entwicklungen gehören Roboter. Das sind Maschinen, die in der Lage sind automatisch einen komplexen Ablauf von Aktionen auszuführen. Mittlerweile halten sie auch in der Medizin Einzug.</em></p>
<h2>Faszination Roboter</h2>
<p>Bereits seit Jahrzehnten wird am Bau und der Programmierung von Robotern geforscht. Eine Maschine, die Menschen zeitintensive, aufwändige oder monotone Tätigkeiten abnehmen kann und somit Arbeitsprozesse erleichtern und beschleunigen kann? Das ist Musik in den Ohren vieler Betriebe der unterschiedlichsten Branchen! Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Einsatz von Robotern auch in der Medizin und der Pflege kontinuierlich vorangetrieben wird.</p>
<h2>Roboter in der Humanmedizin</h2>
<p>Die Unterstützung durch Roboter im medizinischen Bereich ist längst keine Zukunftsvision mehr. Bereits heute helfen sie unter anderem in Form von Transportdiensten &#8211; beispielsweise bei der Beförderung von (Schmutz-)Wäsche oder Mahlzeiten &#8211; oder in Form von speziellen Pflegebetten, welche das punktgenaue Umlagern der Patienten übernehmen. Automatisierte Dienste dieser Art sparen Zeit und Personal in Institutionen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Doch auch im Zuhause betagter Menschen oder Menschen mit Handicap kommen Roboter im Einsatz. Dort helfen sie ihren Patienten zum Beispiel dabei, aus dem Bett aus zu steigen oder sich wieder hinein zu legen.<br />
Doch sind Roboter noch zu weitaus mehr in der Lage. Im Bereich der Pharmazie können Roboter den Menschen unterstützen, indem sie Medikamente ausgeben. Auch im Bereich der Hygiene leisten sie großartige Arbeit, desinfizieren Utensilien oder sogar ganze von Patienten genutzte Räume in kürzester Zeit.<br />
Besondere Dienste leisten medizinische Roboter auch in den Operationssälen fortschrittlicher Krankenhäuser und Kliniken &#8211; und das bereits seit vielen Jahren und in mehreren Dutzend Ländern! Dort brillieren sie vor allem im Bereich der minimal invasiven Eingriffe, bei denen Operateure durch sie befähigt werden, bereits durch kleinste Öffnungen operieren zu können. Dies vermindert die unnötige Beschädigung von (gesundem) Gewebe sowie das Risiko einer (unter Umständen lebensgefährlichen) Infektion.<br />
Eine weitere spannende Entwicklung ist die Herstellung von Exoskeletten. Diese kommen nicht nur in der Industrie, sondern auch Patienten mit Lähmungen zugute. Diese technischen Meisterwerke erlauben es Menschen mit Querschnittslähmungen (ihre Eignung vorausgesetzt) zumindest zeitweise ihren Rollstuhl verlassen und wieder stehen und laufen zu können. Zwar bedarf es dafür einiges an Übung und die Gewöhnung an dieses äußere Skelett, doch bedeutet die Möglichkeit wieder gehen zu können für viele dieser Patienten einen großen Gewinn an Lebensqualität.<br />
Auch Schlaganfallpatienten können von Exoskeletten unter bestimmten Voraussetzungen profitieren. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch die emotionale Festigkeit der betroffenen Patienten, um die Erwartungen an das Exoskelett realistisch zu halten.<br />
Auch im Bereich der Prothetik gibt es spannende Entwicklungen. So entwickeln Forscher robotische Gliedmaßen, deren Bewegungsablauf dem natürlichen so weit wie möglich nachempfunden ist. Nervenimpulse aus dem Körper der Patienten steuern die Bewegungen der Prothese, sodass die Bewegungskoordination in Sekundenschnelle erfolgen kann. Dies ermöglicht dem Patienten ein hohes Maß an Lebensqualität zurück zu erlangen &#8211; auch große sportliche Leistungen können so (wieder) ermöglicht werden.<br />
Doch auch im Bereich der Diagnose können Roboter zum Einsatz kommen. In dem Feld der Endoskopie gibt es beispielsweise geradezu winzige Ausführungen, welche mit einer Kamera ausgestattet werden. Diese werden vom erkrankten Patienten wie eine Pille geschluckt und durchlaufen dann den gesamten Verdauungstrakt der Person. Während dieser &#8218;Reise&#8216; erstellen sie Bildmaterial und senden es an den zuständigen Arzt, welcher dann unter Einbeziehung dieser Daten eine Diagnose stellen kann.<br />
Noch neu ist die Entwicklung von Robotern, welche selbst die Größe der zuvor genannten Roboter unterschreiten. Fast mikroskopisch klein sollen sie zielgenau Medikamente an einen bestimmten Ort im Körper des Patienten bringen, beispielsweise an einen Tumor. Ihre Fortbewegungsart könnte eine Art Propellerantrieb sein, der sie durch die Blutgefäße des Körpers befördert.<br />
Auch in anderen Bereichen können Roboter in der Medizin von Nutzen sein. Durch Telepräsenz können sich Ärzte auf der ganzen Welt miteinander austauschen und medizinisches Wissen problemlos von einem Teil der Welt in den anderen transportieren sowie fachliche Diskussionen führen. Besonders in Zeiten einer globalen Pandemie kann dies eine wertvolle Unterstützung sein.<br />
Nicht zu vernachlässigen sind auch Roboter im Bereich der emotionalen Unterstützung. Wie wir heute wissen, hat die emotionale Verfassung eines Menschen große Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden. Ebenso wissen wir aber auch, dass sich besonders in den westlichen Ländern soziale Verbindungen lockern und viele Menschen &#8211; jung und alt &#8211; an Einsamkeit leiden. Roboter, die menschliches Verhalten imitieren, setzen an genau dieser Stelle an, können Gefühle der Einsamkeit lindern und mentalen Stimulus bieten. Bereits jetzt gibt es eine ganze Bandbreite solche Roboter, welche unterschiedliche Funktionen erfüllen. Auch speziell für Kinder entwickelte man solche technischen &#8218;Kumpel&#8216; &#8211; sie erzählen auf Knopfdruck Geschichten oder helfen dabei, neue Dinge zu lernen, was besonders für bettlägerige Kinder eine willkommene Abwechslung darstellen und ihre Eltern entlasten kann.</p>
<h2>Roboter in der Veterinärmedizin</h2>
<p>Auch in der Tiermedizin finden Roboter bereits Anwendung. Hier helfen sie Tierärzten und -pflegern beispielsweise beim Anheben großer Tiere und unterstützen durch Simulationen angehende Tierärzte in der Ausbildung. Der Einsatz von Robotern im Bereich der chirurgischen Tiermedizin schreitet bis dato aufgrund der hohen Kosten nicht voran.</p>
<h3>Vorteile von Robotern in medizinischen Bereichen</h3>
<p>Die Vorteile des Einsatzes von Robotern in Medizin und Pflege liegen klar auf der Hand. Durch die Übernahme einfacher Tätigkeiten innerhalb der Pflege ist das pflegende Personal in der Lage, sich auf komplexere Aufgaben zu konzentrieren. Dies hilft in der Priorisierung, spart Zeit und dadurch auch Personal. Ob sich &#8211; unter Berücksichtung der Anschaffungs- und Wartungskosten &#8211; für das jeweilige Krankenhaus oder Pflegeheim auch eine finanzielle Ersparnis gibt, ist eine individuelle Frage und sollte bedacht werden.<br />
Ein weiterer Vorteil ist die herausragende Präzision, mit der Roboter beispielsweise zielgenaue Operationen durchführen können. So können am Ende die zu behandelnden Patienten von hervorragend ausgeführten, teilweise minimal invasiven und risikoärmeren Eingriffen profitieren.</p>
<h3>Nachteile vom Einsatz von Robotern in der Medizin</h3>
<p>Die Schattenseiten von Robotern in Medizin und Pflege sind recht offensichtlich. Seit Beginn des technischen Fortschritts und der Einführung automatisierter Prozesse verschwinden Arbeitsplätze &#8211; teilweise geht es sogar so weit, dass ganze Berufe verschwinden. Zwar entstehen auch neue Arbeitsplätze durch diese Prozesse, wie beispielsweise für Programmierer und Entwickler, doch sind diese nur für hochqualifizierte und somit privilegierte Menschen zugänglich. Es besteht also das Risiko, dass weniger privilegierten Menschen mit niedrigeren Qualifikationen durch den fortschreitenden Einsatz von Robotern deutlich geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.<br />
Auch andere ethische Fragen werden durch den Einsatz von Robotern in diesen menschennahen Umfeldern aufgeworfen. So fehlt häufig der menschliche Bezug, wenn Roboter beispielsweise Pflegetätigkeiten übernehmen. Dieser soziale Faktor kann sich durchaus auf das Wohlbefinden und die Heilung eines Patienten auswirken und sollte bei allen Vorteilen, die ein Roboter mit sich bringen kann, bedacht werden. Es wird noch lange dauern und vielleicht sogar niemals Realität werden, dass Roboter derart menschlich programmiert und gestaltet werden können, dass eine Interaktion mit ihnen den Kontakt zu einem realen Menschen gleichkommt und vollständig ersetzen kann.<br />
Ein weiterer Nachteil stellt sogar eine drohende Gefahr da. Die Rede ist von Cyberattacken: Durch bösartige Software könnten kriminelle Hacker Roboter so manipulieren, dass sie Fehler produzieren oder sogar funktionsunfähig werden &#8211; im Bereich der Medizin und Pflege ist dieser Umstand besonders gefährlich und kann ernste Konsequenzen für Leib und Leben bedeuten. Auch etwaige sensible Daten sind häufig nicht sicher, da die Angreifbarkeit von Robotern erst langsam in den Fokus der Betrachtung rückt.<br />
Zudem sind unter den Nachteilen auch die Anforderungen an die Wartung sowie die hohen Beschaffungskosten zu nennen. Zumindest in puncto der intensiven Kosten besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass diese durch die voranschreitende Kommerzialisierung von Robotern in Zukunft sinken.</p>
<h4>Ein Blick in die Zukunft</h4>
<p>Eins kann mich Sicherheit gesagt werden: Die Weiterentwicklung von Robotern für die medizinischen Bereich wird weiterhin vorangetrieben werden &#8211; sowohl die Arbeitserleichterung, welche sie mit sich bringen als auch die Präzision, mit der sie ihre Arbeit zu erledigen in der Lage sind, sind zwei außerordentlich gute Argumente dafür. Besonders in den Ländern, in denen ein Pflegenotstand herrscht (oder in Zukunft herrschen wird), ist mit einem Anstieg von Robotern im Bereich der Pflege zu rechnen. Dies dürfte im Speziellen im technik- und ohnehin roboteraffinen Japan schon bald zu beobachten sein. Es ist zu erwarten, dass sie in diesem Bereich schon bald verschiedenste Tätigkeiten übernehmen werden, wie zum Beispiel die Messung der Körpertemperatur ihrer Patienten, Blutabnahme und die Erinnerung an die einzunehmenden Medikamente. Auch bei der Ausführung von Maßnahmen zum Zweck der körperlichen Hygiene ist eine Unterstützung durch Roboter denkbar und wünschenswert.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Bereits zum aktuellen Zeitpunkt leisten Roboter solide Dienste im Bereich der Medizin und Pflege. Auch ihre Zukunftsaussicht sieht rosig aus, denn Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin haben Großes mit Robotern vor. Weiterhin offen sind ethische Fragen. Hier gilt es individuelle Entscheidungen auf Basis der Abwägung aller Vor- und Nachteile zu treffen, doch dabei niemals den Menschen und seine realen Bedürfnisse aus dem Auge zu verlieren. Zum jetzigen Zeitpunkt können Roboter in der Medizin den Ärzten und Pflegern aber bereits eine große Hilfe sein.</p>
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		<title>Steuerung von Rollstühlen und Rollatoren bald gedanklich möglich?</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/steuerung-von-rollstuehlen-und-rollatoren-bald-gedanklich-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktionsteam]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2020 10:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es erinnert eher an einen Ausschnitt eines Science-Fiction Films: Die Steuerung von Geräten ohne jegliche Bewegung! Doch dies könnte bald eine alltägliche Situation für uns werden. Gerade körperlich eingeschränkte Menschen wären über so eine Erfindung sicherlich erfreut. Doch ist die Steuerung von Rollstühlen oder Rollatoren ... <a title="Steuerung von Rollstühlen und Rollatoren bald gedanklich möglich?" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/steuerung-von-rollstuehlen-und-rollatoren-bald-gedanklich-moeglich/" aria-label="Mehr Informationen über Steuerung von Rollstühlen und Rollatoren bald gedanklich möglich?">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es erinnert eher an einen Ausschnitt eines Science-Fiction Films: Die Steuerung von Geräten ohne jegliche Bewegung! Doch dies könnte bald eine alltägliche Situation für uns werden. Gerade körperlich eingeschränkte Menschen wären über so eine Erfindung sicherlich erfreut. Doch ist die Steuerung von Rollstühlen oder Rollatoren wirklich per Gedankenübertragung möglich?</em></p>
<h2>Einige Fakten zur aktuellen Situation für Rollstuhl- und Rollatornutzer</h2>
<h3>Kosten für einen Rollstuhl</h3>
<p>Der Leistungsträger, was in der Regel die Krankenkasse ist, übernimmt die Kosten für einen Rollstuhl. Diese werden allerdings nur im Rahmen einer festgelegten Kostenpauschale bezahlt, welche sich je nach Behinderung richtet. Auf diese Leistung hat jeder Betroffene einen Anspruch.</p>
<h3>Kosten für einen Rollator</h3>
<p>Ein Rollator ist ein sogenanntes bewilligungsfreies Hilfsmittel. Um diesen von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen, muss eine Verordnung von einem Vertragsarzt/ärztin oder eines Wahlarztes/ärztin vorliegen. Allerdings sind auch hier einige Besonderheiten zu beachten.</p>
<h4>Unterschied zwischen Rollstuhl und Rollator</h4>
<p>Der Unterschied liegt darin, dass ein Rollstuhl für Menschen gemacht wurde, welche keine Möglichkeit haben, sich eigenständig fortzubewegen. Der Rollator hingegen ist ein Hilfsmittel für Menschen, welche sich nur schwerfällig bewegen können, d.h. über eine noch vorhandene, aber eingeschränkte Bewegungsfreiheit verfügen.</p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h3>Die Fakten zusammengefasst:</h3>
<ul>
<li>Kosten für Rollstühle werden mit einer festgelegten Kostenpauschale übernommen</li>
<li>Kosten für Rollatoren werden nur übernommen, wenn eine Verordnung des Arztes vorliegt</li>
<li>Je nach Bewegungsfreiheit, können Menschen einen Rollator oder Rollstuhl benutzen</li>
</ul>
<h3></div></div></h3>
<h3>Die neueste Erfindung in Sachen Rollstuhl</h3>
<p>Ein internationales Team aus Wissenschaftlern der Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil in Bochum stellten ein Projekt ihrer Forschung vor, welches zum Ziel hat, eine Gedankensteuerung zu entwickeln. Diese Steuerung soll beispielsweise querschnittgelähmten Menschen ermöglichen, ohne externe Hilfe mobil zu sein. Dazu haben die Forscher ein sogenanntes Brain-Computer-Interface (BCI) entwickelt. Das BCI-System soll querschnittsgelähmten Personen in Zukunft die Möglichkeit der selbstständigen Fortbewegung geben.<br />
Und so funktioniert es: Die elektrischen Gehirnimpulse des Fahrers werden über ein Art Mütze erkannt und in Steuerungsbefehle umgewandelt, welche den elektrischen Rollstuhl bewegen sollen. So kann der Fahrer jegliche Befehle geben, welche der Rollstuhl erkennt und umsetzt.</p>
<h3>Studien zeigen ersten Erfolge</h3>
<p>Die Probanden mussten ein Training absolvieren und anschließend eine Probefahrt machen, in welcher sie eine Teststrecke mit Hindernissen, Kurven und sogar Richtungswechsel abfahren mussten. Die Teilnehmer waren alle querschnittsgelähmt und bedienten einen elektrischen Rollstuhl mit dem integrierten BCI. Die Teststrecke wurde von den ersten Probanden erfolgreich absolviert.</p>
<h3>Wie funktioniert das Brain-Machine-Interface?</h3>
<p>Bevor der elektrische Rollstuhl per Gedankenübertragung gelenkt werden kann, muss das BCI individuell auf jeden einzelnen Fahrer trainiert werden. Die Individualität jedes BCI&#8217;s ist hier also absolute Voraussetzung.<br />
Für das Training werden die elektrischen Impulse des Gehirns über eine sogenannte Enzephalographie-Haube (EEG) gemessen und ausgewertet. Diese Haube befindet sich auf dem Kopf der Probanden und ähnelt einer Mütze mit vielen Elektroden darauf. Der Computer lernt durch diese Auswertung, welcher Impuls des Gehirns bei welcher gewünschten Aktion für den Rollstuhls abgegeben wird.<br />
In Phase eins des Trainings werden die Gehirnströme, welche sich im Ruhezustand befinden, durch das BCI-System gespeichert. Anschließend stellt sich der Proband unterschiedliche Bewegungsmuster vor, die jeweils andere anatomische Bereiche im Bewegungszentrums des Gehirns beanspruchen.<br />
Anhand der gespeicherten Daten filtert das BCI nutzlose Gehirnströme heraus, welche im Ruhezustand aufgezeichnet wurden und für die Nutzung der Steuerung nicht gebraucht werden. Durch die restlichen Gehirnimpulse werden Gehirnaktivitäten erkannt, aus welchen das System anschließend die erwünschte Bewegung ableitet und ausführt.</p>
<h3>Wie sieht die Praxis aus?</h3>
<p>In der Praxis könnte, den ersten Ergebnissen zufolge, ein Querschnittsgelähmter mithilfe des BCI&#8217;s zum Beispiel einen Befehl zur Steuerung abgeben, der den Rollstuhl nach links lenken lässt. Dies geschieht allein mit der Vorstellung, dass er in Gedanken seine Hände bewegt und somit seinen Rollstuhl lenken würde.<br />
Visualisiert der Fahrer stattdessen wie er seine Füße bewegt, könnte dies beispielsweise eine Rechtskurve auslösen, je nachdem, wie die Bewegung vorher im Training definiert und gespeichert wurde.</p>
<h3>Wäre der Fahrer trotzdem sicher?</h3>
<h4>Künstliche Intelligenz sorgt hier für absolute Sicherheit</h4>
<p>Zur Vermeidung von Unfällen ist im System des BCI&#8217;s außerdem eine Künstliche Intelligenz (KI) einprogrammiert, welche den Rollstuhl im Notfall selbstständig anhalten kann. Um dies zu ermöglichen, verfügt der elektrische Rollstuhl an der Front über einen Laserscanner sowie eine Infrarot-Kamera. Diese zwei unabhängigen Zusätze erstellen somit 3D-Karten der Umgebung, welche in Echtzeit aufgezeichnet werden.<br />
Eine der Karten zeichnet den geplanten Weg auf und konzentriert sich nur auf die Route, die zweite Karte soll frühzeitig Hindernisse erkennen. Sollte dann eine mögliche Kollision drohen, stoppt das System die Fahrt des Rollstuhls automatisch.</p>
<h3>Wann könnten wir das Gerät nutzen?</h3>
<p>Die Forscher erklären, dass es sich bei diesem Projekt noch um eine reine Grundlagenforschung handelt und noch keine Garantie für eine baldige Durchführung besteht. Die Wissenschaftler erhoffen sich jedoch, dass jeder Mensch, welcher weder Arme noch Beine nutzen kann, durch das BCI wieder mehr Selbstwert und auch wieder Mobilität gewinnt. Beide Punkte wären für das qualitative Leben eines Menschen von Nöten.<br />
Wer all das nicht recht glauben kann, bekommt hier eine kleine Erklärung zum Thema Gehirnströme und wie sie gemessen werden können.</p>
<h3>Was sind Gehirnströme überhaupt?</h3>
<p>Sogenannte Gehirnströme sind nichts anderes als elektrische Aktivitäten im Gehirn, welche sich messen lassen. Diese Gehirnaktivität ist dem genetischen Fingerabdruck ähnlich, denn sie unterscheidet sich von Individuum zu Individuum.<br />
Gehirnströme können im Übrigen nicht nur beim Menschen gemessen werden, sondern auch bei Tieren.</p>
<h3>Wie werden die Gehirnströme gemessen?</h3>
<p>Das sogenannte Elektroenzephalogramm, kurz EEG, ist ein neurologisches Messverfahren für Gehirnströme. Kurz gesagt, werden in diesem Verfahren die Gehirnströme gemessen und ausgewertet, je nachdem, was sich im Kopf der jeweiligen Person abspielt.<br />
Hierzu werden Elektroden an der Kopfhaut des Patienten an festgelegten Punkten angebracht. In der Regel bekommt der Patient eine Gummimütze aufgesetzt. Auf dieser Gummihaube befinden sich alle Punkte, welche für die Messung benötigt werden. Die Punkte auf der Haube werden mit den Elektroden verbunden, damit eine aussagekräftige Messung erfolgen kann.<br />
Wer sich nun fragt, wieviel Elektroden auf so einer Mütze sein können, erhält hier die Antwort: Die Anzahl der Elektroden variiert zwischen acht und über 100, die genaue Anzahl kann also nicht generell gesagt werden.<br />
Die abgeleiteten Gehirnströme werden dann von einem Mehrkanalschreiber aufgezeichnet. Dies geschieht durch abgegebene Alphawellen, Betawellen, Thetawellen und Deltawellen.<br />
Über Abweichungen im EEG kann ein Arzt in diesem Zusammenhang beispielsweise krankhafte Prozesse erkennen.<br />
Zurück zu den Rollstühlen und Rollatoren. Solange diese neue Technik noch nicht genutzt werden kann, sollte man wenigstens die aktuell zur Verfügung stehenden Möglichkeiten kennen.</p>
<h4>Welche Möglichkeiten stehen hier zur Verfügung?</h4>
<p>Solange diese neue Erfindung noch nicht auf dem Markt ist, müssen beeinträchtigte Menschen jedoch mit den aktuellen Möglichkeiten vorliebnehmen. Doch auch hier gibt es schon fortschrittliche Rollstühle und Rollatoren.</p>
<h3>Auswahl an Rollstühlen</h3>
<p>Hier kann ausgewählt werden, welche Fähigkeiten gewünscht werden. Es gibt mittlerweile die verschiedensten Ausstattungen, welche hier kurz vorgestellt werden.<br />
Einer der größten Unterschiede ist die Auswahl zwischen elektrisch oder ohne Motor. Die beeinträchtigte Person kann jederzeit wählen, ob der Rollstuhl manuell bedient werden soll oder ein Motor für den Antrieb sorgt. Außerdem gibt es eine Auswahl, wie viel Last der fahrbare Stuhl aushalten soll.<br />
Auch kleine Ausstattungsmöglichkeiten können frei gewählt werden. Soll der Rollstuhl eine Feststellbremse haben? Sollen die Armlehnen verstellbar sein oder soll der Rollstuhl über Reflektoren und einen Kippschutz verfügen? Sehr beliebt ist im Übrigen die Möglichkeit, den Rollstuhl falten zu können und ihn so überall mit hinnehmen zu können.</p>
<h3>Weiter zu den verschiedenen Arten von Rollatoren</h3>
<p>Bei den Gehwägen geht es schon mehr ins Detail. Hier können Eigenschaften wie beispielsweise die Rutschbarkeit über ebene Flächen, die Sitzbequemlichkeit oder die Standfestigkeit beim Hinsetzen mit festgestellten Bremsen ausgewählt werden.<br />
Weiterhin kann überprüft werden, ob der Rollator über eine einfache Betätigung der Bremse verfügt. Ein Vergleich sollte übrigens auch bei der Kippsicherheit und dem Balanceverhalten bei Hindernissen angestellt werden. Niemand möchte einen Rollator, welcher bequem ist, allerdings bei der kleinsten Kurve umkippt. Hier sollte stets auf die eigene Sicherheit geachtet werden.<br />
Ähnlich wie beim Rollstuhl gibt es Rollatoren, welche unterschiedliche Lasten tragen können und über einen Faltmechanismus verfügen. Ein Zusatz ist die Verstellbarkeit der Griffhöhe, welche bei manchen Gehwägen angeboten wird.<br />
Wer einen guten Vergleich möchte, kann sich gerne über die Website www.vergleich.org informieren.</p>
<h3>Was heißt das nun im Klartext?</h3>
<p>Die Erfindung des Rollstuhls, welcher sich per Gedankenübertragung steuern lässt, wäre eine unglaubliche Möglichkeit für alle beeinträchtigten Menschen und dementsprechend eine immense Erleichterung für diese. Die Messung der Gedanken bzw. Gehirnströme funktioniert über ein sogenanntes EEG, welches die Aktivitäten in unserem Gehirn misst. Doch solange diese Technik noch nicht verfügbar ist, gibt es eine große Auswahl an Rollstühlen und Rollatoren, welche ebenfalls über unterschiedliche Aspekte verfügen. Auch die aktuell nutzbaren Rollstühle und Gehwägen haben gute Ausstattungsmöglichkeiten und bieten bewegungsunfähigen Menschen eine große Hilfe.</p>
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		<title>Die Wunder der Medizin</title>
		<link>https://planet-zukunft.com/die-wunder-der-medizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2020 07:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Kamera mit einer 4-K-Auflösung. Ein Computerchip so groß wie ein Reiskorn. Ein Gerät, das eine gesprochene Sprache in Echtzeit übersetzt. Die meisten werden von all diesen neuen Technologien schon gehört oder gelesen haben. Denn neue Erfindungen sind nicht nur wichtig, sondern auch interessant. Sie ... <a title="Die Wunder der Medizin" class="read-more" href="https://planet-zukunft.com/die-wunder-der-medizin/" aria-label="Mehr Informationen über Die Wunder der Medizin">&#124; mehr ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kamera mit einer 4-K-Auflösung. Ein Computerchip so groß wie ein Reiskorn. Ein Gerät, das eine gesprochene Sprache in Echtzeit übersetzt. Die meisten werden von all diesen neuen Technologien schon gehört oder gelesen haben. Denn neue Erfindungen sind nicht nur wichtig, sondern auch interessant. Sie lassen uns einen Blick in die Zukunft werfen und uns von einer besseren Welt träumen. Doch ein Thema bei den neuen Errungenschaften wird oft nur am Rande vermerkt: der medizinische Fortschritt. Viele bemerkenswerte Studien, neue Medikamente oder wegweisende Operationen bekommen nur einen kleinen Absatz in einer Fachzeitschrift. Warum das so ist, kann man nur ahnen. Vielleicht weil medizinische Fachbegriffe zu kompliziert klingen? Weil es uns nicht interessiert, solange wir sie nicht brauchen? Oder vielleicht, weil der Gedanke an Krankheit und Tod so nah mit der Medizin verbunden ist, dass wir ihr aus dem Weg gehen wollen?</p>
<h2>Es geht vorwärts</h2>
<p>Dabei gibt es so viele neue medizinische Fortschritte, die uns gesünder machen und unser Leben verlängern könnten. Mittlerweile ist es möglich ganze Extremitäten zu ersetzen, Organe können ausgetauscht werden und blinde Menschen können wieder sehen. Die Medizin ist ein Ort voller Wunder, der die Grenzen des menschlichen Körpers überwindet. Dabei kennen wir noch nicht mal all seine Geheimnisse. Also, was gibt es Neues in der Welt der Medizin? Viel, denn im Jahr 2019 wurde so viel Geld für medizinische Forschungen ausgegeben wie noch nie zuvor. Von 2020 bis 2023 könnten insgesamt bis zu 434 Zulassungen für neue Medikamente oder neue Medikamentenanwendungen erteilt werden. Und allein in Deutschland gab es 2018 über 540 klinische Studien zu über 196 verschiedenen Krankheiten. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, wir wollen Ihnen jetzt die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet der vier häufigsten Krankheiten kurz vorstellen.</p>
<h2>Vielfältig und oft unheilbar: Krebs</h2>
<p>Fast jeder kennt jemanden, der mit Krebs diagnostiziert wurde. 2018 gab es weltweit ca. 18 Millionen Menschen, die an den unterschiedlichsten Krebserkrankungen litten. Und diese Zahl wächst von Jahr zu Jahr an. Es gibt viele Ursachen, die Krebs auslösen können: Rauchen, Vererbung, Umwelteinflüsse und manchmal ist es auch nichts davon. Es gibt Brustkrebs, von dem hauptsächlich, aber nicht nur, Frauen betroffen sind, es gibt Prostatakrebs, an dem nur Männer leiden, es gibt Lungenkrebs, an dem allein 1,5 Millionen Menschen jedes Jahr sterben oder es gibt den Bauchspeicheldrüsenkrebs, dessen Verlauf in den meisten Fällen tödlich endet. Krebs ist schwer greifbar und nimmt so viele unterschiedliche Formen und Verläufe an, dass es schwer ist eine einheitliche Heilung zu finden. In manchen Fällen kann operiert werden, bei anderen hilft nur eine Chemotherapie. Doch es besteht Hoffnung, denn allein in Deutschland wurden 2019 zehn neue Medikamente gegen Krebs zugelassen. Aber die Forschung geht noch weiter. Viele Wissenschaftler arbeiten gerade an sogenannten „targeted therapies“, das sind Therapien, die sich nur an ganz speziellen Eigenschaften der Krebszellen orientieren. Das heißt, sie greifen nur ein bestimmtes Merkmal des Krebses an, das nur ihm innewohnt und verschonen so andere, gesunde Zellen. Zum Beispiel blockiert eine dieser Therapien die Übertragung des Wachstumssignals an die Krebszellen, so wird verhindert, dass sie sich zu schnell ausbreiten und so nicht mehr heilbar sind. Einige der erforschten Wirkstoffe sind schon für bestimmte Indikationen zugelassen, doch die meisten befinden sich hier noch in der Entwicklung und müssen zuerst die klinischen Studien durchlaufen. Zudem werden die molekularbiologischen Wirkstoffe zunächst nur in fortgeschrittenen Krankheitsstadien getestet, aber wenn dort erst einmal Erfolge erzielt wurden, steht nichts mehr im Weg, diese Form der Therapie bei allen Krebsarten und Krankheitsstadien anwenden zu können.</p>
<h2>Forschung bei Schlaganfällen</h2>
<p>6,2 Millionen Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall und somit ist es die zweithäufigste Todesursache. Und was kann man dagegen tun? Oftmals gar nichts, denn hier bestimmen schon Sekunden über Leben oder Tod. Und obwohl es immer mehr Fortschritte bei der Behandlung in der Akutphase gibt, ist es noch ein langer Weg bis zur Heilung. Die Thrombektomie, ein operativer Eingriff, bei dem ein Blutgerinnsel entfernt wird, hilft vielen Patienten dabei, dem Tod zu entkommen und die Folgen eines Schlaganfalls zu mildern, aber zur Zeit kann dieser Eingriff nur gemacht werden, wenn das Gerinnsel noch keine signifikante Schädigung am Gehirn verursacht hat. Die Tension-Studie hat sich der Aufgabe verschrieben, diesen Missstand zu beheben und prüft gerade, ob der Eingriff auch Patienten mit einer ausgeprägten Hirnschädigung Linderung verschaffen kann. Eine weitere Studie aus dem europäischen Raum testet, ob eine Hoch-Dosis-Sauerstoff-Therapie die Folgen eines Schlaganfalls mindern kann. Es gibt noch zahlreiche anderen Studien, wobei die meisten sich zur Zeit darauf konzentrieren, die Folgen zu verhindern oder abzuschwächen.</p>
<h2>Diagnose HIV</h2>
<p>Immer noch fordert Aids 1,6 Millionen Menschenleben jährlich und die Zahl der Neuinfizierten stieg sogar über die letzten 10 Jahre wieder an, trotz weltweiter Aufklärungskampagnen. Mittlerweile sind die Medikamente so gut, dass sie vielen Menschen noch zahlreiche und beschwerdefreie Lebensjahre schenken, doch geheilt werden kann niemand. Bis jetzt. Denn Anfang diesen Jahres kam es zu einer weltweit medizinischen Sensation: ein zweiter HIV-Patient wurde geheilt, bei ihm sind keine HIV-Viren mehr nachweisbar. Das erste Mal passierte dieses Wunder vor 10 Jahren, als Timothy Ray Brown von HIV geheilt wurde. Passiert ist das in beiden Fällen durch eine Knochenmarktransplantation. Doch das hatte leider einen traurigen Grund, denn die beiden Männer mussten diese schmerzhafte und höchst gefährliche Erfahrung nicht wegen ihrer HIV-Erkrankung machen, sondern weil sie zudem an Leukämie erkrankt waren und dies der einzige Weg war, um sie davon zu heilen. Daher sind und bleiben diese Personen erst einmal die einzigen Menschen, die von HIV geheilt wurden. Aber dafür ist die Behandlung mithilfe von Medikamenten schon so gut, dass bei den Erkrankten ein Ausbruch verhindert werden kann und sie ein langes und beschwerdefreies Leben führen können. Mittlerweile sind sogar Medikamente in der Testphase, die die Weitergabe von Aids verhindern können.</p>
<h2>Oft unterschätzt: Diabetes</h2>
<p>Gegen Aids, Krebs oder einem Schlaganfall hört sich die Zuckerkrankheit Diabetes nicht gerade gefährlich an. Doch unterschätzen sollte man sie lieber nicht, immerhin leiden weltweit über 400 Millionen Menschen an dieser Krankheit. Und jährlich sterben 1,4 Millionen Menschen daran. Nicht diagnostizierter oder schlecht eingestellter Diabetes kann nämlich zum Versagen von lebenswichtigen Organen, zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen. Es gibt zwei Arten von Diabetes, Typ 1 und Typ 2. Typ 1 tritt nicht sehr häufig auf, wohingegen Diabetes Typ-2 95% aller Erkrankten betrifft. Zwar spielt bei Diabetes die Vererbung eine Rolle und erhöht die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken, doch besonders bei Typ-2 spielt die Lebensführung eine wichtige Rolle. Übergewicht, Rauchen oder Trinken, all das erhöht die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken signifikant. Das Beste, was man also tun kann, um Diabetes zu verhindern, ist ein gesunder Lebensstil. Kommt es nun doch zu einer Diabetes-Erkrankung, muss man zum Glück nicht gleich verzagen. Eine gesunde Lebensweise zusammen mit ärztlicher Betreuung und medikamentöser Einstellung hilft dabei, den Diabetes in den Griff zu bekommen und ein normales Leben zu führen. Und auch die Forschung gibt nicht auf und so wurde eine künstliche Bauchspeicheldrüse entwickelt. Diese findet man nicht im menschlichen Körper, sondern es handelt sich hierbei um ein selbstregulierendes System, das immerzu den Blutzuckerwert im Körper misst und, falls nötig, Insulin zuschießt. Im Moment wird dieses Gerät nur an Typ-1-Diabetikern getestet, aber eine Adaption für Typ-2-Betroffene ist schon in der Entwicklung.</p>
<p><strong>Die Forschung in der Medizin macht riesige Fortschritte, die uns immer wieder Hoffnung schenkt und den Geist der Technologie in unsere Herzen trägt: es gibt noch Wunder.</strong></p>
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